18. Oktober 2018
FĂŒr eine lebendige Demokratie und eine handlungsfĂ€hige Zivilgesellschaft - Diakonie und Brot fĂŒr die Welt mahnen menschenrechtsorientierte Politik an

Berlin. Die Konferenz Diakonie und Entwicklung appelliert an die Bundesregierung, alle Außenbeziehungen an einer menschenrechtsorientierten Politik auszurichten. Es muss zudem sichergestellt werden, dass politische Entscheidungen auf deutscher oder europĂ€ischer Ebene die Menschenrechte und HandlungsrĂ€ume der Zivilgesellschaft in anderen LĂ€ndern nicht negativ beeinflussen.


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16. Oktober 2018
Landesregierung, Kirchen und Kommunen stellen Weichen beim Thema Kirchenasyl

Mainz (ekhn). Bereits zum zweiten Mal haben die rheinland-pfĂ€lzische Integrationsministerin Anne Spiegel und Innenminister Roger Lewentz gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der evangelischen und der katholischen Kirche sowie des Landkreistages, des StĂ€dtetages und des Gemeinde- und StĂ€dtebundes Rheinland-Pfalz ĂŒber den Umgang mit Kirchenasyl gesprochen. Alle GesprĂ€chsteilnehmerinnen und GesprĂ€chsteilnehmer kamen beim Treffen in Mainz darin ĂŒberein, dass die bewĂ€hrte Praxis in Rheinland-Pfalz, beim Kirchenasyl im Einzelfall im Dialog nach konfliktfreien Lösungen zu suchen, unbedingt fortgefĂŒhrt werden soll. Dies teilten die Beteiligten am Dienstag, 16. Oktober, mit.


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16. Oktober 2018
Gerechtigkeitsfrage entscheidend fĂŒr lebenswerte Gesellschaft - Statement der Sprecher der Landesarmutskonferenz anlĂ€sslich des Internationalen Tages fĂŒr die Beseitigung der Armut

AnlĂ€sslich des Internationalen Tages fĂŒr die Beseitigung der Armut am 17. Oktober warnen die beiden Sprecher der Landesarmutskonferenz Rheinland-Pfalz, Prof. Dr. Gerhard Trabert (Armut und Gesundheit in Deutschland e.V.) und Albrecht BĂ€hr, pfĂ€lzischer Landespfarrer fĂŒr Diakonie und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz, davor, von Armut betroffene Menschen gegeneinander auszuspielen.


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28. September 2018
"Mainzer ErklĂ€rung" fĂŒr ein gemeinwohlorientiertes GlĂŒcksspiel - Sechs gemeinnĂŒtzige MittelempfĂ€nger stĂŒtzen aktuelles Lotto-Modell

Mainz. Vertreter von sechs großen gesellschaftlichen Institutionen, darunter die Diakonie, haben sich in Mainz fĂŒr die StĂ€rkung des gemeinwohlorientierten GlĂŒcksspielmodells ausgesprochen. Dies haben sie mit der gemeinsamen Unterzeichnung der "Mainzer ErklĂ€rung" untermauert.

122 Millionen Euro haben die beiden Lotterien GlĂŒcksSpirale und BINGO seit 1970 in Rheinland-Pfalz an ihre Nutznießer ausgeschĂŒttet. Eine immense Geldsumme, ohne die in den Bereichen Wohlfahrt, Sport, Denkmalschutz, Umweltschutz, in der Musikkultur und in der Entwicklungszusammenarbeit vieles nicht möglich gewesen wĂ€re.


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24. September 2018
Mangelnde UnterstĂŒtzung bei Einrichtung eines PfĂ€ndungsschutzkontos - LIGA: Schuldnerberatungsstellen brauchen wieder mehr Zeit fĂŒr ihre eigentlichen Aufgaben

Mainz. Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege beklagt die mangelnde UnterstĂŒtzung bei Einrichtung eines PfĂ€ndungsschutzkontos fĂŒr Schuldner, die mit ihrem Einkommen zusĂ€tzlich Unterhalt gegenĂŒber Familienmitgliedern leisten mĂŒssen, durch die laut Gesetz zustĂ€ndigen öffentlichen Stellen. Diese seien oft nicht bereit oder in der Lage, die notwendige Bescheinigung ĂŒber das zustehende Existenzminimum auszustellen und verwiesen stattdessen an die Schuldnerberatungsstellen. Die Folge sind eine dadurch stark erhöhte Arbeitsbelastung und damit zu wenig Zeit fĂŒr die eigentlichen Beratungsaufgaben. „Aus Sicht der LIGA muss dringend ein Ausgleich fĂŒr diese zusĂ€tzliche Belastung gefunden werden“, sagt Sylvia Fink, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der LIGA.


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24. September 2018
Nationale Armutskonferenz veröffentlicht Parallelbericht zu sozialen Rechten in Deutschland

Erstmals beteiligt sich die Nationale Armutskonferenz (nak) am Staatenberichtsverfahren zum UN-Sozialpakt und hat einen eigenen Parallelbericht vorgelegt

Berlin. Der nak-Bericht zeigt, inwiefern Armut in Deutschland auch ein menschenrechtliches Problem darstellt. Anlass der Veröffentlichung ist die Anhörung der Bundesregierung vor dem Sozialausschuss der Vereinten Nationen am 25. September 2018 in Genf.


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20. September 2018
Kinder mit Pflegebedarf – der unbekannte Pflegenotstand

Welt-Kindertag am 20. September / Diakonie Hessen fordert hessenweites Aktionsprogramm fĂŒr hĂ€usliche Kinderintensivpflege

 Sehr geehrte Damen und Herren, 

der akute FachkrĂ€ftemangel in der Pflege wirkt sich auch auf die hĂ€usliche Kinderintensivpflege aus. Eltern werden bei der Versorgung zunehmend alleine gelassen. In der Folge bleiben viele Kinder lĂ€nger im Krankenhaus, weil ihre Pflege zuhause nicht sichergestellt ist. Horst RĂŒhl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, fordert von der Politik umfassende Maßnahmen.


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19. September 2018
Informationen fĂŒr die Vergabe von Landesmitteln 2018

Die drei Diakonischen LandesverbĂ€nde in Rheinland Pfalz erhalten regelmĂ€ĂŸig fĂŒr das laufende Kalenderjahr Mittel vom Land Rheinland-Pfalz, um das freiwillige Engagement zu fördern. Information ĂŒber die Vergabe dieser Landesmittel, die Vergaberichtlinien der Liga, das Antragsformular sowie das Formular fĂŒr den Verwendungsnachweis finden Sie hier:


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17. September 2018
"Standards in Gefahr": Kirchen kritisieren Kita-Zukunftsgesetz - Evangelische Kirchen in Rheinland-Pfalz beziehen Position zum Gesetzentwurf

Mainz (ekhn /ekir / lk). Die evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz haben das vom Mainzer Bildungsministerium vorgelegte KindertagesstĂ€tten-Zukunftsgesetz (KitaZG) am Montag (17. September) in einer Stellungnahme grundsĂ€tzlich begrĂŒĂŸt. Zugleich mahnten sie in wesentlichen Punkten wie etwa der personellen Ausstattung Verbesserungen an. Der Gesetzentwurf war im Juni vorgestellt worden und soll im kommenden Jahr im Mainzer Landtag beraten werden. Als TrĂ€ger von 430 der insgesamt rund 2.500 KindertagesstĂ€tten in Rheinland-Pfalz waren auch die evangelischen Kirchen um eine Stellungnahme gebeten worden, die sie jetzt einreichten.


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11. September 2018
"Kirchenasyl nicht kriminalisieren" - Gemeinsame Stellungnahme der evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz

Mainz. AnlĂ€sslich der aktuellen Diskussion um das Thema Kirchenasyl haben die drei evangelischen Landeskirchen in Rheinland-Pfalz  zur besonderen Situation in dem Bundesland Stellung genommen. Anfang September waren in Bad Kreuznach Ermittlungsverfahren gegen neun Hilfesuchende und fĂŒnf Pfarrerinnen sowie Pfarrer eingeleitet worden.

Die evangelischen Kirchen untermauern in ihrer Stellungnahme die Bedeutung des Kirchenasyls als "ultima ratio" in EinzelfĂ€llen, appellieren an die Politik, getroffene Absprachen auch kĂŒnftig einzuhalten und stehen fĂŒr GesprĂ€che mit Verantwortlichen bereit. Kirchenasyle dĂŒrften zugleich nicht kriminalisiert werden.

Zurzeit gibt es in Rheinland-Pfalz 17 Kirchenasyle in evangelischen Gemeinden. 


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6. September 2018
Menschenrecht Wohnen

Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfÀlzischen Wohnungsunternehmen und LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz legen 12 Wohnungs- und Sozialpolitische Forderungen vor.

Im Rahmen eines Parlamentarischen Abends haben drei Organisationen der Planer, der Wohnungswirtschaft und der SozialverbĂ€nde zwölf Positionen zum Thema Wohnen prĂ€sentiert. Der Bau von bezahlbarem Wohnraum, so die Initiatoren des Papiers, muss vom Land und von den Kommunen aktiv unterstĂŒtzt werden. VerlĂ€ssliche Datenerhebung, kluge BĂŒndelung der Förderprogramme fĂŒr Stadt und Land, die gezielte UnterstĂŒtzung einkommensschwacher Haushalte und eine ausgewogene GrundstĂŒcks- und Bodenpolitik gehören dazu.


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13. August 2018
Abschiebungen nach Afghanistan unverantwortlich - Abschiebungsflug nach Afghanistan am Dienstag geplant – Vorstandsvorsitzender RĂŒhl: Voraussetzungen fĂŒr Abschiebungen nicht gegeben

„Wer nach Afghanistan abgeschoben wird, landet in einem der Ă€rmsten und gefĂ€hrlichsten LĂ€nder der Erde“, sagt Horst RĂŒhl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, zum geplanten Abschiebungsflug am Dienstag, 14. August. „Mit afghanischen FlĂŒchtlingen erleben wir derzeit etwas zutiefst WidersprĂŒchliches: Obwohl sich die Sicherheitslage und damit die Lebenssituation vor Ort verschlechtern, werden weniger FlĂŒchtlinge in Deutschland anerkannt.“


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29. Juni 2018
Diakonie-Zitat: Umgang mit Flucht und Migration kann nicht mit Ultimaten entschieden werden

Berlin, 29. Juni 2018   Zu den Ergebnisse des EU-Gipfels zur Asylpolitik sagt Diakonie-PrĂ€sident Ulrich Lilie: "Es ist fatal, wenn verstĂ€rkter Grenzschutz und Kooperation mit undemokratischen Drittstaaten den kleinsten gemeinsamen Nenner bilden, auf den sich die EU-Staaten verstĂ€ndigt haben. ZurĂŒckweisungen von Asylsuchenden an den Außengrenzen verstoßen gegen europĂ€ische Menschenrechte. MenschenwĂŒrdige Bedingungen und ausreichender Rechtsschutz mĂŒssen in einem Europa der Menschenrechte gewĂ€hrleistet bleiben.


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21. Juni 2018
FlĂŒchtlingsschutz nicht kleinmachen

EKD-Migrationsexperte PrĂ€ses Rekowski zum heutigen WeltflĂŒchtlingstag

AnlĂ€sslich des WeltflĂŒchtlingstags am 20. Juni ruft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) dazu auf, den FlĂŒchtlingsschutz in Europa nicht weiter zu gefĂ€hrden. PrĂ€ses Manfred Rekowski, Leitender Geistlicher der Evangelischen Kirche im Rheinland und Vorsitzender der Kammer fĂŒr Migration und Integration der EKD stellte fest: „In der politischen Debatte gibt es kaum mehr Stimmen, die Schutz fĂŒr diejenigen fordern, die dort, wo sie zuhause sind, nicht bleiben können.“ Er erinnerte daran, die Perspektive der schutzsuchenden Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren: „Wer mit FlĂŒchtlingen spricht, weiß: Diese Kinder, Frauen und MĂ€nner sind nicht ohne Grund auf dem Weg. Sie fliehen vor Krieg und Gewalt, weil ihre Lebensgrundlagen zerstört wurden, als politisch Verfolgte oder weil sie eine Zukunft suchen, die es in ihrem Land fĂŒr sie nicht gibt, an der sie aber Teil haben wollen. Wir brauchen wirksame MasterplĂ€ne fĂŒr die BekĂ€mpfung von Fluchtursachen, fĂŒr besseren FlĂŒchtlingsschutz und fĂŒr eine moderne Einwanderungspolitik.“


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14. Juni 2018
Neuer Kleinbus fĂŒr die MĂ€dchenwohngruppe Alzey

Die MĂ€dchenwohngruppe Alzey hat wieder einen neuen Kleinbus. Die GlĂŒcksSpirale von Lotto Rheinland-Pfalz und die Diakoniestiftung Alzey-Worms haben den Transporter mit Fördergeldern ermöglicht. Am heutigen Donnerstag haben sie das Fahrzeug nun offiziell an die MĂ€dchenwohngruppe Alzey ĂŒbergeben.
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