1. Februar 2017
Bähr: „Es fehlt nicht am Wissen, es fehlt am Vollzug“

LIGA und Landesarmutskonferenz fordern strategischs Handeln im Kampf gegen Kinder- und Jugendarmut

Mainz. Bei einer Anhörung im Sozialausschuss des rheinland-pfälzischen Landtags zum "Thema Kinder- und Jugendarmut in Rheinland-Pfalz wirksam begegnen" forderte Albrecht Bähr als Sprecher der LIGA in der Landesarmutskonferenz die anwesenden Politiker dazu auf, "endlich zu strategischen Handlungsansätzen zu kommen, die den Betroffenen kurz- und mittelfristig die Unterstützung gibt, damit Teilhabe möglich wird."

Anerkennend sprach sich Bähr über die Beitragsfreiheit in den rheinland-pfälzischen Kindertagesstätten und den Ausbau der Kitas für Kinder unter drei Jahren aus. Er würdigte dies als einen entscheidenden Schritt zur Bekämpfung von Armut, die oft bereits in der Kindheit beginne.


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26. Januar 2017
LIGA-Vorsitz wechselt

Der Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz, Albrecht Bähr, reicht den Staffelstab weiter: Hans-Jürgen Eberhardt neuer Vorsitzender der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz e.V.

Hans-Jürgen Eberhardt, Caritasdirektor für die Diözese Mainz e.V., wurde gestern beim Parlamentarischen Abend der LIGA vor 170 Teilnehmern in sein Amt eingeführt. Ministerpräsidentin Malu Dreyer beglückwünschte den 58-Jährigen in ihrem Grußwort mit den Worten "Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege ist die starke Stimme der Armen in unserem Land. Ich erlebe den neuen Vorsitzenden Eberhardt als konstruktiven Gesprächspartner und freue mich auf den Austausch in den kommenden beiden Jahren".


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20. Januar 2017
Unterhaltsvorschuss sicherstellen

20 Verbände und Organisationen – darunter die Diakonie Deutschland – wenden sich mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit und fordern: "Schluss mit dem Finanzgerangel auf dem Rücken der Kinder"!

Die Fakten sind bekannt, die Lösung ist bekannt, es fehlt die Tat: Obwohl der Ausbau des Unterhaltsvorschusses von Familienministerin Schwesig bereits im letzten Jahr auf die Agenda gesetzt und von der Ministerpräsident/innenkonferenz und vom Bundeskabinett beschlossen wurde, scheitert er bislang an Verwaltungsargumenten und Bürokratiebedenken der Städte und Kommunen. Für diese Blockadehaltung haben die Unterstützer/innen des Aufrufs kein Verständnis.


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14. Dezember 2016
BroschĂĽre "Wenn Helfen nicht mehr gut tut..."

"Wenn Helfen nicht mehr gut tut" lautet der Titel der neuen Handreichung, die die Diakonie Hessen zusammen mit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe sowie dem Diakonischen Werk Pfalz herausgibt. Neben praktischen Beispielen bietet die Handreichung Tipps, Checklisten oder Leitfäden, damit das Helfen allen Beteiligten wieder gut tut. Die Autorinnen erläutern, was das Helfen beeinflusst und zeigen die Grenzen des Helfens auf. Die Broschüre richtet sich gleichermaßen an berufliche und freiwillig Mitarbeitende in sozialen Einrichtungen. Die Broschüre "Wenn Helfen nicht mehr gut tut..." kann hier als PDF runtergeladen werden.
 


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14. Dezember 2016
„Armut begegnen – gemeinsam handeln“ - 2017 startet das rheinland-pfälzische Sozialministerium einen landesweiten Beteiligungsprozess zur Bekämpfung von Armut und sozialer Ausgrenzung.

Mainz (stk). "Ziel des Beteiligungsprozesses ist es vor allem, Menschen mit Armutserfahrung und soziale Akteure in den Regionen zu Wort kommen zu lassen, um zu erfahren, wie Armut erlebt und bewältigt und wie Armut vorgebeugt werden kann. Wir brauchen regional spezifische und umsetzbare Lösungen, um die Lage der Menschen zu verbessern", stellte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler heraus.


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7. Dezember 2016
Minister Wissing: Stabile Sozialwirtschaft ist ein Standardvorteil - Trägerkonferenz der Diakonischen Werke in Rheinland Pfalz

Am 2. Dezember 2016 fand die Trägerversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz statt. Vertreterinnen und Vertreter aller maßgeblichen Träger der Diakonie in Rheinland-Pfalz trafen sich in der Geschäftsstelle in Mainz, um den Bericht der Geschäftsführung sowie der Referentinnen und Referenten in Rheinland-Pfalz entgegenzunehmen. Auch der Wirtschaftsminister und stellvertretende Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing, sprach auf der Trägerkonferenz über die Bedeutung der freien Wohlfahrtspflege für die soziale Marktwirtschaft.


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7. Dezember 2016
Langner/Bähr: Die EU braucht das Engagement aller

Vertreter der LIGA der Freien Wohlfahrtsverbände tauschen sich in Brüssel mit ommissionsbeamten, Politikern und Verbänden aus

Brüssel. "Gerade in Zeiten, in denen die Europäische Union sich in stürmischem Fahrwasser befindet, ist die konstruktive Auseinandersetzung mit europäischer Politik auch auf regionaler und lokaler Ebene unerlässlich", betonte Arbeits- und Sozialstaatssekretär David Langner anlässlich der gemeinsamen Reise mit Vorstandsmitgliedern der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz am 7. und 8. Dezember 2016 nach Brüssel.


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6. Dezember 2016
Dreyer/Bähr: Gemeinsam den Zusammenhalt in Rheinland-Pfalz verbessern!

Der rheinland-pfälzische Ministerrat unter der Leitung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer hat Vertreter der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege getroffen

Anlässlich des traditionellen Gespräches des Ministerrates mit Vertretern der LIGA sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer: "Die Landesregierung hat sich in ihrem Koalitionsvertrag das Ziel gesetzt, für einen neuen Zusammenhalt in der Gesellschaft zu sorgen. Gerechtigkeit, gute Arbeit für Alle, eine qualitativ hochwertige gesundheitliche und pflegerische Versorgung, bezahlbarer Wohnraum,  gut leben im Alter, Teilhabe und Inklusion und Integration sind die Stichworte, die auch die Tagesordnung der gemeinsamen Sitzung charakterisieren." Dabei betonte die Ministerpräsidentin die starke Bedeutung der Verbände beim Erreichen dieser Ziele: „Ich bin sehr dankbar für die konstruktive und enge Zusammenarbeit der rheinland-pfälzischen Wohlfahrtsverbände mit der Landesregierung. Diese Zusammenarbeit und der Einsatz und das Engagement der Wohlfahrtsverbände sind wichtig zur Erreichung des Zieles, gute Lebensbedingungen für alle Menschen in unserem Land sicherzustellen.“


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1. Dezember 2016
Helmut-Simon-Preis geht an Projekt „Jobmotor Lichtblick-SoliPakt“ aus Neustadt

Festakt in der Staatskanzlei in Mainz – Schirmherrin Ministerpräsidentin Malu Dreyer überreicht Preis der drei Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz – Soziale Projekte gegen Armut und für soziale Gerechtigkeit ausgezeichnet

Das Projekt „Jobmotor Lichtblick – Arbeits- und Beschäftigungsprojekt SoliPakt“ aus Neustadt an der Weinstraße ist Träger des Helmut-Simon-Preises 2016. In einem Festakt in der Staatskanzlei in Mainz übergab die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer heute den von den drei Diakonischen Werken in Rheinland-Pfalz ausgeschriebenen Preis. Bereits seit 1996 gibt es die Tagesbegegnungsstätte Lichtblick, das Projekt „SoliPakt“ wurde im Jahr 2002 ins Leben gerufen und startete mit Arbeits- und Beschäftigungsmöglichkeiten für damals zwei langzeitarbeitslose Menschen. Inzwischen sind hier 34 Menschen beschäftigt.


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29. November 2016
„Rückkehr nach Afghanistan derzeit nicht zumutbar“ - Evangelische Kirche und Diakonie fordern Abschiebungsstopp für Menschen aus Afghanistan und sofortigen Zugang zu Integrationskursen

Anlässlich der am Dienstag (29. November.2016) beginnenden Innenministerkonferenz haben Detlev Knoche, Leiter des Zentrums Oekumene der Evangelischen Kirchen in Hessen und Nassau und Kurhessen-Waldeck und Andreas Lipsch, Leiter der Abteilung Flucht, Interkulturelle Arbeit, Migration (FIAM) der Diakonie Hessen gefordert, von Abschiebungen nach Afghanistan abzusehen. „Eine Rückkehr nach Afghanistan ist derzeit nicht zumutbar. Die Sicherheitslage ist prekär und unvorhersehbar und hat sich in den letzten Wochen weiter dramatisch verschlechtert“, erklärte Detlev Knoche. Fast täglich komme es in Afghanistan zu Selbstmordanschlägen und bewaffneten Auseinandersetzungen. Leidtragend sei insbesondere die Zivilbevölkerung, die zunehmend zwischen die Fronten gerate. Knoche: „Die Menschenrechtslage ist besorgniserregend, die Todesstrafe wird verhängt und vollzogen, gewalttägige Übergriffe gegen Frauen und sexuelle Minderheiten sind an der Tagesordnung.“


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26. September 2016
Albrecht Bähr erneut Vorsitzender des Landesjugendhilfeausschusses - Wahl in Mainz erfolgte einstimmig. Bähr fordert aktives Einbringen.

Zum dritten Mal in Folge wurde Albrecht Bähr, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz, zum Vorsitzenden des Landesjugendhilfeausschusses gewählt. Die Wahl in Mainz erfolgte einstimmig. Bähr zeigte sich erfreut über das ihm entgegengebrachte Vertrauen und lobte die konstruktive und kritische Zusammenarbeit aller Beteiligten.


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19. September 2016
Diakonie-Pressemitteilung: Weltkindertag - Alle Kinder haben das Recht auf einen Namen

„Neugeborene Flüchtlingskinder brauchen eine schnelle Registrierung. Die Kinder haben ein Recht auf einen eingetragenen Namen – auch im Flüchtlingsheim“, sagt Horst Rühl, Vorsitzender der Diakonie Hessen, anlässlich des Weltkindertags am 20. September.


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19. September 2016
Diakonie kritisiert willkürliche Kürzungen der Regelsätze - Kinder trifft es besonders hart

Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales hat eine Neuberechnung der Regelsätze in der Grundsicherung vorgelegt. 60.000 Haushalte wurden zu ihren Lebenshaltungskosten befragt. Daraus ergibt sich der Maßstab für die Anpassung der Regelsätze: die Verbrauchsausgaben der Haushalte, die an der Armutsgrenze leben.


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12. September 2016
Kirchenpräsident fordert mehr Besonnenheit in der politischen Debatte um Flüchtlinge - Jung predigt Sonntag zum Jahrestag des 11. September im Berliner Dom

Anlässlich des 15. Jahrestags der Terroranschläge auf die USA am 11. September 2001 hat sich der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau, Volker Jung, am Sonntag (11. September) für mehr „Besonnenheit“ in der Debatte über die Frage des Umgangs mit anderen Kulturen und Religionen ausgesprochen. Bei einem Gottesdienst im Berliner Dom sagte Jung, der auch Mitglied im Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) ist, dass sich derzeit in Deutschland viele Menschen fragten, wohin sich die Gesellschaft angesichts einer größer werdenden Vielfalt entwickele. Sie beschäftigten sich zudem mit der Frage, ob es richtig war, eine große Anzahl Flüchtlinge in Deutschland aufzunehmen und ob die Integration in Zukunft gelinge.


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31.08.2016
Informationen über die Vergabe von Landesmitteln zur Förderung des freiwilligen, ehrenamtlichen Engagements 2016

Die drei Diakonischen Landesverbände in Rheinland Pfalz erhalten für das laufende Kalenderjahr 2016 Mittel vom Land Rheinland-Pfalz, um das freiwillige Engagement zu fördern. Information über die Vergabe dieser Landesmittel, die Vergaberichtlinien der Liga, das Antragsformular sowie das Formular für den Verwendungsnachweis finden Sie hier:

 

 


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