13. August 2018
Abschiebungen nach Afghanistan unverantwortlich - Abschiebungsflug nach Afghanistan am Dienstag geplant – Vorstandsvorsitzender RĂŒhl: Voraussetzungen fĂŒr Abschiebungen nicht gegeben

„Wer nach Afghanistan abgeschoben wird, landet in einem der Ă€rmsten und gefĂ€hrlichsten LĂ€nder der Erde“, sagt Horst RĂŒhl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, zum geplanten Abschiebungsflug am Dienstag, 14. August. „Mit afghanischen FlĂŒchtlingen erleben wir derzeit etwas zutiefst WidersprĂŒchliches: Obwohl sich die Sicherheitslage und damit die Lebenssituation vor Ort verschlechtern, werden weniger FlĂŒchtlinge in Deutschland anerkannt.“


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29. Juni 2018
Diakonie-Zitat: Umgang mit Flucht und Migration kann nicht mit Ultimaten entschieden werden

Berlin, 29. Juni 2018   Zu den Ergebnisse des EU-Gipfels zur Asylpolitik sagt Diakonie-PrĂ€sident Ulrich Lilie: "Es ist fatal, wenn verstĂ€rkter Grenzschutz und Kooperation mit undemokratischen Drittstaaten den kleinsten gemeinsamen Nenner bilden, auf den sich die EU-Staaten verstĂ€ndigt haben. ZurĂŒckweisungen von Asylsuchenden an den Außengrenzen verstoßen gegen europĂ€ische Menschenrechte. MenschenwĂŒrdige Bedingungen und ausreichender Rechtsschutz mĂŒssen in einem Europa der Menschenrechte gewĂ€hrleistet bleiben.


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21. Juni 2018
FlĂŒchtlingsschutz nicht kleinmachen

EKD-Migrationsexperte PrĂ€ses Rekowski zum heutigen WeltflĂŒchtlingstag

AnlĂ€sslich des WeltflĂŒchtlingstags am 20. Juni ruft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) dazu auf, den FlĂŒchtlingsschutz in Europa nicht weiter zu gefĂ€hrden. PrĂ€ses Manfred Rekowski, Leitender Geistlicher der Evangelischen Kirche im Rheinland und Vorsitzender der Kammer fĂŒr Migration und Integration der EKD stellte fest: „In der politischen Debatte gibt es kaum mehr Stimmen, die Schutz fĂŒr diejenigen fordern, die dort, wo sie zuhause sind, nicht bleiben können.“ Er erinnerte daran, die Perspektive der schutzsuchenden Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren: „Wer mit FlĂŒchtlingen spricht, weiß: Diese Kinder, Frauen und MĂ€nner sind nicht ohne Grund auf dem Weg. Sie fliehen vor Krieg und Gewalt, weil ihre Lebensgrundlagen zerstört wurden, als politisch Verfolgte oder weil sie eine Zukunft suchen, die es in ihrem Land fĂŒr sie nicht gibt, an der sie aber Teil haben wollen. Wir brauchen wirksame MasterplĂ€ne fĂŒr die BekĂ€mpfung von Fluchtursachen, fĂŒr besseren FlĂŒchtlingsschutz und fĂŒr eine moderne Einwanderungspolitik.“


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14. Juni 2018
Neuer Kleinbus fĂŒr die MĂ€dchenwohngruppe Alzey

Die MĂ€dchenwohngruppe Alzey hat wieder einen neuen Kleinbus. Die GlĂŒcksSpirale von Lotto Rheinland-Pfalz und die Diakoniestiftung Alzey-Worms haben den Transporter mit Fördergeldern ermöglicht. Am heutigen Donnerstag haben sie das Fahrzeug nun offiziell an die MĂ€dchenwohngruppe Alzey ĂŒbergeben.
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12. Juni 2018
Forderung nach professioneller Koordination in der Versorgung

In der Versorgung und Pflege schwerstkranker und sterbender Menschen stellt sich immer wieder die Frage, wie die vielfÀltigen medizinischen, pflegerischen, therapeutischen, sozialen und weiteren Dienste gut koordiniert und aufeinander abgestimmt werden können. Diese Vernetzung war Thema das  zweiten rheinland-pfÀlzischen Hospiz- und Palliativfachtages.


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08. Juni 2018
Diakonie in Rheinland-Pfalz fĂŒr Familiennachzug bei subsidiĂ€r Schutzberechtigten - auch fĂŒr Geschwisterkinder

Die Diakonie in Rheinland-Pfalz lehnt den aktuellen Gesetzentwurf zur Neuregelung des Familiennachzugs fĂŒr subsidiĂ€r geschĂŒtzte Eltern und minderjĂ€hrige Kinder ab. "Der vorgelegte Gesetzentwurf ist ein FamilienzusammenfĂŒhrungsverhinderungsgesetz und verstĂ¶ĂŸt gegen den grundgesetzlichen Schutz von Ehe und Familie,“ sagt Albrecht BĂ€hr, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz anlĂ€sslich der heutigen 1. Lesung des Gesetzentwurfes im Bundestag.

„Sowohl anerkannte FlĂŒchtlinge nach der Genfer FlĂŒchtlingskonvention als auch subsidiĂ€r Schutzberechtigte mĂŒssen ihr Recht bekommen, mit allen ihren Kindern als Familie zu leben“, so BĂ€hr weiter.

Besonders dramatisch ist die Situation bei unbegleiteten minderjĂ€hrigen Schutzberechtigten. Der Gesetzentwurf sieht lediglich den Elternnachzug, jedoch nicht den der minderjĂ€hrigen Geschwisterkinder vor. Dies bedeutet faktisch: "Eltern mĂŒssen sich entscheiden, ob sie ihr Kind in Deutsch-land oder ihr Kind im Herkunftsland allein lassen oder sich als Familie trennen“, warnt Albrecht BĂ€hr.


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7. Juni 2018
Diakonie setzt sich fĂŒr Familiennachzug fĂŒr subsidiĂ€re FlĂŒchtlinge ein

Die Diakonie Deutschland lehnt den aktuellen Gesetzentwurf zur Neuregelung des Familiennachzugs fĂŒr subsidiĂ€r geschĂŒtzte Eltern und minderjĂ€hrige Kinder ab.Der Familiennachzug muss subsidiĂ€r Schutzberechtigten genau so ermöglicht werden, wie anerkannten FlĂŒchtlingen", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland anlĂ€sslich der heutigen 1. Lesung des Gesetzentwurfes im Bundestag. "Die Lebenssituation von FlĂŒchtlingen und subsidiĂ€r Schutzberechtigten ist vergleichbar und rechtfertigt keine unterschiedliche Behandlung. Beide können in ihren HerkunftslĂ€ndern nicht als Familie zusammen leben", betont Loheide.


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4. Juni 2018
Mehr QualitÀt und einheitliche Personalstandards in Kitas - LIGA der Freien Wohl-fahrtspflege fordert umfassende Novellierung des Kita-Gesetzes

Mainz. „Das neue Kita-Gesetz in Rheinland-Pfalz geht uns alle an.“ Damit bringt die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz die Wichtigkeit der Novellierung des KindertagesstĂ€ttengesetzes auf den Punkt.

Die WohlfahrtsverbĂ€nde fordern mit der Gesetzes-Novelle eine Anpassung der gesetzlichen Grundlagen an eine zeitgemĂ€ĂŸe Praxis der KindertagesstĂ€ttenarbeit.


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3. Juni 2018
Tausende genossen spektakulĂ€res Programm rund um Lutherdenkmal - Rheinland-Pfalz-Tag in Worms: Evangelische Kirche und Diakonie sind „wagemutig“

Darmstadt/Worms, 3. Juni 2018. Evangelische Kirche und Diakonie haben am Sonntag (3. Juni) ein positives Fazit ihrer PrĂ€senz auf dem Rheinland-Pfalz-Tag in Worms gezogen. So sahen mehr als 7000 Besucherinnen und Besucher seit Donnerstagabend die insgesamt 14 spektakulĂ€ren AuffĂŒhrungen der Inszenierung „Wagemutig!“ am Lutherdenkmal. Eine Performance mit außergewöhnlichen Ton- und Lichteffekten setzte das grĂ¶ĂŸte Reformationsdenkmal der Welt neu in Szene. Der Klangdesigner und Regisseur Parviz Mir-Ali, der bereits fĂŒr die Fußballweltmeisterschaft Stadien inszenierte und fĂŒr AndrĂ© Heller arbeitete, fĂŒhrte die Geschehnisse des Wormser Reichstages von 1521 mit dem Auftritt Martin Luthers vor dem Kaiser ganz neu vor Augen. Dabei lieh der MĂŒnchener Schauspieler Rufus Beck dem Reformator die Stimme und der Tatort-Schauspieler Isaak Dentler erweckte mit seiner Kollegin Barbara Stollhans das Denkmal zu neuem Leben. Nach Worten des evangelischen Projektleiters Fabian Vogt ist das Konzept voll aufgegangen: „Wir wollten die weltbewegenden Ereignisse von Worms kreativ, lebendig, zeitgemĂ€ĂŸ und verstĂ€ndlich neu in Szene setzen. Genau das kam beim Publikum an. Wir mussten sogar Sondervorstellungen geben.“


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6. Juni 2018
Anker-Zentren sind integrationspolitisch verfehlt und fĂŒhren zu Konflikten und sozialer Spaltung

Berlin. "Die Schaffung von Anker-Zentren wird nicht dazu fĂŒhren, dass AsylantrĂ€ge schneller und vor allem rechtssicher bearbeitet werden können", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland anlĂ€sslich der heute beginnenden Innenministerkonferenz, bei der sich Bund und LĂ€nder ĂŒber die Umsetzung eines Pilotprojektes zu Anker-Zentren verstĂ€ndigen werden.

DafĂŒr seien eine QualitĂ€tsoffensive beim Bundesamt fĂŒr Migration und FlĂŒchtlinge und unabhĂ€ngige, flĂ€chendeckende Asylverfahrensberatung notwendig. "Einfach eine andere Form der Unterbringung einzufĂŒhren, Ă€ndert nichts. Offensichtlich sollen die Anker-Zentren geschaffen werden, um abgelehnte Asylsuchende schneller wieder außer Landes bringen zu können", betont Loheide. Dabei werde jedoch verkannt, dass die allermeisten abgelehnten Asylsuchenden das Land von selbst wieder verlassen. "Hier wird mit spektakulĂ€ren EinzelfĂ€llen Politik gemacht, wie mit dem Vorfall in Ellwangen", sagt Loheide.


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28. Mai 2018
PflegeGesellschaft legt TĂ€tigkeitsbericht vor

Mainz. Die PflegeGesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. hat ihren TĂ€tigkeitsbericht fĂŒr 2017 vorgelegt. Die PflegeGesellschaft vertritt die Interessen der ambulanten, teilstationĂ€ren und stationĂ€ren Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz.

Neben dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) gehören der PflegeGesellschaft die fĂŒnf VerbĂ€nde der Freien Wohlfahrtspflege: Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Deutscher ParitĂ€tischer Wohlfahrtsverband und die Diakonie an.


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9. Mai 2018
Diakonie wirbt fĂŒr mehr Pflegepersonal - Pflegeheime, Pflegedienste und Pflegeschulen beteiligen sich bundesweit am Aktionstag Pflege der Diakonie

Altenpflege ist eine Wachstumsbranche.  Allein von 2013 bis 2015 ist die Zahl der BeschÀftigten in der ambulanten und stationÀren Pflege mit rund 80.000 Stellen um rund acht Prozent angestiegen. Dennoch fehlen nach Expertenmeinung heute mindestens 38.000 PflegekrÀfte. "Die Politik hat die Problematik rund um die Pflege zwar erkannt, aber die kritische
Personalsituation in der Pflege bisher nicht verbessern können", sagt Diakonie-PrĂ€sident Ulrich Lilie anlĂ€sslich des bundesweiten Aktionstags Pflege 2018 der Diakonie Deutschland und des Deutschen Evangelischen Verbandes fĂŒr Altenarbeit und Pflege (DEVAP).


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27. April 2018
Helmut-Simon-Preis der Diakonie Rheinland-Pfalz 2018 ausgeschrieben - Bewerbungen ab sofort möglich

Im Jahr 2018 wird die Diakonie in Rheinland-Pfalz wieder den Helmut-Simon-Preis gegen Armut und fĂŒr Inklusion, soziale Gerechtigkeit und Integration vergeben. Sie wĂŒrdigt und fördert damit das Engagement von Personen, Initiativen oder Institutionen, die sich im Sinne des Preises in Rheinland-Pfalz engagieren.

Der Preis ist mit einem Gesamtwert in Höhe von 10.000 Euro dotiert. Schirmherrin ist die rheinland-pfÀlzische MinisterprÀsidentin Malu Dreyer.


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25. April 2018
Wohnen wird schnell schnell zur Überlebensfrage - Erwerbslosengruppen und Nationale Armutskonferenz rufen zu Aktionswoche auf.

Unter dem Motto "Wohnen ist Menschenrecht fĂŒr alle" ruft die Nationale Armutskonferenz gemeinsam mit dem BĂŒndnis "AufRecht Bestehen" zu einer bundesweiten Aktionswoche vom 30. April bis 6. Mai 2018 auf. Albrecht BĂ€hr, Sprecher der Landesarmutskonferenz Rheinland-Pfalz, begrĂŒĂŸt die Aktion und schließt sich der EinschĂ€tzung der Initiatoren an, dass die fehlende Umsetzung des Rechts auf Wohnen  ein wesentliches Problem der Grundsicherung und der von ihr AbhĂ€ngigen sei. "Diesen Missstand kann man gar nicht oft und deutlich genug in der Öffentlichkeit thematisieren", so BĂ€hr.


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23. April 2018
"Kein Neuregelungsgesetz sondern ein Verhinderungsgesetz!" - ErklĂ€rung zum Entwurf fĂŒr ein "Gesetz zur Neuregelung des Familiennachzugs zu subsidiĂ€r Schutzberechtigten"

Mainz. Der im Bundesinnenministerium erarbeitete Entwurf ist kein "Gesetz zur Neuregelung des Familiennachzugs zu subsidiĂ€r Schutzberechtigten", sondern in Wahrheit ein „Familiennachzugsverhinderungsgesetz", erklĂ€ren der Initiativausschuss fĂŒr Migrationspolitik, der FlĂŒchtlingsrat RLP und die Diakonie in Rheinland-Pfalz in einer gemeinsamen Stellungsnahme.


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