31. Oktober 2011

Stefan Gillich analysiert in einem ausführlichen Beitrag Chancen und Nebenwirkungen freiwilligen Engagements in der Wohnungslosenhilfe. Sein Fazit: "Die Hilfe für wohnungslose Menschen ist existenziell auf die Entwicklung und den Aufbau von Netzwerken angewiesen. Gemeinwesenorientierung und damit Stadtteil- und Sozialraumorientierung ist eine zwingende Handlungsebene bei dem Ziel, zum Wohl von wohnungslosen Menschen Teil eines tragenden sozialen Netzes zu werden. Dies setzt Kooperation mit freiwillig Engagierten voraus. Die vorsichtige Öffnung des Hilfesystems hat zu neuem gesellschaftlichen Bewußtsein geführt, mit Antworten, die nicht im Hilfesystem entstanden sind. Der Dialog mit diesen neuen Kräften der freiwillig Engagierten, der Selbsthilfeinitiativen, der Sponsoren muss geführt und die Chance zu neuen Bündnissen genutzt werden." 

Der Beitrag ist in den Blättern der Wohlfahrtspflege 3/2011 erschienen und hier im Volltext verfügbar.