12. Dezember 2014

Der Jahresempfang der Diakonie Pfalz zu Beginn des neuen Kirchenjahres stand ganz im Zeichen der Einführung der beiden neuen Mitglieder der Geschäftsführung und Abteilungsleiter, Pfarrerin Sabine Jung und Betriebswirt Gregor Höpfner. Jung leitet die Abteilung Diakonisches Profil und Pflege, Höpfner ist Leiter der Abteilung Wirtschaft und Verwaltung.

Oberkirchenrat Manfred Sutter sagte: „Das Führungsteam des Diakonischen Werkes Pfalz ist wieder komplett. Mit Sabine Jung und Gregor Höpfner haben wir die richtigen Persönlichkeiten gefunden, um die vor uns liegenden Herausforderungen zu bewältigen. Neben der Umsetzung des Perspektivprozesses  sowie der Weiterentwicklung der unterschiedlichen Handlungsfelder geht es vorrangig darum, Strategien für gemeinwesenorientiertes Handeln in der Fläche und nahe bei den Menschen zu entwickeln. Es ist unsere Aufgabe, am Aufbau einer inklusiven, teilhabeorientierten und solidarischen Gesellschaft mitzuwirken. “

Diakoniepfarrer Albrecht Bähr forderte in seiner Predigt in der Speyerer Gedächtniskirche dazu auf, auch und gerade angesichts einer von Sparvorgaben und Sicherheitsdenken geprägten politischen und gesellschaftlichen Realität Visionen für eine bessere Welt zu entwickeln und zu verfolgen.

Bähr sagte: „Visionen lassen sich nicht schnell realisieren und dennoch besitzen Visionen eine ungeheure Kraft. Wir haben die Sehnsucht, dass Unvorstellbares wahr wird, dass aus Ideen neue Wirklichkeiten werden.“ Visionen zu haben heiße, nicht den Albträumen der Welt die Macht zu geben, sondern der Welt die Augen „für diesen wunderschönen Traum des gelingenden Miteinanders“ zu öffnen.  Diakonie und ihre Mitarbeitenden sollten nicht zu den Speerspitzen der Bedenkenträger in der Gesellschaft werden, „die nur, wenn alles zu hundert Prozent sicher und geklärt ist, Trippelschritte der Veränderung einläuten.“

Konkret sprach der Landespfarrer die Flüchtlingsfrage an, die eine der größten Herausforderungen sei, der sich Land und Diakonie zu stellen haben. So floss die Kollekte des Gottesdienstes zum Jahresempfang in die basisnahe Flüchtlingsarbeit der Diakonie Pfalz. Diese Arbeit wird im kommenden Jahr auch durch die Spenden aus der Frühjahrsopferwoche unterstützt werden. Zudem wird der im nächsten Jahr zu vergebende Diakoniepreis für Projekte und Initiativen rund um die Flüchtlingsarbeit ausgelobt werden.

Beim anschließenden Empfang im Martin-Luther-King-Haus kamen Mitarbeitende der Diakonie Pfalz, zahlreiche Vertreter der Landeskirche, der Politik, der verschiedenen Träger und anderer Diakonischer Werke in Rheinland-Pfalz miteinander ins Gespräch.