18. Juli 2014

Die Pfarrerin Sabine Jung und der Betriebswirt Gregor Höpfner wurden am 24. Juni 2014 vom Hauptausschuss, dem Aufsichtsgremium des Diakonischen Werkes Pfalz, zu Abteilungsleitern gewählt. Die Kirchenregierung hat die Wahl heute bestätigt. Beide werden ihren neuen Dienst am 1. September antreten.

Jung wird als Pressesprecherin die neue Abteilung „Diakonisches Profil und Pflege“ leiten. Sie folgt auf Solveigh Schneider, die Ende April 2014 in Ruhestand ging. Jung war zuvor elf Jahre Mitarbeiterin im Diakonischen Werk Pfalz. Thematische Schwerpunkte ihrer Arbeit waren unter anderem Ökumenische Diakonie sowie Presse- und Öffentlichkeitsarbeit. 

„In der Abteilung „Diakonisches Profil und Pflege“ wird es zukünftig darum gehen, das evangelische Profil der angegliederten Einrichtungen und Dienste weiter zu stärken sowie die einzelnen Handlungsfelder entsprechend der gesetzlichen Rahmenbedingungen und der gesellschaftlichen Herausforderungen weiterzuentwickeln, ohne unsere biblischen und christlichen Traditionen zu vergessen“, sagt Jung.

Jung wurde 1965 in Zweibrücken geboren. Nach dem Theologiestudium in Heidelberg sowie dem Vikariat in Odernheim übernahm sie als Pfarrerin Verantwortung für die Kirchengemeinden Feilbingert und Hallgarten. Seit 2003 arbeitet sie beim Diakonischen Werk Pfalz, seit 2011 in der Funktion der Pressesprecherin. Jung ist verheiratet und Mutter von drei Kindern.  

Höpfner wird künftig die Leitung der Abteilung „Wirtschaft und Verwaltung“ übernehmen. Er folgt auf Ralf Göring, der im Januar 2014 zur Landeskirche wechselte. Höpfner arbeitet seit 2003 im Diakonischen Werk Pfalz zunächst als Mitarbeiter im Referat Informationstechnologie, danach als leitender Referent im Bereich Kassen- und Rechnungswesen, später als Referent für ambulante Dienste und Geschäftsführer der Arbeitsgemeinschaft für die Ökumenischen Sozialstationen. Ab 2007 baute er den neuen Arbeitsbereich Controlling im Diakonischen Werk Pfalz auf und nahm seitdem diese Funktion wahr.

„Wir stehen im Spannungsfeld zwischen dem stetig steigenden Bedarf an unseren vielfältigen Beratungsleistungen, dem finanziellen Druck der Zuschussgeber und guten Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden. Diese Herausforderung gilt es gemeinsam zu meistern.“, sagt Höpfner.

Höpfner wurde 1963 in Ludwigshafen geboren. Nach dem Studium der Betriebswirtschaftslehre in Ludwigshafen war er kaufmännischer Geschäftsführer bei CKE Computersysteme in Mannheim. Höpfner ist verheiratet.

Das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche der Pfalz ist Teil der Landeskirche. Im Diakonischen Werk Pfalz sind 309 Mitarbeitende beschäftigt. Sie arbeiten vor Ort in Beratungszentren zusammengefasst in den Häusern der Diakonie und in der Geschäftsstelle des Diakonischen Werkes Pfalz in Speyer. Die Geschäftsstelle ist in Abteilungen gegliedert. Als Spitzenverband der Freien Wohlfahrtspflege vertritt das Diakonische Werk Pfalz die Interessen der ihm angeschlossenen Einrichtungen und Mitglieder. Es berät im Gebiet der Evangelischen Kirche der Pfalz rund 12.000 beruflich Beschäftigte und 10.000 Ehrenamtliche in organisatorischen, konzeptionellen, juristischen und finanziellen Fragen. Gemeinsam mit den anderen Wohlfahrtsverbänden sowie öffentlichen Trägern sichert die Diakonie die soziale Grundversorgung.