6. Mai 2014

Am 3. Juni veranstaltet die Stiftung kreuznacher diakonie die Fachtagung „Durch Vielfalt gut – Forum zur Interkulturalität“ in der Theodor Fliedner Halle, Ringstraße 67 in Bad Kreuznach. Es geht darum, Bereicherungen und Herausforderungen darzustellen und zu diskutieren, die sich durch Mitarbeitende mit interkulturellem Hintergrund für einen Arbeitgeber ergeben.

„Es ist zu erkennen, dass hier eine Öffnung stattfindet. Bei uns arbeiten zunehmend mehr Menschen aus anderen Kulturkreisen“, sagt Organisatorin Diakonin Doris Borngässer, Referentin für Diakonik und Sozialethik in der Stiftung kreuznacher diakonie. „Menschen kommen mit ihren religiösen und kulturellen Besonderheiten zu uns. Als evangelischer Träger muss die kreuznacher diakonie lernen, damit umzugehen.“ Man müsse schauen, wie und wo die Unternehmenskultur, das Leitbild, die Strategie und Ordnungen neugestaltet werden könnten, um einer größeren
Vielfalt unter den Mitarbeitenden Rechnung zu tragen und trotzdem die eigene Identität der Organisation nicht zu verlieren.

Referate und Workshops
Die Polizei Rheinland-Pfalz hat sich bereits intensiv mit diesem Thema auseinandergesetzt. Sie wird am Ethikforum das Projekt „Vielfalt in der Polizei“ vorstellen, das in Zusammenarbeit mit dem Institut zur Förderung von Bildung und
Integration entstand und durchgeführt wurde. Außerdem wird Ilona Klemens, Pfarrerin für interreligiösen Dialog in Frankfurt, in einem Referat das Christsein im Angesicht anderer Glaubensgemeinschaften beleuchten.
Am Nachmittag erhalten die Teilnehmenden in Workshops einen Blick in andere Kulturen. Themen werden hier unter anderem kultursensible Pflege, das Frausein in anderen Kulturen oder Sterben und Trauern in unterschiedlichen Kulturen sein an.
Es wird einen Einblick in die jüdische Kultur möglich sein, in die russlanddeutsche und in die muslimische.

Das Ethikforum wendet sich an ethisch interessierte Personen, an Menschen, die in ambulanten und stationären Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens arbeiten, sowie an Vertreter/-innen von Leistungsträgern und Verbänden.
Willkommen sind auch Auszubildende in betreuenden oder pflegenden Berufen. Nähere Informationen erhalten Interessierte bei Diakonin Doris Borngässer unter 0671/605-3260 oder borngado@kreuznacherdiakonie.de. Der Anmeldeflyer steht auf www.kreuznacherdiakonie zum Download bereit.

Die Tagungsgebühr beträgt für Menschen, die nicht in der Stiftung kreuznacher diakonie arbeiten, 75 Euro.

Anmeldeschluss ist der 17. Mai.
 

Interview mit Diakonin Doris Borngässer, Referentin für Diakonie und Sozialethik in der Stiftung kreuznacher diakonie