16. Oktober 2013
Mehr als 4 000 Beschäftigte folgten dem Aufruf der Saarländischen Krankenhausgesellschaft und der Gewerkschaft ver.di zu einer Demonstration nach Saarbrücken. In dem Aufruf-Motto: „Die Krankenhäuser und ihre Beschäftigten sind in Not. Neue Regierung – wir erwarten Taten“ der beiden Organisationen hieß es: „Wir erwarten, dass das Thema Krankenhausfinanzierung endlich grundlegend angepackt wird. Wir fordern eine bedarfsorientierte Krankenhausfinanzierung.“ Unterstützt wurde der Aufruf vom Verband Evangelischer Krankenhäuser Rheinland-Pfalz/Saarland e.V..

 
Mit über 60 Mitarbeitenden nahmen auch die Saarland-Kliniken kreuznacher diakonie an der Großdemonstration teil.
 
„Im Auftrag Gottes arbeiten wir – für eine gerechte Finanzierung kämpfen wir !“ war auf dem Transparent der kreuznacher diakonie zu lesen. Pflegedirektor Hans Georg Schmidt wies auf die Tatsache hin, dass die saarländische Landesregierung die Mittel für Krankenhausinvestitionen um 3,5 Mio. € kürzen wolle. Öffentlichkeit und auch Politiker würden die Probleme der Kliniken nicht kennen. Deshalb reiche eine Demonstration im Saarland nicht aus, der Protest müsse bundesweit erfolgen.