16. Januar 2013

„Wir wünschen uns, dass die Soziale Arbeit für Malu Dreyer auch in ihrem neuen Amt als Ministerpräsidentin eine hohe Priorität haben wird“, sagt der Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz und pfälzische Landespfarrer für Diakonie Albrecht Bähr anlässlich der Amtseinführung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Sozialpolitik ist eine Querschnittsaufgabe und soll Chefsache bleiben“, betont Bähr.

Aus Sicht der Diakonie seien die Sicherung der Sozialen Arbeit angesichts der schwierigen finanziellen Situation der kommunalen Haushalte, der demografische Wandel, der bestehende Fachkräftemangel, die Frage der Inklusion von Menschen mit Behinderungen sowie die Förderung freiwilligen Engagements zentrale Herausforderungen, die offensiv angegangen werden müssten. „Wir brauchen eine Sozialpolitik, die die Interessen der Schwachen und Benachteiligten im Land Rheinland-Pfalz vertritt“, erklärt Bähr. Die Diakonie mit ihrer Leidenschaft für den Menschen sei bei der Gestaltung einer am Wohl des Nächsten orientierten Politik eine verlässliche Partnerin.

„Soziale Gerechtigkeit ist das Ziel“, sagt Bähr weiter: „Wir hoffen, dass wir wie bereits bei Kurt Beck auch bei Malu Dreyer ein offenes Ohr für diakonische Belange finden werden.“