20. September 2018
Kinder mit Pflegebedarf – der unbekannte Pflegenotstand

Welt-Kindertag am 20. September / Diakonie Hessen fordert hessenweites Aktionsprogramm für häusliche Kinderintensivpflege

 Sehr geehrte Damen und Herren, 

der akute Fachkräftemangel in der Pflege wirkt sich auch auf die häusliche Kinderintensivpflege aus. Eltern werden bei der Versorgung zunehmend alleine gelassen. In der Folge bleiben viele Kinder länger im Krankenhaus, weil ihre Pflege zuhause nicht sichergestellt ist. Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, fordert von der Politik umfassende Maßnahmen.


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17. September 2018
"Standards in Gefahr": Kirchen kritisieren Kita-Zukunftsgesetz - Evangelische Kirchen in Rheinland-Pfalz beziehen Position zum Gesetzentwurf

Mainz (ekhn /ekir / lk). Die evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz haben das vom Mainzer Bildungsministerium vorgelegte Kindertagesstätten-Zukunftsgesetz (KitaZG) am Montag (17. September) in einer Stellungnahme grundsätzlich begrüßt. Zugleich mahnten sie in wesentlichen Punkten wie etwa der personellen Ausstattung Verbesserungen an. Der Gesetzentwurf war im Juni vorgestellt worden und soll im kommenden Jahr im Mainzer Landtag beraten werden. Als Träger von 430 der insgesamt rund 2.500 Kindertagesstätten in Rheinland-Pfalz waren auch die evangelischen Kirchen um eine Stellungnahme gebeten worden, die sie jetzt einreichten.


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11. September 2018
"Kirchenasyl nicht kriminalisieren" - Gemeinsame Stellungnahme der evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz

Mainz. Anlässlich der aktuellen Diskussion um das Thema Kirchenasyl haben die drei evangelischen Landeskirchen in Rheinland-Pfalz  zur besonderen Situation in dem Bundesland Stellung genommen. Anfang September waren in Bad Kreuznach Ermittlungsverfahren gegen neun Hilfesuchende und fünf Pfarrerinnen sowie Pfarrer eingeleitet worden.

Die evangelischen Kirchen untermauern in ihrer Stellungnahme die Bedeutung des Kirchenasyls als "ultima ratio" in Einzelfällen, appellieren an die Politik, getroffene Absprachen auch künftig einzuhalten und stehen für Gespräche mit Verantwortlichen bereit. Kirchenasyle dürften zugleich nicht kriminalisiert werden.

Zurzeit gibt es in Rheinland-Pfalz 17 Kirchenasyle in evangelischen Gemeinden. 


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6. September 2018
Menschenrecht Wohnen

Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfälzischen Wohnungsunternehmen und LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz legen 12 Wohnungs- und Sozialpolitische Forderungen vor.

Im Rahmen eines Parlamentarischen Abends haben drei Organisationen der Planer, der Wohnungswirtschaft und der Sozialverbände zwölf Positionen zum Thema Wohnen präsentiert. Der Bau von bezahlbarem Wohnraum, so die Initiatoren des Papiers, muss vom Land und von den Kommunen aktiv unterstützt werden. Verlässliche Datenerhebung, kluge Bündelung der Förderprogramme für Stadt und Land, die gezielte Unterstützung einkommensschwacher Haushalte und eine ausgewogene Grundstücks- und Bodenpolitik gehören dazu.


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13. August 2018
Abschiebungen nach Afghanistan unverantwortlich - Abschiebungsflug nach Afghanistan am Dienstag geplant – Vorstandsvorsitzender Rühl: Voraussetzungen für Abschiebungen nicht gegeben

„Wer nach Afghanistan abgeschoben wird, landet in einem der ärmsten und gefährlichsten Länder der Erde“, sagt Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, zum geplanten Abschiebungsflug am Dienstag, 14. August. „Mit afghanischen Flüchtlingen erleben wir derzeit etwas zutiefst Widersprüchliches: Obwohl sich die Sicherheitslage und damit die Lebenssituation vor Ort verschlechtern, werden weniger Flüchtlinge in Deutschland anerkannt.“


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29. Juni 2018
Diakonie-Zitat: Umgang mit Flucht und Migration kann nicht mit Ultimaten entschieden werden

Berlin, 29. Juni 2018   Zu den Ergebnisse des EU-Gipfels zur Asylpolitik sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie: "Es ist fatal, wenn verstärkter Grenzschutz und Kooperation mit undemokratischen Drittstaaten den kleinsten gemeinsamen Nenner bilden, auf den sich die EU-Staaten verständigt haben. Zurückweisungen von Asylsuchenden an den Außengrenzen verstoßen gegen europäische Menschenrechte. Menschenwürdige Bedingungen und ausreichender Rechtsschutz müssen in einem Europa der Menschenrechte gewährleistet bleiben.


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21. Juni 2018
FlĂĽchtlingsschutz nicht kleinmachen

EKD-Migrationsexperte Präses Rekowski zum heutigen Weltflüchtlingstag

Anlässlich des Weltflüchtlingstags am 20. Juni ruft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) dazu auf, den Flüchtlingsschutz in Europa nicht weiter zu gefährden. Präses Manfred Rekowski, Leitender Geistlicher der Evangelischen Kirche im Rheinland und Vorsitzender der Kammer für Migration und Integration der EKD stellte fest: „In der politischen Debatte gibt es kaum mehr Stimmen, die Schutz für diejenigen fordern, die dort, wo sie zuhause sind, nicht bleiben können.“ Er erinnerte daran, die Perspektive der schutzsuchenden Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren: „Wer mit Flüchtlingen spricht, weiß: Diese Kinder, Frauen und Männer sind nicht ohne Grund auf dem Weg. Sie fliehen vor Krieg und Gewalt, weil ihre Lebensgrundlagen zerstört wurden, als politisch Verfolgte oder weil sie eine Zukunft suchen, die es in ihrem Land für sie nicht gibt, an der sie aber Teil haben wollen. Wir brauchen wirksame Masterpläne für die Bekämpfung von Fluchtursachen, für besseren Flüchtlingsschutz und für eine moderne Einwanderungspolitik.“


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14. Juni 2018
Neuer Kleinbus für die Mädchenwohngruppe Alzey

Die Mädchenwohngruppe Alzey hat wieder einen neuen Kleinbus. Die GlücksSpirale von Lotto Rheinland-Pfalz und die Diakoniestiftung Alzey-Worms haben den Transporter mit Fördergeldern ermöglicht. Am heutigen Donnerstag haben sie das Fahrzeug nun offiziell an die Mädchenwohngruppe Alzey übergeben.
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12. Juni 2018
Forderung nach professioneller Koordination in der Versorgung

In der Versorgung und Pflege schwerstkranker und sterbender Menschen stellt sich immer wieder die Frage, wie die vielfältigen medizinischen, pflegerischen, therapeutischen, sozialen und weiteren Dienste gut koordiniert und aufeinander abgestimmt werden können. Diese Vernetzung war Thema das  zweiten rheinland-pfälzischen Hospiz- und Palliativfachtages.


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08. Juni 2018
Diakonie in Rheinland-Pfalz für Familiennachzug bei subsidiär Schutzberechtigten - auch für Geschwisterkinder

Die Diakonie in Rheinland-Pfalz lehnt den aktuellen Gesetzentwurf zur Neuregelung des Familiennachzugs für subsidiär geschützte Eltern und minderjährige Kinder ab. "Der vorgelegte Gesetzentwurf ist ein Familienzusammenführungsverhinderungsgesetz und verstößt gegen den grundgesetzlichen Schutz von Ehe und Familie,“ sagt Albrecht Bähr, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz anlässlich der heutigen 1. Lesung des Gesetzentwurfes im Bundestag.

„Sowohl anerkannte Flüchtlinge nach der Genfer Flüchtlingskonvention als auch subsidiär Schutzberechtigte müssen ihr Recht bekommen, mit allen ihren Kindern als Familie zu leben“, so Bähr weiter.

Besonders dramatisch ist die Situation bei unbegleiteten minderjährigen Schutzberechtigten. Der Gesetzentwurf sieht lediglich den Elternnachzug, jedoch nicht den der minderjährigen Geschwisterkinder vor. Dies bedeutet faktisch: "Eltern müssen sich entscheiden, ob sie ihr Kind in Deutsch-land oder ihr Kind im Herkunftsland allein lassen oder sich als Familie trennen“, warnt Albrecht Bähr.


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7. Juni 2018
Diakonie setzt sich für Familiennachzug für subsidiäre Flüchtlinge ein

Die Diakonie Deutschland lehnt den aktuellen Gesetzentwurf zur Neuregelung des Familiennachzugs für subsidiär geschützte Eltern und minderjährige Kinder ab.Der Familiennachzug muss subsidiär Schutzberechtigten genau so ermöglicht werden, wie anerkannten Flüchtlingen", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland anlässlich der heutigen 1. Lesung des Gesetzentwurfes im Bundestag. "Die Lebenssituation von Flüchtlingen und subsidiär Schutzberechtigten ist vergleichbar und rechtfertigt keine unterschiedliche Behandlung. Beide können in ihren Herkunftsländern nicht als Familie zusammen leben", betont Loheide.


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4. Juni 2018
Mehr Qualität und einheitliche Personalstandards in Kitas - LIGA der Freien Wohl-fahrtspflege fordert umfassende Novellierung des Kita-Gesetzes

Mainz. „Das neue Kita-Gesetz in Rheinland-Pfalz geht uns alle an.“ Damit bringt die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz die Wichtigkeit der Novellierung des Kindertagesstättengesetzes auf den Punkt.

Die Wohlfahrtsverbände fordern mit der Gesetzes-Novelle eine Anpassung der gesetzlichen Grundlagen an eine zeitgemäße Praxis der Kindertagesstättenarbeit.


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3. Juni 2018
Tausende genossen spektakuläres Programm rund um Lutherdenkmal - Rheinland-Pfalz-Tag in Worms: Evangelische Kirche und Diakonie sind „wagemutig“

Darmstadt/Worms, 3. Juni 2018. Evangelische Kirche und Diakonie haben am Sonntag (3. Juni) ein positives Fazit ihrer Präsenz auf dem Rheinland-Pfalz-Tag in Worms gezogen. So sahen mehr als 7000 Besucherinnen und Besucher seit Donnerstagabend die insgesamt 14 spektakulären Aufführungen der Inszenierung „Wagemutig!“ am Lutherdenkmal. Eine Performance mit außergewöhnlichen Ton- und Lichteffekten setzte das größte Reformationsdenkmal der Welt neu in Szene. Der Klangdesigner und Regisseur Parviz Mir-Ali, der bereits für die Fußballweltmeisterschaft Stadien inszenierte und für André Heller arbeitete, führte die Geschehnisse des Wormser Reichstages von 1521 mit dem Auftritt Martin Luthers vor dem Kaiser ganz neu vor Augen. Dabei lieh der Münchener Schauspieler Rufus Beck dem Reformator die Stimme und der Tatort-Schauspieler Isaak Dentler erweckte mit seiner Kollegin Barbara Stollhans das Denkmal zu neuem Leben. Nach Worten des evangelischen Projektleiters Fabian Vogt ist das Konzept voll aufgegangen: „Wir wollten die weltbewegenden Ereignisse von Worms kreativ, lebendig, zeitgemäß und verständlich neu in Szene setzen. Genau das kam beim Publikum an. Wir mussten sogar Sondervorstellungen geben.“


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6. Juni 2018
Anker-Zentren sind integrationspolitisch verfehlt und fĂĽhren zu Konflikten und sozialer Spaltung

Berlin. "Die Schaffung von Anker-Zentren wird nicht dazu führen, dass Asylanträge schneller und vor allem rechtssicher bearbeitet werden können", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland anlässlich der heute beginnenden Innenministerkonferenz, bei der sich Bund und Länder über die Umsetzung eines Pilotprojektes zu Anker-Zentren verständigen werden.

Dafür seien eine Qualitätsoffensive beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge und unabhängige, flächendeckende Asylverfahrensberatung notwendig. "Einfach eine andere Form der Unterbringung einzuführen, ändert nichts. Offensichtlich sollen die Anker-Zentren geschaffen werden, um abgelehnte Asylsuchende schneller wieder außer Landes bringen zu können", betont Loheide. Dabei werde jedoch verkannt, dass die allermeisten abgelehnten Asylsuchenden das Land von selbst wieder verlassen. "Hier wird mit spektakulären Einzelfällen Politik gemacht, wie mit dem Vorfall in Ellwangen", sagt Loheide.


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28. Mai 2018
PflegeGesellschaft legt Tätigkeitsbericht vor

Mainz. Die PflegeGesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. hat ihren Tätigkeitsbericht für 2017 vorgelegt. Die PflegeGesellschaft vertritt die Interessen der ambulanten, teilstationären und stationären Pflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz.

Neben dem Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) gehören der PflegeGesellschaft die fünf Verbände der Freien Wohlfahrtspflege: Arbeiterwohlfahrt, Caritas, Deutsches Rotes Kreuz, Deutscher Paritätischer Wohlfahrtsverband und die Diakonie an.


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