24. September 2018
Mangelnde UnterstĂŒtzung bei Einrichtung eines PfĂ€ndungsschutzkontos - LIGA: Schuldnerberatungsstellen brauchen wieder mehr Zeit fĂŒr ihre eigentlichen Aufgaben

Mainz. Die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege beklagt die mangelnde UnterstĂŒtzung bei Einrichtung eines PfĂ€ndungsschutzkontos fĂŒr Schuldner, die mit ihrem Einkommen zusĂ€tzlich Unterhalt gegenĂŒber Familienmitgliedern leisten mĂŒssen, durch die laut Gesetz zustĂ€ndigen öffentlichen Stellen. Diese seien oft nicht bereit oder in der Lage, die notwendige Bescheinigung ĂŒber das zustehende Existenzminimum auszustellen und verwiesen stattdessen an die Schuldnerberatungsstellen. Die Folge sind eine dadurch stark erhöhte Arbeitsbelastung und damit zu wenig Zeit fĂŒr die eigentlichen Beratungsaufgaben. „Aus Sicht der LIGA muss dringend ein Ausgleich fĂŒr diese zusĂ€tzliche Belastung gefunden werden“, sagt Sylvia Fink, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der LIGA.


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24. September 2018
Nationale Armutskonferenz veröffentlicht Parallelbericht zu sozialen Rechten in Deutschland

Erstmals beteiligt sich die Nationale Armutskonferenz (nak) am Staatenberichtsverfahren zum UN-Sozialpakt und hat einen eigenen Parallelbericht vorgelegt

Berlin. Der nak-Bericht zeigt, inwiefern Armut in Deutschland auch ein menschenrechtliches Problem darstellt. Anlass der Veröffentlichung ist die Anhörung der Bundesregierung vor dem Sozialausschuss der Vereinten Nationen am 25. September 2018 in Genf.


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20. September 2018
Kinder mit Pflegebedarf – der unbekannte Pflegenotstand

Welt-Kindertag am 20. September / Diakonie Hessen fordert hessenweites Aktionsprogramm fĂŒr hĂ€usliche Kinderintensivpflege

 Sehr geehrte Damen und Herren, 

der akute FachkrĂ€ftemangel in der Pflege wirkt sich auch auf die hĂ€usliche Kinderintensivpflege aus. Eltern werden bei der Versorgung zunehmend alleine gelassen. In der Folge bleiben viele Kinder lĂ€nger im Krankenhaus, weil ihre Pflege zuhause nicht sichergestellt ist. Horst RĂŒhl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, fordert von der Politik umfassende Maßnahmen.


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17. September 2018
"Standards in Gefahr": Kirchen kritisieren Kita-Zukunftsgesetz - Evangelische Kirchen in Rheinland-Pfalz beziehen Position zum Gesetzentwurf

Mainz (ekhn /ekir / lk). Die evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz haben das vom Mainzer Bildungsministerium vorgelegte KindertagesstĂ€tten-Zukunftsgesetz (KitaZG) am Montag (17. September) in einer Stellungnahme grundsĂ€tzlich begrĂŒĂŸt. Zugleich mahnten sie in wesentlichen Punkten wie etwa der personellen Ausstattung Verbesserungen an. Der Gesetzentwurf war im Juni vorgestellt worden und soll im kommenden Jahr im Mainzer Landtag beraten werden. Als TrĂ€ger von 430 der insgesamt rund 2.500 KindertagesstĂ€tten in Rheinland-Pfalz waren auch die evangelischen Kirchen um eine Stellungnahme gebeten worden, die sie jetzt einreichten.


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11. September 2018
"Kirchenasyl nicht kriminalisieren" - Gemeinsame Stellungnahme der evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz

Mainz. AnlĂ€sslich der aktuellen Diskussion um das Thema Kirchenasyl haben die drei evangelischen Landeskirchen in Rheinland-Pfalz  zur besonderen Situation in dem Bundesland Stellung genommen. Anfang September waren in Bad Kreuznach Ermittlungsverfahren gegen neun Hilfesuchende und fĂŒnf Pfarrerinnen sowie Pfarrer eingeleitet worden.

Die evangelischen Kirchen untermauern in ihrer Stellungnahme die Bedeutung des Kirchenasyls als "ultima ratio" in EinzelfĂ€llen, appellieren an die Politik, getroffene Absprachen auch kĂŒnftig einzuhalten und stehen fĂŒr GesprĂ€che mit Verantwortlichen bereit. Kirchenasyle dĂŒrften zugleich nicht kriminalisiert werden.

Zurzeit gibt es in Rheinland-Pfalz 17 Kirchenasyle in evangelischen Gemeinden. 


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6. September 2018
Menschenrecht Wohnen

Architektenkammer Rheinland-Pfalz, Arbeitsgemeinschaft der rheinland-pfÀlzischen Wohnungsunternehmen und LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz legen 12 Wohnungs- und Sozialpolitische Forderungen vor.

Im Rahmen eines Parlamentarischen Abends haben drei Organisationen der Planer, der Wohnungswirtschaft und der SozialverbĂ€nde zwölf Positionen zum Thema Wohnen prĂ€sentiert. Der Bau von bezahlbarem Wohnraum, so die Initiatoren des Papiers, muss vom Land und von den Kommunen aktiv unterstĂŒtzt werden. VerlĂ€ssliche Datenerhebung, kluge BĂŒndelung der Förderprogramme fĂŒr Stadt und Land, die gezielte UnterstĂŒtzung einkommensschwacher Haushalte und eine ausgewogene GrundstĂŒcks- und Bodenpolitik gehören dazu.


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13. August 2018
Abschiebungen nach Afghanistan unverantwortlich - Abschiebungsflug nach Afghanistan am Dienstag geplant – Vorstandsvorsitzender RĂŒhl: Voraussetzungen fĂŒr Abschiebungen nicht gegeben

„Wer nach Afghanistan abgeschoben wird, landet in einem der Ă€rmsten und gefĂ€hrlichsten LĂ€nder der Erde“, sagt Horst RĂŒhl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, zum geplanten Abschiebungsflug am Dienstag, 14. August. „Mit afghanischen FlĂŒchtlingen erleben wir derzeit etwas zutiefst WidersprĂŒchliches: Obwohl sich die Sicherheitslage und damit die Lebenssituation vor Ort verschlechtern, werden weniger FlĂŒchtlinge in Deutschland anerkannt.“


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29. Juni 2018
Diakonie-Zitat: Umgang mit Flucht und Migration kann nicht mit Ultimaten entschieden werden

Berlin, 29. Juni 2018   Zu den Ergebnisse des EU-Gipfels zur Asylpolitik sagt Diakonie-PrĂ€sident Ulrich Lilie: "Es ist fatal, wenn verstĂ€rkter Grenzschutz und Kooperation mit undemokratischen Drittstaaten den kleinsten gemeinsamen Nenner bilden, auf den sich die EU-Staaten verstĂ€ndigt haben. ZurĂŒckweisungen von Asylsuchenden an den Außengrenzen verstoßen gegen europĂ€ische Menschenrechte. MenschenwĂŒrdige Bedingungen und ausreichender Rechtsschutz mĂŒssen in einem Europa der Menschenrechte gewĂ€hrleistet bleiben.


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21. Juni 2018
FlĂŒchtlingsschutz nicht kleinmachen

EKD-Migrationsexperte PrĂ€ses Rekowski zum heutigen WeltflĂŒchtlingstag

AnlĂ€sslich des WeltflĂŒchtlingstags am 20. Juni ruft die Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) dazu auf, den FlĂŒchtlingsschutz in Europa nicht weiter zu gefĂ€hrden. PrĂ€ses Manfred Rekowski, Leitender Geistlicher der Evangelischen Kirche im Rheinland und Vorsitzender der Kammer fĂŒr Migration und Integration der EKD stellte fest: „In der politischen Debatte gibt es kaum mehr Stimmen, die Schutz fĂŒr diejenigen fordern, die dort, wo sie zuhause sind, nicht bleiben können.“ Er erinnerte daran, die Perspektive der schutzsuchenden Menschen nicht aus dem Blick zu verlieren: „Wer mit FlĂŒchtlingen spricht, weiß: Diese Kinder, Frauen und MĂ€nner sind nicht ohne Grund auf dem Weg. Sie fliehen vor Krieg und Gewalt, weil ihre Lebensgrundlagen zerstört wurden, als politisch Verfolgte oder weil sie eine Zukunft suchen, die es in ihrem Land fĂŒr sie nicht gibt, an der sie aber Teil haben wollen. Wir brauchen wirksame MasterplĂ€ne fĂŒr die BekĂ€mpfung von Fluchtursachen, fĂŒr besseren FlĂŒchtlingsschutz und fĂŒr eine moderne Einwanderungspolitik.“


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14. Juni 2018
Neuer Kleinbus fĂŒr die MĂ€dchenwohngruppe Alzey

Die MĂ€dchenwohngruppe Alzey hat wieder einen neuen Kleinbus. Die GlĂŒcksSpirale von Lotto Rheinland-Pfalz und die Diakoniestiftung Alzey-Worms haben den Transporter mit Fördergeldern ermöglicht. Am heutigen Donnerstag haben sie das Fahrzeug nun offiziell an die MĂ€dchenwohngruppe Alzey ĂŒbergeben.
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12. Juni 2018
Forderung nach professioneller Koordination in der Versorgung

In der Versorgung und Pflege schwerstkranker und sterbender Menschen stellt sich immer wieder die Frage, wie die vielfÀltigen medizinischen, pflegerischen, therapeutischen, sozialen und weiteren Dienste gut koordiniert und aufeinander abgestimmt werden können. Diese Vernetzung war Thema das  zweiten rheinland-pfÀlzischen Hospiz- und Palliativfachtages.


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08. Juni 2018
Diakonie in Rheinland-Pfalz fĂŒr Familiennachzug bei subsidiĂ€r Schutzberechtigten - auch fĂŒr Geschwisterkinder

Die Diakonie in Rheinland-Pfalz lehnt den aktuellen Gesetzentwurf zur Neuregelung des Familiennachzugs fĂŒr subsidiĂ€r geschĂŒtzte Eltern und minderjĂ€hrige Kinder ab. "Der vorgelegte Gesetzentwurf ist ein FamilienzusammenfĂŒhrungsverhinderungsgesetz und verstĂ¶ĂŸt gegen den grundgesetzlichen Schutz von Ehe und Familie,“ sagt Albrecht BĂ€hr, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz anlĂ€sslich der heutigen 1. Lesung des Gesetzentwurfes im Bundestag.

„Sowohl anerkannte FlĂŒchtlinge nach der Genfer FlĂŒchtlingskonvention als auch subsidiĂ€r Schutzberechtigte mĂŒssen ihr Recht bekommen, mit allen ihren Kindern als Familie zu leben“, so BĂ€hr weiter.

Besonders dramatisch ist die Situation bei unbegleiteten minderjĂ€hrigen Schutzberechtigten. Der Gesetzentwurf sieht lediglich den Elternnachzug, jedoch nicht den der minderjĂ€hrigen Geschwisterkinder vor. Dies bedeutet faktisch: "Eltern mĂŒssen sich entscheiden, ob sie ihr Kind in Deutsch-land oder ihr Kind im Herkunftsland allein lassen oder sich als Familie trennen“, warnt Albrecht BĂ€hr.


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7. Juni 2018
Diakonie setzt sich fĂŒr Familiennachzug fĂŒr subsidiĂ€re FlĂŒchtlinge ein

Die Diakonie Deutschland lehnt den aktuellen Gesetzentwurf zur Neuregelung des Familiennachzugs fĂŒr subsidiĂ€r geschĂŒtzte Eltern und minderjĂ€hrige Kinder ab.Der Familiennachzug muss subsidiĂ€r Schutzberechtigten genau so ermöglicht werden, wie anerkannten FlĂŒchtlingen", sagt Maria Loheide, Vorstand Sozialpolitik der Diakonie Deutschland anlĂ€sslich der heutigen 1. Lesung des Gesetzentwurfes im Bundestag. "Die Lebenssituation von FlĂŒchtlingen und subsidiĂ€r Schutzberechtigten ist vergleichbar und rechtfertigt keine unterschiedliche Behandlung. Beide können in ihren HerkunftslĂ€ndern nicht als Familie zusammen leben", betont Loheide.


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4. Juni 2018
Mehr QualitÀt und einheitliche Personalstandards in Kitas - LIGA der Freien Wohl-fahrtspflege fordert umfassende Novellierung des Kita-Gesetzes

Mainz. „Das neue Kita-Gesetz in Rheinland-Pfalz geht uns alle an.“ Damit bringt die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz die Wichtigkeit der Novellierung des KindertagesstĂ€ttengesetzes auf den Punkt.

Die WohlfahrtsverbĂ€nde fordern mit der Gesetzes-Novelle eine Anpassung der gesetzlichen Grundlagen an eine zeitgemĂ€ĂŸe Praxis der KindertagesstĂ€ttenarbeit.


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3. Juni 2018
Tausende genossen spektakulĂ€res Programm rund um Lutherdenkmal - Rheinland-Pfalz-Tag in Worms: Evangelische Kirche und Diakonie sind „wagemutig“

Darmstadt/Worms, 3. Juni 2018. Evangelische Kirche und Diakonie haben am Sonntag (3. Juni) ein positives Fazit ihrer PrĂ€senz auf dem Rheinland-Pfalz-Tag in Worms gezogen. So sahen mehr als 7000 Besucherinnen und Besucher seit Donnerstagabend die insgesamt 14 spektakulĂ€ren AuffĂŒhrungen der Inszenierung „Wagemutig!“ am Lutherdenkmal. Eine Performance mit außergewöhnlichen Ton- und Lichteffekten setzte das grĂ¶ĂŸte Reformationsdenkmal der Welt neu in Szene. Der Klangdesigner und Regisseur Parviz Mir-Ali, der bereits fĂŒr die Fußballweltmeisterschaft Stadien inszenierte und fĂŒr AndrĂ© Heller arbeitete, fĂŒhrte die Geschehnisse des Wormser Reichstages von 1521 mit dem Auftritt Martin Luthers vor dem Kaiser ganz neu vor Augen. Dabei lieh der MĂŒnchener Schauspieler Rufus Beck dem Reformator die Stimme und der Tatort-Schauspieler Isaak Dentler erweckte mit seiner Kollegin Barbara Stollhans das Denkmal zu neuem Leben. Nach Worten des evangelischen Projektleiters Fabian Vogt ist das Konzept voll aufgegangen: „Wir wollten die weltbewegenden Ereignisse von Worms kreativ, lebendig, zeitgemĂ€ĂŸ und verstĂ€ndlich neu in Szene setzen. Genau das kam beim Publikum an. Wir mussten sogar Sondervorstellungen geben.“


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