20. Dezember 2012
„Europäische Charta zu Rechten von Freiwilligen und Freiwilligenorganisationen“

In 2011 fand der 2. Europäische Jugendkonvent für Freiwilligenarbeit statt. Hier wurde eine „Europäische Charta zu Rechten von Freiwilligen und Freiwilligenorganisationen“ initiiert und veröffentlicht.


Nach Konsultationen mit Organisationen, Freiwilligen und Verbänden, erarbeitete eine Arbeitsgruppe unter Federführung des Europäischen Jugendforums diese Charta, die grundsätzliche Rechte und Qualitätsmerkmale bei Ehrenamt und Freiwilligenarbeit beschreibt.


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17. Dezember 2012
Das Bundesarbeitsgericht hat das kirchliche Arbeitsrecht bestätigt. Ein ordentliches Verfahren schließt den Streik aus.

Auf der Jahreshauptversammlung informiert das Diakonische Werk Westfalen seine Mitglieder ĂĽber Perspektiven des kirchlichen Arbeitsrechts.


(Münster, 17. Dezember 2012) „Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat das kirchliche Selbstbestimmungsrecht bestätigt. Der Weg der Aushandlung von Tarifen in Arbeitsrechtlichen Kommissionen mit verbindlicher Schlichtung ist rechtens. Dieses geordnete Verfahren des dritten Weges schließt einen Streik aus.“ So fasste Pastor Günther Barenhoff, Vorstand des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche von Westfalen (DW Westfalen), für die Delegierten der Hauptversammlung des Werkes das Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 20. November 2012 zusammen. Dies gelte für alle Mitarbeitenden, die nach kirchlichem Tarif bezahlt werden – unabhängig davon, wie sie eingesetzt sind, ob als Pflegekraft, Erzieherin, Hausmeister oder Verwaltungskraft.


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12. Dezember 2012
BuchankĂĽndigung: Sammelbuch "Schule und bĂĽrgerschaftliches Engagement"

2013 wird ein Sammelbuch "Schule und bürgerschaftliches Engagement" erscheinen. Die Herausgeber/ -innen sind Birger Hartnuss, Dr. Reinhild Hugenroth und Thomas Kegel. Der Band fasst die Diskurse der Fachtagungen, die in den verschiedenen Bundesländern stattfanden, zusammen.


 


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12. Dezember 2012
Suchtberatungsstellen mit unsicherer Zukunft

Landestelle fĂĽr Suchtfragen befĂĽrchtet SchlieĂźung von Beratungsstellen in Rheinland-Pfalz


Die finanzielle Absicherung der Alkohol- und Drogenberatungsstellen in Rheinland-Pfalz istnicht ausreichend. Die Träger –überwiegend Verbände der freien Wohlfahrtspflege wie beispielsweise Caritas und Diakonie – zahlen meist über die Hälfte der Kosten. In Zeiten von weg brechenden Kirchensteuereinnahmen können viele kirchliche Träger die Arbeit, wegen der ungenügenden öffentlichen Förderung, nicht weiter bewältigen. So prüft das Diakonische Werk Pfalz gegenwärtig die Überleitung von Suchtberatungsberatungsstellen an andere Träger. Sollte dies nicht zum Erfolg führen und Zuschüsse nicht deutlich erhöht werden, droht die Schließung von Beratungsstellen. An anderen Orten unseres Bundeslandes musste man bereits Stellen reduzieren.


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5. Dezember 2012
Leid der Syrer endlich ernst nehmen

Die Diakonie Deutschland und die Diakonie Katastrophenhilfe fordern anlässlich der Innenministerkonferenz in Rostock die Minister von Bund und Ländern auf, angesichts der anhaltenden Gewalt in Syrien ihre Anstrengungen um humanitäre Hilfe in der Bürgerkriegsregion zu verstärken. Der Konflikt befindet sich laut UN-Angaben auf einem Höhepunkt, in den kommenden Monaten werden nach Schätzungen 700.000 Flüchtlinge aus Syrien in den Nachbarländern Zuflucht suchen. Die Bundesrepublik müsse daher die Einreise für Flüchtlinge aus Syrien erleichtern.


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30. November 2012
„Keine Teilhabe zum Nulltarif“ - Diakonie kritisiert den aktuellen Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung

„Wir sind enttäuscht“, sagt Diakoniepfarrer und Sprecher der Diakonie Rheinland-Pfalz Albrecht Bähr über den 4. Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung. Insbesondere der grundlegende sozialpolitische Perspektivenwechsel könne nicht ohne Widerspruch hingenommen werden. Der Bericht formuliere soziale Mobilität als Ziel. „Jedoch werden die Benachteiligungen, die sozialer Mobilität entgegenstehen, zu wenig angesprochen“, erklärt Bähr.   


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27. November 2012
Ministerpräsident Kurt Beck überreicht den „Helmut-Simon-Preis“ der Diakonie an Stadtteiltreff Gonsenheim, Mainz

Zweiter und dritter Preis gehen an „Horizont Idar-Oberstein – Wir entwickeln uns gemeinsam weiter“ der kreuznacher diakonie und an den Verein „Familie in Bewegung e. V.- OaSE - Alleinerziehend“ aus Ludwigshafen/ Festakt im Festsaal der Staatskanzlei


Frankfurt am Main/Mainz, 27. November 2012. Der „Stadtteiltreff Gonsenheim“ in Mainz-Gonsenheim ist Träger des diesjährigen Helmut-Simon-Preises der Diakonie in Rheinland-Pfalz.


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26. November 2012
„Wir brauchen eine Kultur des Miteinanders“ - Diakoniechef Bähr fordert Solidarität mit alten Menschen

„Wir erleben, dass Altersarmut in unserem reichen Land zunehmend ein Problem wird“, sagt Landespfarrer für Diakonie Albrecht Bähr anlässlich des Besinnungstages des Evangelischen Seniorenwerkes Pfalz. Eine Million Rheinland-Pfälzer, rund 25 Prozent der Gesamtbevölkerung, seien alt. Auch alte Menschen sollten selbstbestimmt ihr Leben gestalten können. Dazu gehörten materielle Sicherheit und ein gutes Gesundheitssystem.


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23. November 2012
„Finanzierung des dritten Ausbildungsjahres muss geklärt werden“ - Diakonie begrüßt Offensive der Landesregierung

Der Sprecher der Diakonie Rheinland-Pfalz, Albrecht Bähr, begrüßt die Offensive der rheinland-pfälzischen Arbeits- und Sozialministerin Malu Dreyer, eine Einigung hinsichtlich der Vereinbarung zur „Ausbildungs- und Qualifizierungsoffensive Altenpflege“ auf Bundesebene herbeizuführen.


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21. November 2012
Diakonie begrĂĽĂźt Abschaffung der Residenzpflicht in Hessen

Die Abschaffung der Residenzpflicht in Hessen wird von beiden Diakonischen Werken in Hessen, dem Diakonischen Werk in Hessen und Nassau (DWHN) und dem Diakonischen Werk in Kurhessen-Waldeck (DWKW), begrüßt. „Endlich vollzieht Hessen, was in vielen anderen Bundesländern schon seit langem gilt und was sich bewährt hat“, kommentieren Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des DWHN, und Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender des DWKW, unisono die Kabinettsentscheidung in Hessen zur Abschaffung der Residenzpflicht für Asylsuchende.


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21. November 2012
Diakonie begrĂĽĂźt Abschaffung der Residenzpflicht in Hessen


Die  Abschaffung der Residenzpflicht in Hessen wird von beiden Diakonischen Werken in Hessen, dem Diakonischen Werk in Hessen und Nassau (DWHN) und dem Diakonischen Werk in Kurhessen-Waldeck (DWKW), begrüßt. „Endlich vollzieht Hessen, was in vielen anderen Bundesländern schon seit langem gilt und was sich bewährt hat“, kommentieren Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des DWHN, und Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender des DWKW, unisono die Kabinettsentscheidung in Hessen zur Abschaffung der Residenzpflicht für Asylsuchende.


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20. November 2012
„Erfolge stehen auf der Kippe“ - Bähr fordert mehr Geld für das Programm „Soziale Stadt“

„40 Millionen Euro für das Programm `Soziale Stadt` sind zu wenig“, sagt der Landespfarrer für Diakonie und Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz, Albrecht Bähr. Durch den Haushaltsauschuss des Bundestages wird der Betrag aus der Regierungsvorlage nochmals um 10 Millionen Euro gekürzt. „Die große Nachfrage nach dem Programm aus Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf kann so nicht gedeckt werden“, sagt Bähr weiter. Er betont: „Die Mittel des Bundes stagnieren auf niedrigem Niveau.“


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20. November 2012
Bundesarbeitsgericht bestätigt den Dritten Weg Position von Kirche und Diakonie wurde gestärkt. BAG-Urteil als Anstoß, kirchliches Arbeitsrecht weiter zu entwickeln

(Düsseldorf, 20. November 2012) Der Sprecher des Vorstands der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Günther Barenhoff, begrüßt das heutige Urteil des Bundesarbeitsgerichtes: "Das Bundesarbeitsgericht hat den Dritten Weg bestätigt. Das Konsensmodell der Tariffindung in Kirche und Diakonie hat sich bewährt. Es ist gut, dass dies vom Bundesarbeitsgericht bekräftigt wurde. Das Mitbestimmungsverfahren im Dritten Weg regelt die Arbeitsbedingungen in paritätisch besetzten Arbeitsrechtlichen Kommissionen. Für die Lösung von Konflikten steht eine neutrale und verbindliche Schlichtung zur Verfügung. Die Ausgestaltung des Dritten Weges ist weiter zu verbessern. Dienstnehmer und Dienstgeber arbeiten bereits daran."


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12. November 2012
„Gemeinsame Erklärung für die Krankenhäuser“ in Rheinland-Pfalz

Im Rahmen ihres Versorgungsauftrages sind die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser vorrangig dem Wohl der Patientinnen und Patienten verpflichtet. Der Wettbewerb untereinander darf diesem Ziel nicht zuwiderlaufen. Rheinland-Pfalz hat diese Grundsätze als erstes Bundesland in einer vom Gesundheitsministerium und der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. (KGRP) erarbeiteten „Gemeinsamen Erklärung für die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz“, konkretisiert.


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12. November 2012
„Kirche findet Stadt“: Suchet der Stadt Bestes! - Neue Bündnisse für ein lebendiges Gemeinwesen

„Suchet der Stadt Bestes! Neue Bündnisse für ein lebendiges Gemeinwesen“ lautet der Titel der Denkwerkstatt, zu der die Evangelische Akademie der Pfalz, das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche der Pfalz, die Stadt Landau und die Stadt Kaiserslautern am 16. und 17. November nach Landau einladen. „Wesentliche Faktoren für die Entwicklung des urbanen Sozialraums sind die Kirchen“, sagt Akademiedirektor Christoph Picker. Kaum eine andere Institution erreiche eine vergleichbare flächendeckende Präsenz im Quartier und in der Nachbarschaft. „Kirchengemeinden, Kirchenbezirke, diakonische und karitative Einrichtungen stellen sich darauf ein, dass sie in größere, oft säkulare Zusammenhänge und Sozialräume eingebunden sind“, betont Landespfarrer für Diakonie und Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz Albrecht Bähr. Die Kirche lerne, was es bedeute, auch vor Ort als öffentlicher und politischer Akteur zu wirken. „Was liegt näher als der Ausbau einer strategischen Partnerschaft von Kommunen und Kirchen – zugunsten einer menschenfreundlichen Stadt?, fragen Picker und Bähr.


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