6. Mai 2021
"Aufholprogramm darf kein einmaliges Wahlgeschenk sein"

Berlin. Das Bundesfamilienministerium plant ein Zwei- Milliarden-"Aufholprogramm", um die negativen Folgen der Corona-Pandemie für junge Menschen und Familien auszugleichen. Das Programm ist heute vom Bundeskabinett beschlossen worden. Dazu sagt Maria Loheide, Vorständin Sozialpolitik der Diakonie Deutschland:


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4. Mai 2021
Weniger Barrieren und mehr Chancen für alle - Diakonie Hessen zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung: Alle können zu einer inklusiven Gesellschaft beitragen

Die Diakonie Hessen fordert zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung am 5. Mai dazu auf, sich für eine inklusive Gesellschaft stark zu machen. „Noch immer gibt es im Alltag zahlreiche Barrieren, die Menschen mit Behinderungen eine umfängliche Beteiligung am Leben erschweren“, sagt Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen. Nicht nur strukturell wie etwa beim Einkaufen oder Arbeiten, sondern auch durch die Barrieren in den Köpfen würden zahlreiche Menschen daran gehindert an einem Leben teilzunehmen wie es für viele selbstverständlich ist. Carsten Tag: „Wir brauchen endlich eine Umwelt, die für alle Menschen zugänglich ist – egal ob mit oder ohne Behinderungen. Dazu kann jeder und jede beitragen.“


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3. Mai 2021
Truppenabzug aus Afghanistan erhöht Gefahren für Abgeschobene und Ortskräfte

Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz, AK Asyl – Flüchtlingsrat RLP e.V. und die Diakonie in Rheinland-Pfalz wenden sich an Ministerpräsidentin Dreyer und fordern Abschiebungsstopp und schnelle Aufnahme von afghanischen Ortskräften

Mainz/Berlin. Die Bundesregierung geht nach einem vertraulichen Bericht von Expert*innen des Auswärtigen Amtes und des Bundesverteidigungsministeriums davon aus, dass sich die Sicherheitslage in Afghanistan nach dem Abzug der internationalen Streitkräfte weiter verschlechtern wird. Dennoch scheint sie an Abschiebungen in das schon jetzt „unfriedlichste Land der Erde“ (Global Peace Index) festhalten zu wollen. Der nächste Sammelcharter nach Kabul ist nach derzeitigem Kenntnisstand für den 4. Mai geplant.


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8. April 2021
Eigentum nutzen, Wohnungsnot verringern – Evangelische Kirchen und Diakonie ermutigen mit Broschüre zum Bau günstiger Wohnungen

Selten war ein Zuhause so wichtig wie in der Corona-Pandemie. Doch in Deutschland fehlen jährlich etwa 400.000 bezahlbare Wohnungen. Diakonie und Kirche wollen gegen Wohnungsnot aktiv werden und nutzen dafür eigene Grundstücke und Immobilien. Ein neuer Praxisleitfaden des Diakonischen Werkes Rheinland-Westfalen-Lippe (Diakonie RWL) unterstützt sie dabei.


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7. April 2021
Zeichen setzen gegen Antiziganismus, Solidarität mit Sinti und Roma

Vor 70 Jahren - am 8. April 1951-  fand der erste Welt-Roma-Kongress in London statt. Er bildete den Startpunkt der Bürgerrechtsbewegung der Sinti und Roma. Zum Welt-Roma-Tag am 8. April appelliert die Diakonie Deutschland an Politik und Zivilgesellschaft, ein klares Zeichen gegen rassistische Diskriminierung zu setzen. Dazu zählt auch der Antiziganismus. Sinti und Roma erfahren immer noch - vielfach still akzeptiert - Ausgrenzung und Alltagsrassismus und leiden unter massiven Vorurteilen.


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29. März 2021
"Geht doch? Wird schon?" - Stellungnahme der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege zur Presse-meldung des Sozialgerichts Speyer zur verweigerten Kostenüber-nahme von Schutzmasken für Hartz IV-Empfänger

Mainz/Speyer (LIGA). "Gut versorgte Richter, wohl behütet durch Schutzkonzepte in unserer Gerichtsbarkeit und auf Staatskosten mit Schutzmasken ausgestattet, setzen sich über das Schutzbedürfnis der Ärmsten in unserer Gesellschaft hinweg. Sie ignorieren die belegte Tatsache, dass von Armut betroffene Menschen viel häufiger von Corona-Erkrankungen betroffen sind und damit auch ein wesentlich höheres Risiko tragen, an diesen Erkrankungen bleibende Schäden davon zu tragen oder gar zu sterben.


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8. März 2021
Wählen Sie Vielfalt! - Aufruf zur Landtagswahl 2021 in Rheinland-Pfalz

Am 14. März 2021 wählt Rheinland-Pfalz einen neuen Landtag. Nutzen Sie die Möglichkeit zu zeigen, dass sich die wahlberechtigten Rheinland-Pfälzer*innen ein Bundesland wünschen, das Vielfalt als Chance begreift: Geben Sie Ihre Stimme keiner Partei, die gegen marginalisierte Personengruppen - Migrant*innen, Flüchtlinge, ethnische oder religiöse Minderheiten, queere Menschen, Bezieher*innen von Transferleistungen - Stimmung macht und ihre Grund- und Menschenrechte in Frage stellt!


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4. März 2021
"Eklatante Missachtung von Humanität und Menschenrechten"

Am 9. März startet der nächste Flieger nach Afghanistan! Diakonie in RLP, Flüchtlingsrat RLP und Initiativausschuss: Integrationsministerium RLP  muss bereits erteilte Zustimmungen erneut überprüfen und zurücknehmen.


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22. Februar 2021
Diakonie Hessen gratuliert ehemaligem Vorstandsvorsitzenden Dr. Wolfgang Gern zum 70. Geburtstag

Zum 70. Geburtstag von Dr. Wolfgang Gern, bis 2016 Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, erklärten Carsten Tag, amtierender Vorstandsvorsitzender, und sein Vorstandskollege Dr. Harald Clausen: „Die Diakonie Hessen gratuliert Dr. Wolfgang Gern von Herzen zu seinem 70. Geburtstag. Er hat sich nicht nur als Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen und zuvor des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau verdient gemacht. Wolfgang Gern hat das sozialpolitische Profil unseres Verbands geschärft und für das Soziale in Kirche und Politik gekämpft. Als Vorsitzender der Evangelischen Obdachlosenhilfe und als Sprecher der Nationalen Armutskonferenz hat er sich auch auf Bundesebene einen Namen gemacht.


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19. Februar 2021
Niemand darf durchs Raster fallen Welttag der sozialen Gerechtigkeit am 20. Februar: Diakonie Hessen mahnt, in der Corona-Krise niemanden zurĂĽckzulassen

2009 wurde der Welttag der sozialen Gerechtigkeit von den Vereinten Nationen (UNO) ins Leben gerufen, um jährlich am 20. Februar an das Leitbild der sozialen Gerechtigkeit in Gemeinschaften zu erinnern. Die Diakonie Hessen nimmt den Tag zum Anlass und ruft dazu auf, sich gerade in Zeiten der Pandemie auch in Hessen aktiv zur Verwirklichung dieses Ziels einzusetzen. „Wir wünschen uns gerade in diesen Zeiten eine inklusive Solidarität, die sich ganz besonders um ärmere und sozial ausgegrenzte Menschen kümmert. Niemand darf jetzt durchs Raster fallen“, sagt Carsten Tag, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen. Um das zu erreichen, seien sowohl Politik, Gesellschaft, wie auch jede*r Einzelne gefordert, so der Vorstandsvorsitzende weiter.


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9. Februar 2021
PflegestĂĽtzpunkte in Rheinland-Pfalz erhalten - Wichtiges Beratungsangebot der DaseinsfĂĽrsorge darf kein Gegenstand von SparmaĂźnahmen sein

Mainz. Die PflegeGesellschaft Rheinland-Pfalz spricht sich für einen unveränderten Erhalt der flächendeckenden Struktur der Pflegestützpunkte in Rheinland-Pfalz aus. Hintergrund ist die aktuelle Berichterstattung in der Presse, nach welcher der Landesrechnungshof die Notwendigkeit eines dichten Netzes von 135 Pflegestützpunkten in Zweifel zieht, da die Zahl der Beratungen an unterschiedlichen Orten variiere.


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3. Februar 2021
"Lebensgefährliche Routine der Unmenschlichkeit"

Diakonie in Rheinland-Pfalz, der AK Asyl - FlĂĽchtlingsrat Rheinland-Pfalz und der Initiativausschuss fĂĽr Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz kritisieren geplanten Abschiebeflug nach Afghanistan scharf und fordern bundesweiten Abschiebestopp.


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1. Februar 2021
Diakonie in Rheinland-Pfalz verleiht Helmut-Simon-Preis

Mainz (drlp). Ministerpräsidentin Malu Dreyer ehrt Preisträger im Namen der drei Diakonischen Landesverbände in Rheinland-Pfalz – Soziale Projekte in Kaiserslautern, Wittlich, Koblenz, Landau und Lambrecht ausgezeichnet für ihr Engagement gegen Armut und Ausgrenzung und für soziale Gerechtigkeit.


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13. Januar 2021
Psychiatrisch-psychotherapeutische Versorgung von GeflĂĽchteten und Menschen mit Migrationshintergrund ausbauen

Für einen Ausbau der psychiatrisch-psychotherapeutischen Versorgung von Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund in Rheinland-Pfalz machen sich die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in RLP, die AG Migration und Psychiatrie, die LandesPsychotherapeutenKammer RLP, die Universitätsmedizin der JoG-Universität Mainz und die Koordinierungsstelle für die interkulturelle Öffnung des Gesundheitssystems in RLP in einem gemeinsamen Positionspapier stark.


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8. Januar 2021
"Keine Abschiebung in konkrete Lebensgefahr" - FlĂĽchtlingsrat, Initiativausschuss und Diakonie in Rheinland-Pfalz fordern Integrationsminsterin Spiegel auf, von Abschiebungen nach Afghanistan abzusehen

Mainz. Kaum einen Monat ist es her, dass 30 Menschen nach Afghanistan abgeschoben worden sind. Abgeschoben in das gefährlichste Land der Welt, das in besonderem Maße von der Corona-Pandemie betroffen ist und in dem die Menschen massenhaft innerhalb des Landes und über dessen Grenzen hinaus von Hungersnot und massiver Gewalt vertreiben werden. Und schon plant das Bundesinnenministerium den nächsten Sammelcharter in konkrete Lebensgefahr. Er soll nach derzeit vorliegenden Erkenntnissen am 12. Januar 2021 starten. Rheinland-Pfalz hatte sich begrüßenswerter Weise an der Abschiebung im Dezember 2020 – anders als bei vorherigen Sammelabschiebungen – nicht beteiligt.


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