26. September 2011

Pferdefigur auf Mainzer Landesmuseum„Mit der Kooperation zwischen Museen und Diakonie, zwischen Kultur und Sozialem,  haben wir einen höchst produktiven Prozess angestoßen“, sagte Albrecht BĂ€hr, Sprecher der Diakonie Rheinland-Pfalz am Montag, 26. September 2011, im Mainzer Landesmuseum. Hier wurden neue Konzepte fĂŒr die Freiwilligenarbeit mit und fĂŒr Museen vorgestellt. Die Diakonie Rheinland-Pfalz ist dabei Kooperationspartner des Museumsverbandes Rheinland-Pfalz, der die Veranstaltung ausrichtete.

Mit ihrem Engagement möchte die Diakonie die gesellschaftliche Teilhabe und Lebensfreude auch fĂŒr alt gewordene, lebenserfahrene Menschen mit gesundheitlichen EinschrĂ€nkungen erschließen. „Jeder Mensch ist es wert, bis zu seinem letzten Atemzug geachtet und als Teil der Gemeinschaft gewĂŒrdigt zu werden. Diese WĂŒrdigung geht ĂŒber die reine Pflege und materielle Versorgung hinaus“, betonte BĂ€hr. Die Kultur als sinnstiftender Bestandteil des Lebens gehöre ebenso dazu. Zudem gelte es, die Potenziale alt werdender Menschen als innovative und kreative Vordenker stĂ€rker zu berĂŒcksichtigen.


Hintergrund

Die Bereitschaft zu freiwilligem Engagement ist nicht nur bei den Älteren hoch. Traditionelle Formen des Ehrenamts sind jedoch bei den neuen Generationen von Freiwilligen immer weniger gefragt. Die bei der Veranstaltung vorgestellten Konzepte fĂŒr das Miteinander von Hauptamtlichen und Freiwilligen ermöglichen generationenĂŒbergreifendes Engagement.

 

Bild: Kandschwar / Wikimedia Commons (Bildausschnitt)