17. November 2011

„Ich begrĂŒĂŸe es, dass die Bundesregierung mehr Mittel fĂŒr die Betreuung demenzkranker Menschen zur VerfĂŒgung stellen wird“, sagt die Vorsitzende der rheinland-pfĂ€lzischen Pflegegesellschaft Solveigh Schneider anlĂ€sslich der vom Kabinett beschlossenen Pflegereform. Allerdings sei das dafĂŒr vorgesehene Finanzvolumen von 1,1 Milliarden Euro nicht ausreichend, um Familienangehörige bei der hĂ€uslichen Pflege besser zu unterstĂŒtzen oder alternative betreute Wohnformen zu fördern.


Zudem sei es unakzeptabel, die Neufassung des Begriffs „PflegebedĂŒrftigkeit“ bis in Jahr 2013 hinaus zu schieben. Dadurch wĂŒrden selbst geringe Leistungsverbesserungen erst im Jahr 2013 umgesetzt. „Dementiell erkrankte Menschen und ihre Angehörigen brauchen jetzt unsere UnterstĂŒtzung“, betont Schneider.

 

Weitere Informationen

"Warum ist die Pflegereform so wichtig?"
Das Papier der Diakonie RWL erlÀutert, warum eine umfassende Pflegereform notwendig ist