8. Mai 2019

Staatsministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler und die Vorstände von den Diakonissen Speyer, dem Evangelischen Diakoniewerk Zoar, der Stiftung kreuznacher diakonie, der Stiftung Nieder-Ramstädter Diakonie und der Stiftung Scheuern unterzeichneten am 11. April 2019 eine Gemeinsame Erklärung zur Fortführung des Prozesses, wie auch Schritte für die Campusentwicklung zur Verbesserung der Wohn- und Lebenssituation und der Teilhabechancen der Menschen mit Behinderungen einzuleiten.

„Vor mehr als zehn Jahren haben sich mehrere große diakonische Träger gemein-sam mit dem Land Rheinland-Pfalz und den Kommunen auf den Weg gemacht, die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben von Menschen mit Behinderungen weiter zu verbessern“, resümierte Sozialministerin Sabine Bätzing-Lichtenthäler. Nun zogen die Verantwortlichen eine positive Bilanz: Mehr als 200 Menschen mit Behinderungen konnten in neu geschaffene Wohnangebote ziehen. Durch die Einbettung in den Sozialraum wurden Lebensqualität und Teilhabe verbessert. „Auch die Einrichtungen konnten durch die Öffnung ins Quartier neue Wege beschreiten“, betonte der Vorsitzende der diakonischen Arbeitsgemeinschaft Behindertenhilfe und Psychiatrie, Dieter Lang.

In einer gemeinsamen Erklärung bekräftigten Bätzing-Lichtenthäler und die Einrichtungsverantwortlichen nun, diesen positiven Weg fortzusetzen. So sollen sich die großen Einrichtungen weiter öffnen, ihre Angebote konsequent inklusiver ausrichten und weitere Wohnangebote im Quartier schaffen. „Durch diese Maßnahmen wird ein wichtiges Ziel der UN-Behindertenrechtskonvention und des vor zwei Jahren verabschiedeten Bundesteilhabegesetzes umgesetzt, die Inklusion und die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen zu verwirklichen“, so die Ministerin. „Ich freue mich, dass wir als Landesregierung dabei so starke Partner wie die Diakonie an unserer Seite haben.“