7. Dezember 2016

Am 2. Dezember 2016 fand die TrĂ€gerversammlung der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz statt. Vertreterinnen und Vertreter aller maßgeblichen TrĂ€ger der Diakonie in Rheinland-Pfalz trafen sich in der GeschĂ€ftsstelle in Mainz, um den Bericht der GeschĂ€ftsfĂŒhrung sowie der Referentinnen und Referenten in Rheinland-Pfalz entgegenzunehmen. Auch der Wirtschaftsminister und stellvertretende MinisterprĂ€sident des Landes Rheinland-Pfalz, Dr. Volker Wissing, sprach auf der TrĂ€gerkonferenz ĂŒber die Bedeutung der freien Wohlfahrtspflege fĂŒr die soziale Marktwirtschaft.

Die sozialen Dienstleister seien Arbeitgeber, die ihrerseits Unternehmensleistungen nachfragten und durch ihre TÀtigkeit in den Bereichen, Bildung, Familienhilfe oder Betreuung die Verwirklichung persönlicher Lebensziele ermöglichten, sagte der Minister. Wissing betonte, dass die soziale Arbeit ein Wirtschaftsfaktor sei und durch eine gut funktionierende und stabile Sozialwirtschaft eine Infrastruktur geschaffen werde, die einen wichtigen Pfeiler der sozialen Marktwirtschaft darstelle. Dass die Wohlfahrt mannigfacher Anbieter sozialer Dienstleistungen in unserem Wirtschafts- und Gesellschaftssystems ist, sieht Wissing als einen echten Standardvorteil.

Er lobte die diakonischen Einrichtungen und Dienste und bekrĂ€ftigte, dass diese zur sozialen Sicherheit unseres Landes beitragen und ein wesentlicher Pfeiler fĂŒr die SolidaritĂ€t unserer Gesellschaft seien. DarĂŒber hinaus, so der Minister, tragen die Einrichtungen und Dienste zum wirtschaftlichen Wachstum von Rheinland-Pfalz bei: Die diakonischen VerbĂ€nde böten konjunkturunabhĂ€ngige regionale ArbeitsplĂ€tze an, ihre Mitarbeitenden konsumierten und investierten in die Region. Wissing erinnert daran, wie sich Sozialstaat und Wirtschaftsleistung gegenseitig beeinflussen: "Auch Dank unseres soliden solidarischen Wirtschaftssystems, der sozialen Marktwirtschaft, hat sich Deutschland und Rheinland-Pfalz gut in der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise behaupten können. hohe volkswirtschaftliche Wertschöpfung ermöglicht dann auch die UnterstĂŒtzung sozial BedĂŒrftiger".

Im zweiten Teil der TrĂ€gerversammlung stellte sich die neue stellvertretende GeschĂ€ftsfĂŒhrung der Arbeitsgemeinschaft Diakonische Werke in Rheinland Pfalz, Helga Siemens-Weibring, der TrĂ€gerversammlung vor. Sie stammt aus dem Diakonischen Werk Rheinland-Westfalen-Lippe und ist dort schwerpunktmĂ€ĂŸig fĂŒr die politischen Kontakte zu den Landesregierungen zustĂ€ndig. Im Anschluss legte der Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz, Landespfarrer Albrecht BĂ€hr, den Bericht der Arbeit der diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz vor. Meike Sandstede, landesweite Referentin fĂŒr teilstationĂ€ren und stationĂ€ren Pflege, analysierte in ihrem Bericht die Herausforderung der Pflege im Kontext der neuen großen Gesetzgebungsverfahren.

 

Hier können Sie den vollstÀndigen Bericht zur TrÀgerkonferenz 2016 (PDF-Datei, 1,1 MB) herunterladen