6. Juni 2016

Diakonie bot Rendezvous der Sprachen beim Rheinland-Pfalz-Tag in Alzey – Vorstandsvorsitzender Rühl: Landesfest für Diakonie Hessen ein großer Erfolg – Blaue Couch mit Albrecht Bähr.
Der Rheinland-Pfalz-Tag ist für die Diakonie Hessen ein großer Erfolg geworden. Der Vorstandsvorsitzende der Diakonie, Pfarrer Horst Rühl, sagte im Rückblick auf das Landesfest in Alzey: „Diakonie wird sichtbar und greifbar durch die konkrete Arbeit in den Regionen. Unser Diakonisches Werk Worms-Alzey war an allen drei Tagen mit vielfältigen Angeboten präsent. So konnten die Menschen auf unterhaltsame Weise erleben, wie intensiv Diakonie auf eine soziale Gestaltung des Gemeinwesens hinwirkt.“

Gemeinsam mit den diakonischen Einrichtungen, Dekanaten und Kirchengemeinden gestalte die Diakonie in der Region Sozialräume aktiv mit, um Lebensbedingungen nachhaltig zu verbessern. „Mitarbeitende und auch betroffene Menschen, die bei der Diakonie Rat und Hilfe gefunden haben, waren auf den Straßen Alzeys unterwegs und haben gezeigt, dass Leben trotz Widrigkeiten und schwieriger Situationen gelingen kann“, so Vorstandsvorsitzender Rühl.

Dankbar hob Rühl das Engagement des Sprechers der gemeinsamen Diakonie in Rheinland-Pfalz, Landespfarrer Albrecht Bähr, hervor. Auf dessen „blauer Couch“, einer Institution auf dem Landesfest, stellte sich auch in diesem Jahr wieder die Prominenz aus Politik, Kirche und Gesellschaft zum Talk ein. „Besser hätte das Wetter kaum sein können, um auf der diakonie-blauen Couch die Ministerpräsidentin, Kabinettsmitglieder, die Oppositionsführerin, den Landrat und den Bürgermeister zum Gespräch begrüßen zu können“, blickt Bähr zurück. Er vertieft: „Ministerpräsidentin Malu Dreyer sieht in der kontinuierlichen Präsenz von Kirche und Diakonie auf dem Rheinland-Pfalz-Tag ein starkes Zeichen der Verbundenheit. Am Ende des Interviews richtete sich die Ministerpräsidentin direkt an die vielen Zuhörerinnen und Zuhörer und berichtete von dem außerordentlich schönen ökumenischen Gottesdienst, der die Vielfalt und Buntheit als Geschenk für die Menschen zum Thema hatte. Eine schönere Wertschätzung und Anerkennung können wir uns kaum denken“, so Bähr.

„Der Andrang an den Ständen und im Mehrgenerationenhaus der Diakonie in der Alzeyer Schlossgasse war riesig“, sagt Anne Fennel, die Leiterin des regionalen Diakonischen Werks Worms-Alzey. Beim Rendezvous der Sprachen konnten die Besucher Begriffe in einer fremden Sprache lernen. Vertreten waren etwa Arabisch und Tigrinia, das in Eritrea gesprochen wird. Dazu standen Asylsuchende und Migranten sowie ehrenamtlich Tätige und Mitarbeitende des Diakonischen Werks Worms-Alzey bereit. „Das am meisten nachgefragte und dann übersetzte Wort war ‚Liebe‘, gefolgt von ‚Glück‘ und ‚Fröhlichkeit‘“, schildert Fennel. Gut kamen auch das „speed counselling“ der Erziehungsberatung und die alkoholfreien Cocktails an, die im Mehrgenerationenhaus von der Suchtberatungsstelle angeboten wurden. „Dass die jungenLeute, die den Stand unterstützten, in grünen Ganzkörperanzügen unter dem Motto ‚Trinken im grünen Bereich‘ für den verantwortungsvollen Umgang mit Alkohol und den Stand der Diakonie warben, wurde auf dem gesamten Festgelände aufmerksam wahrgenommen. Für den Einsatz an den drei Tagen bin ich allen, die dazu beigetragen haben, dass das Landesfest für uns ein großer Erfolg geworden ist, sehr dankbar“, so Fennel.