23. November 2010

„Mit der Gründung der Gesellschafterversammlung haben wir einen Meilenstein für die Diakonie in Rheinland-Pfalz erreicht“, sagt der pfälzische Oberkirchenrat Manfred Sutter. Die Gesellschafterversammlung sei das oberste Organ der im Juni gegründeten Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz. Zu ihren Aufgaben gehöre unter anderem die Berufung und Beaufsichtigung der Geschäftsführung, die Aufsicht über Finanzen und Investitionen sowie der Beschluss über die Ordnung der Arbeitsgemeinschaft.

Sutter wurde von den zehn Mitgliedern der Gesellschafterversammlung zum neuen Vorsitzenden gewählt. Das Diakonische Werk Pfalz ist in der Gesellschafterversammlung mit vier Personen vertreten, die anderen beiden Werke mit je dreien. Die Vertreter der pfälzischen Diakonie sind neben Sutter Oberkirchenrat Dieter Lutz, der Vorsteher der Diakonissen Speyer-Mannheim, Pfarrer Dr. Werner Schwartz, sowie Gerhard Ritter, der Geschäftsführer der Evangelischen Heimstiftung Pfalz. Vom Diakonischen Werk Hessen und Nassau sind  Vorstandsvorsitzender Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstand Wilfried Knapp und Direktor Pfarrer Eckhard Bahlmann von den Heimen Scheuern entsandt. Aus der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe kommen Pfarrer Dr. Uwe Becker, Vorstand, und Dr. Moritz Linzbach, Vorstand, sowie Pfarrer Dietrich Humrich von der Stiftung kreuznacher diakonie.

Zum Sprecher der Geschäftsführung wurde der neue pfälzische Landesdiakoniepfarrer Albrecht Bähr berufen. Als weitere Geschäftsführer wurden Dr. Heiko Kunst, Justiziar im Diakonischen Werk Hessen und Nassau, und Jens Rautenberg, Leiter der Stabsstelle Koordination der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, ernannt. Bähr hat einen Stellenanteil von 50 Prozent, seine beiden Kollegen von je 25 Prozent. Die Geschäftsführung leitet die Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz. Zu ihren Aufgaben gehört insbesondere die Führung der laufenden Geschäfte der Arbeitsgemeinschaft. Die neue Geschäftsführung beginnt am 1. Januar 2011 mit ihrer Arbeit.