12. Juni 2013

Fast elf Prozent aller Menschen ohne Wohnung in Rheinland-Pfalz sind jünger als 24 Jahre. Das zeigen Daten der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland Pfalz.

Dass sich Heranwachsende nicht dauerhaft mit einem Leben am Rande der Gesellschaft arrangieren, ist das Ziel aller Akteure auf dem Feld der Jugendhilfe und der Wohnungslosenhilfe. Wohnungslose Jugendliche benötigen professionelle Unterstützung, die aber durch ungeklärte Zuständigkeitsfragen an der Schnittstelle von Jugend- und Wohnungslosenhilfe oft erschwert wird.

Die Fachtagung „In Between – Junge Wohnungslose“ beschäftigt sich am Donnerstag, 13. Juni, im Erbacher Hof in Mainz mit dieser Problematik. Hier sollen Akteure aus Wissenschaft, Politik und Praxis zusammengebracht, bestehende Probleme sichtbar gemacht und gelungene Praxisbeispiele gezeigt werden. Nur wenn Sozial- und Jugendhilfe, Jobcenter und Kommunen sich gemeinsam engagieren, erhalten junge Menschen die Hilfe und Unterstützung, die sie brauchen. Sonst besteht die Gefahr, dass junge Erwachsene durch das soziale Netz fallen.

Die Veranstaltung wird vom Diakoniepfarrer und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz, Albrecht Bähr, moderiert.