9. November 2012

Freiwilliges Soziales Jahr und Bundesfreiwilligendienst bei der Diakonie im neuen RegionalbĂĽro


Ein Jahr mitarbeiten in einer sozialen oder kirchlichen Einrichtung der Diakonie - viele junge Frauen und Männer zwischen 16 und 26 Jahren treffen nach der Schule diese Entscheidung und leisten ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) oder einen Bundesfreiwilligendienst (BFD) beim Diakonischen Werk in Hessen und Nassau (DWHN). Um als Ansprechpartner für Freiwillige und Einsatzstellen näher vor Ort zu sein, hat nun ein Regionalbüro der Freiwilligendienste in der Kaiserstraße 56 in Mainz seine Türen geöffnet. Zukünftig werden dort Freiwillige in soziale Einsatzstellen vermittelt und die jungen Menschen während ihres Freiwilligenjahres begleitet. Zudem fungiert das Büro auch als Ansprechpartner für evangelische Einrichtungen  in der Region, die Freiwillige einsetzen möchten.


Momentan betreut das DWHN rund 320 junge und auch ältere Menschen im FSJ oder BFD. Gut die Hälfte der Freiwilligen ist in Kindertagesstätten eingesetzt, doch auch viele Einrichtungen der Behinderten- und Eingliederungshilfe, Kirchengemeinden, Diakoniestationen, Ganztagsschulen, Altenpflegeheime  oder Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe beschäftigen FSJler oder BFDler. „Es ist gut, in der Region präsent zu sein, um auf kurzem Weg eine gute Beratung und Vermittlung der Freiwilligen zu gewährleisten.“, erklärt Ingrid Pontzen, Leiterin der Freiwilligendienste des DWHN. Nicht nur die Einrichtungen profitieren von dem Einsatz – die jungen Menschen lernen in diesem Jahr fürs Leben. „Fast 60 Jahre lang bieten evangelische Träger schon Freiwilligendienste an. Wir möchten damit einen Bildungsauftrag erfüllen. Diese Auszeit zwischen Schule und Beruf mit ihren vielfältigen Erfahrungen und Möglichkeiten sind von unschätzbarem Wert für die eigene Biografie, aber auch für die Einrichtungen, in denen die Freiwilligen tätig sind.“, führt Pontzen bei der Einweihung des neuen Büros aus. Georg Steitz, Leiter des Diakonischen Werkes Mainz-Bingen, ergänzte in seinem Grußwort: „Es geht nicht darum, junge Menschen für ein Jahr zu parken, sondern in der Persönlichkeit zu prägen. Wir freuen uns sehr, dass wir mit diesem Beratungs- und Betreuungsangebot  das Angebot der Freiwilligendienste in der Landeshauptstadt verbessern können. Getreu dem Motto des Diakonischen Werkes `Wir sind da, wo Menschen uns brauchen`, ist das Regionalbüro eine direkte Anlaufstelle in der Region.“



Die beiden pädagogischen Mitarbeiterinnen Christina Sause und Bettina Thörle werden das Büro in Mainz besetzen. Die Mitarbeiterinnen beraten Interessierte vor Ort  zu allen Fragen der Freiwilligendienste jeden Dienstag in einer offenen Sprechstunde von 15 bis 17 Uhr. Individuelle Termine können nach Absprache vereinbart werden. Erreichbar ist die Regionalstelle unter der Telefonnummer 06131/ 37 444-14/ -15.