12. November 2012

Im Rahmen ihres Versorgungsauftrages sind die rheinland-pfälzischen Krankenhäuser vorrangig dem Wohl der Patientinnen und Patienten verpflichtet. Der Wettbewerb untereinander darf diesem Ziel nicht zuwiderlaufen. Rheinland-Pfalz hat diese Grundsätze als erstes Bundesland in einer vom Gesundheitsministerium und der Krankenhausgesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. (KGRP) erarbeiteten „Gemeinsamen Erklärung für die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz“, konkretisiert.

Gesundheitsministerin Malu Dreyer und der Vorsitzende der KGRP, Dr. Werner Schwartz, hoben im Rahmen der Vorstellung der Erklärung den Versorgungsauftrag der rheinland-pfälzischen Krankenhäuser zum Wohle der kranken Menschen hervor.

„Alle Patientinnen und Patienten werden ohne Ansehen ihrer Person oder Herkunft gleich behandelt. Medizinische Eingriffe werden nur dann vorgenommen, wenn diese im Interesse der Patientin oder des Patienten liegen und der Heilungserfolg ohne diese Eingriffe nicht oder nur mit größerer Belastung der Patientin oder des Patienten erreichbar wäre“, erläuterte Dr. Schwartz, der auch Vorsitzender des Verbandes Ev. Krankenhäuser Rheinland-Pfalz/Saarland e.V. ist. 

 

Ministerin Malu Dreyer wies auf die Bedeutung des Leitbildes für jedes Krankenhaus hin, das sich – von allen Ebenen getragen – an ethisch-medizinischen Grundsätzen orientiert und das Wohl der Patientinnen und Patienten in den Mittelpunkt stellt. Die Ministerin betonte außerdem, dass ihr die gute Zusammenarbeit der Krankenhäuser untereinander sehr am Herzen liege. „Rheinland-Pfalz hat eine sehr gute stationäre Versorgung auf hohem Niveau. Eine gute Kooperation der Krankenhäuser trägt wesentlich dazu bei.“

 

Weitere Informationen

Gemeinsame Erklärung für die Krankenhäuser in Rheinland-Pfalz (pdf)