16. Oktober 2012

Die erste gemeinsame Konferenz des neuen Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung beginnt heute mit einem Eröffnungsgottesdienst und einem Empfang der Landesregierung NRW in Düsseldorf. Auf der Konferenz werden der Aufsichtsrat und die Ausschüsse des aus der Fusion von Evangelischem Entwicklungsdienst und Diakonischem Werk der EKD mit "Brot für die Welt" hervorgegangenen Werkes gewählt. Das Treffen steht unter dem Thema "Wie kommen die Armen zu ihrem Recht?".


"Auf der Konferenz werden wir Grundsatzfragen der diakonischen Arbeit, der Entwicklungszusammenarbeit und der humanitären Hilfe im neuen Werk diskutieren", sagt Johannes Stockmeier, Vorstandsvorsitzender des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung und Präsident Diakonie Deutschland. "Das neue Werk bietet die Möglichkeit globale Themen wie Armut von der Diakonie- und der Entwicklungsseite her zu bearbeiten", erläutert Cornelia Füllkrug-Weitzel, Präsidentin Brot für die Welt.

Die Konferenz Diakonie und Entwicklung findet vom 16. bis 18. Oktober in Düsseldorf statt. An ihr nehmen 112 Personen aus den evangelischen Landes- und Freikirchen, den diakonischen Landes- und Fachverbänden sowie weiteren Institutionen als Mitglieder teil. Die Mitglieder werden auch die Ausschüsse "Diakonie" und "Entwicklungsdienst und humanitäre Hilfe" besetzen. Auf der Konferenz wird auch der Wirtschaftsplan des Evangelischen Werkes für Diakonie und Entwicklung 2013 diskutiert und zur Genehmigung vorgelegt.


Evangelisches Werk für Diakonie und Entwicklung

Das neue Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung mit Sitz in Berlin besteht aus den Teilen Diakonie Deutschland und "Brot für die Welt" - Evangelischer Entwicklungsdienst. Die 640 Mitarbeitenden arbeiten seit einigen Tagen unter einem Dach in der Caroline-Michaelis-Strasse 1 in Berlin-Mitte. Die bisherigen Standorte von Evangelischem Entwicklungsdienst, "Brot für die Welt" und Diakonie Bundesverband in Bonn, Stuttgart und Berlin-Dahlem wurden aufgegeben.