10. März 2015
Diakonie weist VorwĂĽrfe des Landesrechnungshofes zurĂĽck

In seinem jüngsten Bericht übt der Landesrechnungshof Kritik an den seiner Meinung nach zu hohen Kosten für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz. Der Landespfarrer für Diakonie und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz, Albrecht Bähr, kritisiert: „Der Bericht entspricht nicht den Tatsachen!“ Laut Landesrechnungshof zahle das Land Rheinland-Pfalz den Behindertenwerkstätten zu viel Geld – 30 Millionen mehr als andere Bundesländer im Schnitt. Allerdings basiere diese Berechnung auf den bundesweit ermittelten durchschnittlichen Fallkosten. „Nicht berücksichtigt ist, dass die Pflegesätze der neuen Bundesländer mit einfließen und dabei die Personalkosten in den neuen Bundesländern deutlich niedriger liegen als in den westlichen Bundesländern“, betont Bähr. Zudem seien in anderen Bundesländern mit niedrigeren Tagessätzen die Fahrkosten und die Sozialversicherungsbeiträge nicht enthalten und würden extra abgerechnet. Diese Kosten seien in Rheinland-Pfalz aber Bestandteil des Tagessatzes.


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3. März 2015
Kein Luxus sondern Notwendigkeit - Diakoniepfarrer und LIGA-Vorsitzender Albrecht Bähr spricht sich für deutlich mehr Investitionen in Kinder-und Jugendhilfe aus

„Kinder- und Jugendhilfe im demografischen Wandel“ lautet der Titel einer Fachtagung in Mainz, die sich mit den bislang nur unzureichend in den Blick genommenen Konsequenzen und Folgen des demografischen Wandels für Kinder und Jugendliche beschäftigte.


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24. Februar 2015
Aenne Wimmers Hospiz in Simmern eröffnet - Wohnortnahe Versorgung auf dem Hunsrück sicherstellen

Nach nur 14 Monaten Bauzeit wurde gestern das Aenne Wimmers Hospiz der Stiftung kreuznacher diakonie in Simmern offiziell eröffnet. Acht Plätze stehen schwerstkranken Menschen hier zur Verfügung, vier davon sind kurz nach dem Start schon belegt. „Die wohnortnahe Versorgung ist uns ein großes Anliegen“, sagte der Leiter des Aenne Wimmers Hospizes Diakon Bernd Eichenauer. Die nächsten stationären Hospize befanden sich bisher in Bad Kreuznach und Koblenz.


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6. Februar 2015
Gemeinsame Erklärung: Für Toleranz und Weltoffenheit

„Offene Gesellschaften sind verletzlich, aber nicht wehrlos. Ihre Werte müssen verteidigt werden. Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit sind fundamentale Werte unserer Gesellschaft. Sie dürfen nicht angetastet werden. Dafür steht unser Bündnis.“ Das sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim Treffen „Bündnis für Toleranz und Weltoffenheit“, zu dem zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus allen Bereichen der Gesellschaft in die Staatskanzlei gekommen waren.


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5. Februar 2015
Neuer LIGA-Vorsitzender zu Gast in der Staatskanzlei

Den neuen Vorsitzenden der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, Pfarrer Albrecht Bähr, hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer zum Antrittsbesuch in der Staatskanzlei empfangen. Die Ministerpräsidentin hob die Bedeutung der LIGA für die Zusammenarbeit und Koordinierung von Aufgaben der Mitgliedsverbände hervor.


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2. Februar 2015
Lotto sammelt für Flüchtlingskinder in Rheinland-Pfalz - Ganzjährige Spendenaktion mit Wohlfahrt und Sport

Die diesjährige Spendenaktion von Lotto Rheinland-Pfalz und der Lotto-Stiftung unter dem Dach der Initiative „Kinderglück“ ist Flüchtlingskindern in Rheinland-Pfalz gewidmet. „Damit sind wir ganz nah dran an einem der derzeit wichtigsten und drängendsten Themen“, sagte Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner im Beisein von Integrationsministerin Irene Alt am Montag bei der Eröffnungsveranstaltung in Koblenz.


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28. Januar 2015
Diakonie übernimmt LIGA-Vorsitz - Diakoniepfarrer Albrecht Bähr: Soziale Arbeit ist das Rückgrat der Gesellschaft

Der Sprecher der Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz und pfälzische Landespfarrer für Diakonie, Albrecht Bähr, ist neuer Vorsitzender der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz. Er wurde gestern im Wappensaal des rheinland-pfälzischen Landtags in Mainz in sein neues Amt eingeführt. Der 53jährige folgt in dieser Position Regine Schuster, der stellvertretenden Landesgeschäftsführerin des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands, die die LIGA in den zurückliegenden zwei Jahren als Vorsitzende geleitet hatte. Der LIGA-Vorsitz wechselt turnusgemäß alle zwei Jahre.


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15. Januar 2015
Einrichtung für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge in Bad Kreuznach - Mädchen aus Eritrea, Somalia und Afghanistan schon eingezogen

Seit dem 1. Januar 2015 unterhält die Kinder-, Jugend- Familienhilfe kreuznacher diakonie (KJF) in Bad Kreuznach eine Einrichtung für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge, also Kinder und Jugendliche, die ohne ihre Eltern nach Deutschland kommen. „Dazu haben wir das Haus Pfingstwiese 7 angemietet“, informiert KJF-Geschäftsführer Rudolf Weber. Zehn Plätze für Mädchen im Alter zwischen sechs und 18 Jahren sowie für Jungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren stehen hier zur Verfügung. Sechs Fachkräfte kümmern sich um die Flüchtlinge.


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19. Dezember 2014
Evangelische Kirchen und Diakonie in Rheinland-Pfalz: Ja, wir sind ein Zufluchtsland

Gemeinsames Positionspapier verweist auf biblischen Auftrag

Die evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz und ihre Diakonie machen sich dafür stark, Rheinland-Pfalz als Zufluchtsland zu sehen: Im Wissen darum, „dass die Hilfe für Notleidende und Schutzsuchende biblischer Auftrag und damit auch ein Herzstück christlicher Glaubenspraxis ist, die uns besonders fordert,“ plädieren sie für eine Grundhaltung, die bekennt: „Ja, wir sind ein Zufluchtsland.“


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12. Dezember 2014
Diakoniepfarrer Bähr fordert Mut zur Veränderung: „Nicht zur Speerspitze der Bedenkenträger werden“

Der Jahresempfang der Diakonie Pfalz zu Beginn des neuen Kirchenjahres stand ganz im Zeichen der Einführung der beiden neuen Mitglieder der Geschäftsführung und Abteilungsleiter, Pfarrerin Sabine Jung und Betriebswirt Gregor Höpfner. Jung leitet die Abteilung Diakonisches Profil und Pflege, Höpfner ist Leiter der Abteilung Wirtschaft und Verwaltung.


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11. Dezember 2014
Yasmina aus Tschetschenien zum fĂĽnften Mal zu Gast in Bad Kreuznach - Die Stiftung kreuznacher diakonie als zweites Zuhause

Lächelnd sitzt Yasmina auf dem Schoß von Schwester Gertrud Weimer. „Oma Gertrud“ nennt das siebenjährige Mädchen aus Tschetschenien die Diakonisse. Auch „Oma Marianne“, „Oma Gertraude“, „Oma Lore“, „Oma Brigitte“ und „Oma Emmi“ - allesamt Schwestern des Mutterhauses der Stiftung kreuznacher diakonie - sind da und freuen sich, Yasmina Chupalaeva und ihren Vater Ahmad wieder einmal zu Gast zu haben. Auch die kleine Familie ist froh, wieder in Bad Kreuznach zu sein. Denn hier fing für Yasmina ein neues Leben an. Der Weg dahin war ein schwerer und langer.


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8. Dezember 2014
Helfen aus christlicher Verantwortung - Adventsempfang des evangelischen Dekanates Wöllstein zum Thema „Diakonie und Dienst am Anderen“

Die Jahreslosung der Christen für das kommende Jahr lautet: „Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat, zu Gottes Lob“ (Römer 15,7). Das bedeutet: „Seid füreinander da, dient einander, übt tätige Nächstenliebe“. Damit war der Präses des evangelischen Dekanates Wöllstein, Herbert Emrich, zum Auftakt des traditionellen Adventsempfangs in Badenheim mittendrin im Thema: „Für uns Christen ist es wichtig, dass unser Glaube nicht nur in Predigt und Gottesdienst sichtbar wird, sondern auch an praktischer Hilfe für den Nächsten“. Als Referent konnte Präses Emrich Albrecht Bähr, den pfälzischer Landespfarrer für Diakonie und Sprecher der AG Diakonie in Rheinland-Pfalz, begrüßen.


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5. Dezember 2014
Gonҫalos Wunsch: An Weihnachten nach Hause - Herzkranker Junge seit August im Krankenhaus

Neue Fußballschuhe, eine Playstation, eine Carrera-Bahn – das sind Dinge, die sich  12-jährige Jungs zu Weihnachten wünschen. Gonҫalos Wunsch ist ein anderer: Er möchte an Weihnachten einfach nur zu Hause bei seiner Familie sein. Denn sein Zuhause hat der Junge aus Welgesheim bei Bad Kreuznach seit rund vier Monaten nicht mehr gesehen. Seit dem 8. August liegt er in unterschiedlichen Krankenhäusern. „Gonҫalo leidet an einer Herzmuskelerkrankung. Sein Herz ist sehr schwach“, erklärt der Kinderkardiologe und Oberarzt der Abteilung Kinder- und Jugendmedizin im Diakonie Krankenhaus Bad Kreuznach, Dr. Edmondo Hammond. Er kümmert sich seit Oktober um Gonҫalo.


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5. Dezember 2014
Fonds Heimerziehung: Anmeldefrist endet - Ehemalige Heimkinder können nur noch bis Jahresende Leistungen beantragen

Ehemalige Heimkinder, die zwischen 1949 und 1975 in Heimen der alten Bundesländer untergebracht waren und durch dort erfahrene Misshandlungen oder Missbrauch heute noch unter Beeinträchtigungen leiden, können sich nur noch bis zum 31. Dezember 2014 bei ihrer regionalen Anlauf- und Beratungsstelle melden, um Leistungen aus dem Fonds „Heimerziehung West“ zu erhalten.


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2. Dezember 2014
Wenn nicht die Diakonie – wer dann? - Trägerkonferenz diskutiert über die Wiederkehr des Sozialen in die Politik

Mehr als 50 Vertreterinnen und Vertreter diakonischer Träger aus ganz Rheinland-Pfalz trafen sich am 1. Dezember zu ihrer Konferenz in der gemeinsamen Geschäftsstelle der Ev. Kirchen und der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Mainz. Bei dem Treffen wurde der Bericht der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz vorgestellt. Außerdem wurde über die Situation von Flüchtlingen und die "Wiederkehr des Sozialen in die Politik" diskutiert.


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