6. Mai 2015
Bundesflüchtlingsgipfel: Finanzen und Zuständigkeiten fair regeln
Der Bundesflüchtlingsgipfel am Freitag in Berlin muss nach Ansicht der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe endlich zu einer fairen finanziellen Aufteilung der Flüchtlingsversorgung führen. Der Streit ums Geld zwischen Bund, Ländern und Kommunen lähmt die deutsche Flüchtlingspolitik, der noch immer eine gute Gesamtkonzeption für die Aufnahme, Unterbringung und soziale Versorgung von Asylbewerbern fehlt. „Wir brauchen dringend eine Orientierung am Asylrecht und eine bessere Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Akteuren der Flüchtlingspolitik auf Bundes-, Landes- und kommunaler Ebene“, kritisiert Flüchtlingsexperte Dietrich Eckeberg.
 

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6. Mai 2015
Das Leben ist bunt: Menschen mit Behinderung gestalten Aktionstag

Menschen mit Behinderungen aus ganz Rheinland-Pfalz begeisterten am 5. Mai – dem Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen – mit einem ebenso bunten wie großartigen Programm das Publikum auf der Landesgartenschau in Landau. Unter dem Motto „Das Leben ist bunt“ hatte die Arbeitsgemeinschaft Diakonische Behindertenhilfe und Psychiatrie Rheinland-Pfalz zum Aktionstag auf die Landesgartenschau nach Landau eingeladen. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hatte Ministerpräsidentin Malu Dreyer übernommen. Die Kirchen greifen das Thema Inklusion in der Themenwoche "Durcheinander wachsen" noch bis zum 9. Mai in zahlreichen Veranstaltungen in und um den Kirchenpavillon auf der Landesgartenschau auf.


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30. April 2015
Familienhebammen im Diakonie Krankenhaus - Eltern von Anfang an kompetent unterstĂĽtzen

Andrea Hieronimus und Annette Salecker sind augebildete Hebammen. Nach einer berufsbegleitenden Weiterbildung arbeiten die beiden im Diakonie Krankenhaus in Bad Kreuznach als Familienhebammen. Nicht mehr der Kreißsaal, sondern ein eigenes kleines Büro ist nun ihr Arbeitsplatz. Hier bieten sie Schwangeren und frischgebackenen Müttern sowie deren Familien seit rund drei Jahren Untersützung in unterschielichen Bereichen an. „Die Geburt eines Kindes ist ein ganz besonderes Ereignis. Es verändert das Leben von Müttern und Vätern in vielfältiger Weise. Die Anpassung an die neue Situation ist eine große Herausforderung, die viele Unsicherheiten mit sich bringen kann“, weiß Hieronimus. Dabei tauchen Fragen auf wie: Welche Hilfsangebote gibt es? Wie kann der Start zu Hause gut gelingen? Wie bekomme ich Sicherheit im Umgang mit dem Baby und der neuen Lebenssituation? Genau dabei helfen die Familienhebammen.


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27. April 2015
„Mehr brauchen - weniger bekommen?!“ – Fachtagung in Bad Kreuznach - Ethikforum zum Thema „Altersmedizin“

Am 30. Juni 2015 veranstaltet die Stiftung kreuznacher diakonie die Fachtagung „Mehr brauchen - weniger bekommen?!“, ein Forum zum Thema Altersmedizin, in der Theodor Fliedner Halle, Ringstraße 67 in Bad Kreuznach.

Die Menschen in Deutschland werden immer älter. Gleichzeitig steigen mit zunehmendem Alter Mehrfacherkrankungen, Pflegebedürftigkeit und dementielle Erkrankungen. Das bringt besondere Herausforderungen für die medizinische und pflegerische Versorgung alter Menschen mit sich. „Gesundheitswesen und Altenpflege müssen sich auf die steigenden Zahlen einstellen. Eine besondere Bedeutung kommt dabei einer altersgerechten, wohnortnahen und zugleich umfassenden Versorgung dieser Menschen zu“, sagt der Organisator des Ethikforums, Pfr. Christian Schucht. Während der Fachtagung wird das Thema „Altersmedizin“ aus unterschiedlichen Blickwinkeln beleuchtet.


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27. April 2015
"Kriminalisierung der Pflege verhindern" - Fachtagung der Polizei zeichnet realitätsfremdes Bild der Pflege

"Health and Crime - Bekämpfung von Straftaten im Gesundheitswesen", unter diesem Titel fand am 22 und 23. April 2015 in Mainz eine Fachtagung des Polizeipräsidiums Mainz unter Schirmherrschaft des rheinland-pfälzischen Innenministeriums statt, die dazu dienen sollte, Korruption im Gesundheitswesen effektiv zu bekämpfen. Ein Ziel, welches alle Beteiligten eint und für welches sich auch die PflegeGesellschaft Rheinland-Pfalz stark macht. Geladen waren vor allem bundesweite VertreterInnen von Polizei und Staatsanwaltschaften, jedoch auch von Kostenträgern und Berufsgruppen.


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23. April 2015
Das Leben ist bunt – Aktionstag auf der Landesgartenschau

Unter dem Motto „Das Leben ist bunt“ beteiligt sich die Arbeitsgemeinschaft Diakonische Behindertenhilfe und Psychiatrie  Rheinland-Pfalz mit einem eigenen Programm am Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, der jährlich am 5. Mai stattfindet. Passend zum Motto findet der Aktionstag der AG Diakonische Behindertenhilfe und Psychiatrie auf der Landesgartenschau in Landau statt. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer übernommen.


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15. April 2015
Fachtagung: Unterbringung von FlĂĽchtlingen in Rheinland-Pfalz konkret

Der Arbeitskreis Asyl Rheinland-Pfalz, die Arbeitsgemeinschaft der Beiräte für Integration und Migration in Rheinland-Pfalz, die LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und der Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz haben am Donnerstag, den 16.04.2015 zu einer Fachtagung zum Thema „Unterbringung von Flüchtlingen in Rheinland-Pfalz konkret“ im Dietrich-Bonhoeffer-Haus (Kurhausstraße 6) in Bad Kreuznach eingeladen.


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15. April 2015
FlĂĽchtlinge unterstĂĽtzen

Beim Treffen des rheinland-pfälzischen Ministerrats mit den Vertretern der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege war das wichtigste Thema die Betreuung und Situation der Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz. Beide Seiten begrüßten die positive und hilfsbereite Stimmung bei den Menschen im Land.

Die Kooperation bei der beruflichen und sozialen Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern laufe sehr gut. Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Das Engagement der Wohlfahrtsverbände und der vielen ehrenamtlichen Helfer, Flüchtlingen den Weg in unsere Gesellschaft zu ebnen, steht beispielhaft für die gelebte Willkommenskultur in unserem Land. Dafür bedanke ich mich im Namen der Landesregierung ausdrücklich, Ihr Einsatz kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.“


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8. April 2015
Apotheke im Diakonie Krankenhaus nimmt an Modellprojekt des Landes teil - Elektronischer Medikationsplan fĂĽr mehr Patientensicherheit

Die Sicherheit bei der Medikamenteneinnahme verbessern, Doppelverordnungen von Arzneimitteln vermeiden und Wechselwirkungen erkennen – das sind die Ziele des Modellprojektes „Vernetzte Arzneimitteltherapiesicherheit mit dem elektronischen Medikationsplan in Rheinland-Pfalz“, das das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie nun angestoßen hat. Fünf Kliniken im Bundesland mit eigener Krankenhausapotheke nehmen daran teil.


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2. April 2015
Stillcafé der Elternschule wird gut angenommen - Wertvolle Tipps und Austausch untereinander

Der Mittwochnachmittag ist bei Melanie Nessel aus Oberhausen rot im Kalender angestrichen. Denn von 15 bis 17 Uhr geht’s mit Töchterchen Lara (6 Monate) nach Bad Kreuznach ins Stillcafé der Stiftung kreuznacher diakonie. Seit Januar hat die Elternschule des Diakonie Krankenhauses dieses Angebot im Programm.
Gemütlich hat die Leiterin Hannelore Otto den Raum im Personalwohnheim hergerichtet. Auf dem Boden liegen bunte Matten. Stillkissen und Spielzeuge sind darauf verteilt. Kekse, Kaffee und Tee stehen bereit. Als die ersten Mütter mit ihren Babys eintreffen, merkt man sofort: Es herrscht eine familiäre Atmosphäre. Mamas und Kinder fühlen sich wohl.


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26. März 2015
Diakonie kritisiert die längst überfällige Anhebung des Kindergeldes. Familien im Hartz IV-Bezug und Alleinerziehende gehen leer aus.

Das Bundeskabinett hat heute die Erhöhung des Kindergeldes beschlossen. Es soll in diesem Jahr um vier Euro und im nächsten Jahr um weitere zwei Euro steigen. "Das ist alles andere als großzügig. Es ist im Gegenteil eine große Enttäuschung und beschämend, wie die Bundesregierung bei der verfassungsrechtlich gebotenen Anpassung von Familienleistungen die Bedürfnisse vieler Familien ignoriert ", erklärt dazu Albrecht Bähr, Landespfarrer für Diakonie und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland Pfalz.


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20. März 2015
Kein Geld fĂĽr bessere gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung - Diakonie kritisiert die heutige Kabinettsentscheidung, die ursprĂĽnglich fĂĽr die Eingliederungshilfe geplanten fĂĽnf Milliarden Euro fĂĽr andere Aufgaben zu verwenden.

„Menschen mit Behinderung hoffen seit Jahren, dass die geplante Reform der Eingliederungshilfe ihnen mehr Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bringen wird", sagt Albrecht Bähr, Landespfarrer für Diakonie anlässlich der heutigen Kabinettsentscheidung. „Wir sind enttäuscht, dass die ursprünglich dafür vorgesehenen Mittel nun für andere Aufgaben eingesetzt werden sollen."


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12. März 2015
LIGA-Vorsitzender Albrecht Bähr: Es ist an der Zeit, Ausgrenzung zu beenden und Teilhabe zu ermöglichen.

Der jetzt vorliegende Armuts- und Reichtumsbericht der Landesregierung stellt zu Recht in den Vordergrund, dass Rheinland-Pfalz eine in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten zunehmend positive Entwicklung bei den ökonomischen Rahmenbedingungen genommen hat. Davon profitiert unzweifelhaft ein großer Teil der Bevölkerung: beim Anstieg der Erwerbstätigkeit, beim Einkommen, beim Immobilienbesitz.


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10. März 2015
Diakonie weist VorwĂĽrfe des Landesrechnungshofes zurĂĽck

In seinem jüngsten Bericht übt der Landesrechnungshof Kritik an den seiner Meinung nach zu hohen Kosten für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz. Der Landespfarrer für Diakonie und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz, Albrecht Bähr, kritisiert: „Der Bericht entspricht nicht den Tatsachen!“ Laut Landesrechnungshof zahle das Land Rheinland-Pfalz den Behindertenwerkstätten zu viel Geld – 30 Millionen mehr als andere Bundesländer im Schnitt. Allerdings basiere diese Berechnung auf den bundesweit ermittelten durchschnittlichen Fallkosten. „Nicht berücksichtigt ist, dass die Pflegesätze der neuen Bundesländer mit einfließen und dabei die Personalkosten in den neuen Bundesländern deutlich niedriger liegen als in den westlichen Bundesländern“, betont Bähr. Zudem seien in anderen Bundesländern mit niedrigeren Tagessätzen die Fahrkosten und die Sozialversicherungsbeiträge nicht enthalten und würden extra abgerechnet. Diese Kosten seien in Rheinland-Pfalz aber Bestandteil des Tagessatzes.


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3. März 2015
Kein Luxus sondern Notwendigkeit - Diakoniepfarrer und LIGA-Vorsitzender Albrecht Bähr spricht sich für deutlich mehr Investitionen in Kinder-und Jugendhilfe aus

„Kinder- und Jugendhilfe im demografischen Wandel“ lautet der Titel einer Fachtagung in Mainz, die sich mit den bislang nur unzureichend in den Blick genommenen Konsequenzen und Folgen des demografischen Wandels für Kinder und Jugendliche beschäftigte.


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