15. April 2015
FlĂĽchtlinge unterstĂĽtzen

Beim Treffen des rheinland-pfälzischen Ministerrats mit den Vertretern der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege war das wichtigste Thema die Betreuung und Situation der Flüchtlinge in Rheinland-Pfalz. Beide Seiten begrüßten die positive und hilfsbereite Stimmung bei den Menschen im Land.

Die Kooperation bei der beruflichen und sozialen Integration von Flüchtlingen und Asylbewerbern laufe sehr gut. Ministerpräsidentin Malu Dreyer: „Das Engagement der Wohlfahrtsverbände und der vielen ehrenamtlichen Helfer, Flüchtlingen den Weg in unsere Gesellschaft zu ebnen, steht beispielhaft für die gelebte Willkommenskultur in unserem Land. Dafür bedanke ich mich im Namen der Landesregierung ausdrücklich, Ihr Einsatz kann nicht hoch genug eingeschätzt werden.“


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8. April 2015
Apotheke im Diakonie Krankenhaus nimmt an Modellprojekt des Landes teil - Elektronischer Medikationsplan fĂĽr mehr Patientensicherheit

Die Sicherheit bei der Medikamenteneinnahme verbessern, Doppelverordnungen von Arzneimitteln vermeiden und Wechselwirkungen erkennen – das sind die Ziele des Modellprojektes „Vernetzte Arzneimitteltherapiesicherheit mit dem elektronischen Medikationsplan in Rheinland-Pfalz“, das das Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Demografie nun angestoßen hat. Fünf Kliniken im Bundesland mit eigener Krankenhausapotheke nehmen daran teil.


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2. April 2015
Stillcafé der Elternschule wird gut angenommen - Wertvolle Tipps und Austausch untereinander

Der Mittwochnachmittag ist bei Melanie Nessel aus Oberhausen rot im Kalender angestrichen. Denn von 15 bis 17 Uhr geht’s mit Töchterchen Lara (6 Monate) nach Bad Kreuznach ins Stillcafé der Stiftung kreuznacher diakonie. Seit Januar hat die Elternschule des Diakonie Krankenhauses dieses Angebot im Programm.
Gemütlich hat die Leiterin Hannelore Otto den Raum im Personalwohnheim hergerichtet. Auf dem Boden liegen bunte Matten. Stillkissen und Spielzeuge sind darauf verteilt. Kekse, Kaffee und Tee stehen bereit. Als die ersten Mütter mit ihren Babys eintreffen, merkt man sofort: Es herrscht eine familiäre Atmosphäre. Mamas und Kinder fühlen sich wohl.


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26. März 2015
Diakonie kritisiert die längst überfällige Anhebung des Kindergeldes. Familien im Hartz IV-Bezug und Alleinerziehende gehen leer aus.

Das Bundeskabinett hat heute die Erhöhung des Kindergeldes beschlossen. Es soll in diesem Jahr um vier Euro und im nächsten Jahr um weitere zwei Euro steigen. "Das ist alles andere als großzügig. Es ist im Gegenteil eine große Enttäuschung und beschämend, wie die Bundesregierung bei der verfassungsrechtlich gebotenen Anpassung von Familienleistungen die Bedürfnisse vieler Familien ignoriert ", erklärt dazu Albrecht Bähr, Landespfarrer für Diakonie und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland Pfalz.


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20. März 2015
Kein Geld fĂĽr bessere gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung - Diakonie kritisiert die heutige Kabinettsentscheidung, die ursprĂĽnglich fĂĽr die Eingliederungshilfe geplanten fĂĽnf Milliarden Euro fĂĽr andere Aufgaben zu verwenden.

„Menschen mit Behinderung hoffen seit Jahren, dass die geplante Reform der Eingliederungshilfe ihnen mehr Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bringen wird", sagt Albrecht Bähr, Landespfarrer für Diakonie anlässlich der heutigen Kabinettsentscheidung. „Wir sind enttäuscht, dass die ursprünglich dafür vorgesehenen Mittel nun für andere Aufgaben eingesetzt werden sollen."


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12. März 2015
LIGA-Vorsitzender Albrecht Bähr: Es ist an der Zeit, Ausgrenzung zu beenden und Teilhabe zu ermöglichen.

Der jetzt vorliegende Armuts- und Reichtumsbericht der Landesregierung stellt zu Recht in den Vordergrund, dass Rheinland-Pfalz eine in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten zunehmend positive Entwicklung bei den ökonomischen Rahmenbedingungen genommen hat. Davon profitiert unzweifelhaft ein großer Teil der Bevölkerung: beim Anstieg der Erwerbstätigkeit, beim Einkommen, beim Immobilienbesitz.


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10. März 2015
Diakonie weist VorwĂĽrfe des Landesrechnungshofes zurĂĽck

In seinem jüngsten Bericht übt der Landesrechnungshof Kritik an den seiner Meinung nach zu hohen Kosten für Werkstätten für Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz. Der Landespfarrer für Diakonie und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz, Albrecht Bähr, kritisiert: „Der Bericht entspricht nicht den Tatsachen!“ Laut Landesrechnungshof zahle das Land Rheinland-Pfalz den Behindertenwerkstätten zu viel Geld – 30 Millionen mehr als andere Bundesländer im Schnitt. Allerdings basiere diese Berechnung auf den bundesweit ermittelten durchschnittlichen Fallkosten. „Nicht berücksichtigt ist, dass die Pflegesätze der neuen Bundesländer mit einfließen und dabei die Personalkosten in den neuen Bundesländern deutlich niedriger liegen als in den westlichen Bundesländern“, betont Bähr. Zudem seien in anderen Bundesländern mit niedrigeren Tagessätzen die Fahrkosten und die Sozialversicherungsbeiträge nicht enthalten und würden extra abgerechnet. Diese Kosten seien in Rheinland-Pfalz aber Bestandteil des Tagessatzes.


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3. März 2015
Kein Luxus sondern Notwendigkeit - Diakoniepfarrer und LIGA-Vorsitzender Albrecht Bähr spricht sich für deutlich mehr Investitionen in Kinder-und Jugendhilfe aus

„Kinder- und Jugendhilfe im demografischen Wandel“ lautet der Titel einer Fachtagung in Mainz, die sich mit den bislang nur unzureichend in den Blick genommenen Konsequenzen und Folgen des demografischen Wandels für Kinder und Jugendliche beschäftigte.


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24. Februar 2015
Aenne Wimmers Hospiz in Simmern eröffnet - Wohnortnahe Versorgung auf dem Hunsrück sicherstellen

Nach nur 14 Monaten Bauzeit wurde gestern das Aenne Wimmers Hospiz der Stiftung kreuznacher diakonie in Simmern offiziell eröffnet. Acht Plätze stehen schwerstkranken Menschen hier zur Verfügung, vier davon sind kurz nach dem Start schon belegt. „Die wohnortnahe Versorgung ist uns ein großes Anliegen“, sagte der Leiter des Aenne Wimmers Hospizes Diakon Bernd Eichenauer. Die nächsten stationären Hospize befanden sich bisher in Bad Kreuznach und Koblenz.


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6. Februar 2015
Gemeinsame Erklärung: Für Toleranz und Weltoffenheit

„Offene Gesellschaften sind verletzlich, aber nicht wehrlos. Ihre Werte müssen verteidigt werden. Meinungs-, Presse- und Religionsfreiheit sind fundamentale Werte unserer Gesellschaft. Sie dürfen nicht angetastet werden. Dafür steht unser Bündnis.“ Das sagte Ministerpräsidentin Malu Dreyer beim Treffen „Bündnis für Toleranz und Weltoffenheit“, zu dem zahlreiche Vertreterinnen und Vertreter aus allen Bereichen der Gesellschaft in die Staatskanzlei gekommen waren.


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5. Februar 2015
Neuer LIGA-Vorsitzender zu Gast in der Staatskanzlei

Den neuen Vorsitzenden der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege, Pfarrer Albrecht Bähr, hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer zum Antrittsbesuch in der Staatskanzlei empfangen. Die Ministerpräsidentin hob die Bedeutung der LIGA für die Zusammenarbeit und Koordinierung von Aufgaben der Mitgliedsverbände hervor.


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2. Februar 2015
Lotto sammelt für Flüchtlingskinder in Rheinland-Pfalz - Ganzjährige Spendenaktion mit Wohlfahrt und Sport

Die diesjährige Spendenaktion von Lotto Rheinland-Pfalz und der Lotto-Stiftung unter dem Dach der Initiative „Kinderglück“ ist Flüchtlingskindern in Rheinland-Pfalz gewidmet. „Damit sind wir ganz nah dran an einem der derzeit wichtigsten und drängendsten Themen“, sagte Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner im Beisein von Integrationsministerin Irene Alt am Montag bei der Eröffnungsveranstaltung in Koblenz.


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28. Januar 2015
Diakonie übernimmt LIGA-Vorsitz - Diakoniepfarrer Albrecht Bähr: Soziale Arbeit ist das Rückgrat der Gesellschaft

Der Sprecher der Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz und pfälzische Landespfarrer für Diakonie, Albrecht Bähr, ist neuer Vorsitzender der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz. Er wurde gestern im Wappensaal des rheinland-pfälzischen Landtags in Mainz in sein neues Amt eingeführt. Der 53jährige folgt in dieser Position Regine Schuster, der stellvertretenden Landesgeschäftsführerin des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbands, die die LIGA in den zurückliegenden zwei Jahren als Vorsitzende geleitet hatte. Der LIGA-Vorsitz wechselt turnusgemäß alle zwei Jahre.


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15. Januar 2015
Einrichtung für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge in Bad Kreuznach - Mädchen aus Eritrea, Somalia und Afghanistan schon eingezogen

Seit dem 1. Januar 2015 unterhält die Kinder-, Jugend- Familienhilfe kreuznacher diakonie (KJF) in Bad Kreuznach eine Einrichtung für unbegleitete, minderjährige Flüchtlinge, also Kinder und Jugendliche, die ohne ihre Eltern nach Deutschland kommen. „Dazu haben wir das Haus Pfingstwiese 7 angemietet“, informiert KJF-Geschäftsführer Rudolf Weber. Zehn Plätze für Mädchen im Alter zwischen sechs und 18 Jahren sowie für Jungen im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren stehen hier zur Verfügung. Sechs Fachkräfte kümmern sich um die Flüchtlinge.


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19. Dezember 2014
Evangelische Kirchen und Diakonie in Rheinland-Pfalz: Ja, wir sind ein Zufluchtsland

Gemeinsames Positionspapier verweist auf biblischen Auftrag

Die evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz und ihre Diakonie machen sich dafür stark, Rheinland-Pfalz als Zufluchtsland zu sehen: Im Wissen darum, „dass die Hilfe für Notleidende und Schutzsuchende biblischer Auftrag und damit auch ein Herzstück christlicher Glaubenspraxis ist, die uns besonders fordert,“ plädieren sie für eine Grundhaltung, die bekennt: „Ja, wir sind ein Zufluchtsland.“


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