23. Juli 2015
Psychosoziales Zentrum fĂĽr FlĂĽchtlinge in Ludwigshafen

Das Psychosoziale Zentrum (PSZ) Pfalz hat in Ludwigshafen seine Arbeit aufgenommen. Träger des Zentrums ist das Diakonische Werk Pfalz. Die Diakonie in Rheinland-Pfalz hatte sich seit langem für die Einrichtung einer psychosozialen Beratungsstelle in der Pfalz ausgesprochen. Bislang gibt es in Rheinland-Pfalz drei solcher Zentren – alle im Norden des Landes. Mit Ludwigshafen und Mainz kommen nun weitere Standorte hinzu.


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23. Juli 2015
Anlaufstelle fĂĽr Frauen in Not

Seit zehn Jahren gibt es mit der Interventionsstelle bei Gewalt in engen sozialen Beziehungen und bei Stalking (IST) in Ludwigshafen eine Anlaufstelle fĂĽr Frauen, die von psychischer und physischer Gewalt und von Stalking betroffen sind.

Es sind erschreckende Zahlen: Jede vierte Frau in Deutschland erlebt mindestens einmal in einer Partnerschaft physische, psychische oder sexuelle Gewalt. 64 Prozent dieser Frauen werden bei den Gewalttaten schwer verletzt, in 60 Prozent der Fälle leben Kinder im Haushalt. In solchen Fällen hilft die Ludwigshafener Interventionsstelle gegen Gewalt in engen familiären Beziehungen und Stalking (IST), die jetzt ihr zehnjähriges Bestehen gefeiert hat.


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21. Juli 2015
Betreuungsgeld: Diakonie begrĂĽĂźt Urteil

Die Diakonie begrüßt das Urteil des Bundesverfassungsgerichtes zum Betreuungsgeld. Die freiwerdenden Haushaltsmittel sollten für den qualitativen Ausbau der Kindertagesbetreuung und nachhaltige Armutsprävention für Kinder und Jugendliche genutzt werden, fordert der Diakoniepfarrer und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz, Albrecht Bähr.


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14. Juli 2015
Kirchen und Verbände: Flucht und Migration nicht instrumentalisieren

In einer gemeinsamen Erklärung wenden sich Kirchen, Wohlfahrtsverbände, Gewerkschaften, Unternehmer und die Handwerksammer gegen die Instrumentalisierung der Themen Flucht und Migration im bevorstehenden rheinland-pfälzischen Wahlkampf. Die Erklärung wurde heute der Öffentlichkeit vorgestellt und an alle im rheinland-pfälzischen Landtag vertretenen Parteien sowie an die Freie Demokratische Partei und an DIE LINKE als nicht im Landtag vertretene Parteien versendet.


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5. Juli 2015
Horst Rühl tritt 2016 die Nachfolge von Diakonie-Chef Gern an - Aufsichtsrat wählte 57-jährigen Theologen aus Kurhessen-Waldeck an die Spitze der Diakonie Hessen – Jetziger Vorsitzender geht Mai 2016 in Ruhestand

Pfarrer Horst Rühl wird im nächsten Jahr die Nachfolge von Pfarrer Dr. Wolfgang Gern an der Spitze der Diakonie Hessen (DH) antreten. Dies hat der Aufsichtsrat des Verbandes in seiner Sitzung am 2. Juli 2015 einstimmig beschlossen. Horst Rühl, bisher Theologischer Vorstand der Diakonie Hessen, tritt seine neue Aufgabe am 1. Mai 2016 an. Mit diesem Datum wird der jetzige Vorstandsvorsitzende Dr. Wolfgang Gern in den Ruhestand gehen. Bereits seit Mai 2000 stand Gern als Vorstandsvorsitzender an der Spitze des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau (DWHN), das im Jahr 2013 mit dem Diakonischen Werk Kurhessen-Waldeck zur Diakonie Hessen fusionierte. Außerdem beschloss der Aufsichtsrat, dass die DH mit dem Ausscheiden von Dr. Gern in knapp einem Jahr von einem dreiköpfigen statt wie bisher von einem vierköpfigen Vorstand geleitet wird.


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1. Juli 2015
Impressionen vom Rheinland-Pfalz-Tag in Ramstein-Miesenbach - Inklusion, Musik und viel Politprominenz beim Landesfest

Diakonie und Evangelische Kirche präsentierten sich beim "Rheinland-Pfalz-Tag" in Ramstein-Miesenbach. Hier boten sie zusammen mit dem Ökumenischen Gemeinschaftswerk Pfalz auf ihrer Bühne ein abwechslungsreiches Programm. An drei Tagen sorgten Musik- und Tanzgruppen von verschiedener Einrichtungen im Hof der alten Nikolaus-Schule für die Unterhaltung der Besucher. Rheinland-pfälzische Spitzenpolitiker waren zu Gast auf der "Blauen Couch" und redeten über Politisches, Gott und die Welt.


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28. Juni 2015
Ministerpräsidentin dankt Kirche und Diakonie für Engagement

Mit viel Beifall für einen unerhörten Beitrag ist in Ramstein -Miesenbach der Rheinland-Pfalz- Tag eröffnet worden. Die Inklusions-Band "Carpe Diem - unerhört" des Ökumenischen Gemeinschaftswerks Pfalz brachte die ersten Besucher der Kirchenmeile in Stimmung. Kinder und Jugendliche der Kindergottesdienstarbeit zeigten bei bestem Sommerwetter einen Regenschirmtanz. 

Oberkirchenrat Manfred Sutter gab den Startschuss für das Kirchenprogramm, zu dessen Gästen auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer gehörte. "Das ist echt schön, dass Landeskirche und Diakonie beim Landesfest so präsent sind", sagte Dreyer, die noch am Vorabend bei der Gartenparty der Queen in Berlin zu Gast gewesen war.


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25. Juni 2015
Rheinland-Pfalz-Tag: Kirche und Diakonie mit Vielzahl von Angeboten beim Landesfest präsent

Gottesdienst zum Thema "Was ist Heimat" – Informationen und Unterhaltung auf der Festmeile, attraktives Bühnenprogramm und Gespräche auf der "Blauen Couch" der Diakonie

Ramstein-Miesenbach (is/lk). Einen ökumenischen Gottesdienst feiern Kirchenpräsident Christian Schad und Weihbischof Otto Georgens beim diesjährigen Rheinland-Pfalz-Tag, der vom 26. bis zum 28. Juni in Ramstein-Miesenbach stattfindet. Die Predigt wird als Dialogpredigt zum Thema „Was ist Heimat“ gestaltet sein. Der Gottesdienst findet am Samstag (27. Juni) um 10 Uhr in der Kirche St. Nikolaus statt. Die musikalische Gestaltung übernehmen ein Posaunenchor und ein Projektchor, der eigens für den Rheinland-Pfalz-Tag gebildet wurde.


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24. Juni 2015
Landesarmutstagung in Rheinland-Pfalz: Viel Reichtum, aber auch mehr Armut

Mehr Jobs, ein höheres Einkommen und viele Immobilienbesitzer – Der neue Armuts- und Reichtumsbericht der rheinland-pfälzischen Landesregierung zeigt, dass das Land im bundesweiten Vergleich ökonomisch gut da steht. Doch die positive wirtschaftliche Entwicklung geht mit einem steigenden Armutsrisiko insbesondere für Alleinerziehende, ältere Menschen und Jugendliche einher. Auf einer Tagung diskutierten jetzt 140 Experten aus der sozialen Arbeit, Verbänden und Politik über den aktuellen Bericht. „Armut wird durch eine positive Entwicklung der Wirtschaft nicht mehr abgebaut, sondern verschärft sich“, bilanzierte der Vorsitzende der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz, Albrecht Bähr, am 22. Juni auf der Expertentagung in Mainz.


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19. Juni 2015
Aktionswoche Schuldnerberatung 2015: „Arm und überschuldet – trotz Arbeit“ – LIGA-Vorsitzender Bähr: „Gesetzeslücke muss dringend geschlossen werden!“

Überschuldung hat oft individuelle Gründe, die sich in veränderten Lebensumständen der zu Beratenden wiederfinden, wie beispielsweise Arbeitslosigkeit, Trennung vom Partner oder Krankheit. Immer häufiger werden die Schuldnerberaterinnen und Schuldnerberater vor Ort aber mit Ratsuchenden konfrontiert, bei denen der Auslöser der Verschuldung kein individueller, sondern ein volkswirtschaftlicher Faktor ist: ein nicht auskömmlicher Lohn. Deshalb widmete sich die diesjährige Aktionswoche Schuldnerberatung vom 15.-19.06.2015 dem Thema „Arm und überschuldet – trotz Arbeit“.


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18. Juni 2015
Bähr: "Träger schaffen Voraussetzungen für ein solidarisches Miteinander in lebenswerten Kommunen"

Eingliederungshilfe und Pflege: Albrecht Bähr, Sprecher der Diakonie und Vorsitzender der LIGA RLP nahm auf Einladung des Ministeriums an der Fachtagung "Chancen personenzentrierter Hilfen durch kommunale Steuerung" als Diskutant am Podium teil.

Wie können möglichst viele Menschen mit Behinderung oder altersbedingtem Unterstützungsbedarf nach ihren Wünschen Zuhause oder in kleinen ortsnahen Wohngruppen gefördert und betreut werden? Wie können dafür Steuerungsmöglichkeiten der Kommunen verbessert werden? Zur Beantwortung dieser und weiterer Fragen haben sich zwölf Landkreise und kreisfreie Städte an einem Modellprojekt des Landes Rheinland-Pfalz beteiligt. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Begleitforschung wurden heute beim Fachtag „Chancen personenzentrierter Hilfen durch kommunale Steuerung“ präsentiert.


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17. Juni 2015
Uwe Becker: Vorstandssprecher der Diakonie RWL wechselt zur Evangelischen Fachhochschule Bochum


Der Vorstandssprecher der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe, Dr. Uwe Becker, wechselt an die Evangelische Fachhochschule RWL in Bochum. Ab dem 1. September wird der Theologe und Sozialexperte eine Professur für Diakoniewissenschaft, Sozialethik und Verbändeforschung übernehmen. Der Rektor der Bochumer Fachhochschule, Prof. Dr. Gerhard K. Schäfer, erklärte: „Ich freue mich sehr über die Berufung von Herrn Prof. Dr. Uwe Becker an die EFH RWL. Uwe Becker ist einer der renommiertesten Diakoniewissenschaftler in Deutschland. Er wird zweifellos dazu beitragen, die Lehre und Forschung an der EFH weiter zu profilieren und den Transfer zwischen Wissenschaft und diakonischer Praxis zu intensivieren.“ Seit Mai 2011 ist der Sozialethiker bereits als Honorarprofessor an der Hochschule tätig.


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26. Mai 2015
Stellungnahme Ev. Kirche zum Anhörverfahren Sterbebegleitung

PortraitfotoNachdem der rheinland-pfälzische Landtag sich in einer sog. „Orientierungsdebatte“ im März schon mit dem Thema Sterbebegleitung befasst hatte, folgte am 29. Mai 2015 eine intensiv Anhörung mehrerer Ausschüsse unter Federführung des sozialpolitischen Ausschusses. Die Anhörung wurde aufgezeichnet (hier Link). Die schriftliche Stellungnahme des Beauftragten der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz, KR Dr. Thomas Posern, finden Sie hier.


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12. Mai 2015
Aktionstag der Diakonie zum Tag der Pflege: "Nicht nur Blumen brauchen Pflege!"

Zum heutigen "Internationalen Tag der Pflege" am 12. Mai organisieren die Diakonie und  der Deutsche Evangelische Verband für Altenarbeit und Pflege (DEVAP) einen bundesweiten Aktionstag. Unter dem Motto "Nicht nur Blumen brauchen Pflege!" verteilen Pflegekräfte der Diakonie deutschlandweit Blumen. Mit einer Banderole wird auf den großen politischen Handlungsbedarf aufmerksam gemacht.


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12. Mai 2015
Bundesteilhabegesetz: „Riesenherausforderung, die wir positiv annehmen“

Die Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft diakonische Behindertenhilfe und Psychiatrie in Mainz widmete sich auf ihrer jüngsten Tagung dem Schwerpunktthema: Bundesteilhabegesetz – Perspektiven und Stand des Prozesses.

Michael Conty, Vorsitzender der Geschäftsführung Bethel. Regional erläuterte anschaulich die großen Herausforderungen und Umwälzungen, die das Bundesteilhabegesetz für die Träger und Einrichtungen der Eingliederungshilfe bringen wird. „Das Gesetz wird auf alle Fälle kommen – wie ist vollkommen offen. Trotzdem sehe ich darin eine historische Chance, die Behindertenrechtskonvention umzusetzen. Es wird unsere Aufgabe sein, die Interessen der Menschen mit Behinderung dabei im Auge zu behalten, dass keine Lücken in der Versorgung entstehen. Eine Riesenherausforderung, die wir aber positiv aufnehmen und gestalten sollten.“ fasste er  seine Ausführungen zusammen. Herr Conty vertrat die Fachverbände der Freien Wohlfahrtspflege in der Arbeitsgruppe Bundesteilhabeplanung in dem Beteiligungsprozess auf Bundesebene.


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