26. Mai 2011
Neue Lieder gegen unangenehm schräge Töne

Pfarrer Albrecht Bähr hält die Andacht bei der Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes im Rheinland

Zu einem neuen Lied gegen die Leier des Alltäglichen rief Pfarrer Albrecht Bähr die Delegierten des Diakonischen Werkes im Rheinland auf. Bähr hielt in diesem Jahr die Andacht zum Beginn der Mitgliederversammlung in Duisburg.
Gegen die unangenehm schrägen Töne, die in der Gesellschaft etwa beim Thema Einbürgerung von Migrantinnen und Mirganten zu hören seien, sollten Diakonie und Kirche vom Wochenspruch her eine neue Melodie des Lebens singen. "Wir sollten tonangebend sein für alle, die nur am Rande unserer Gesellschaft ihren Platz finden.", so Bähr weiter, "Töne der Sanftmut und Geduld für alle, die mit einer leistungsorientierten Gesellschaft nicht mithalten können." Eine Gemeinschaft, die gute Töne singe, wecke auch die Aufmerksamkeit von Außenstehenden.


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26. Mai 2011
Nehmen Sie Platz auf der blauen Couch

Pfarrer Albrecht Bähr interviewt den Ministerpräsidenten Kurt Beck auf dem Rheinland-Pfalz-Tag 2009Von 27. bis 29. Mai fand der Rheinland-Pfalz-Tag in Prüm in der Eifel statt. Beim Landesfest präsentierten sich diakonische und kirchliche Einrichtungen und Gruppen auf einer „ökumenischen Kirchenmeile“. Auf der „blauen Couch“ der Diakonie befragte Pfarrer Albrecht Bähr, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz prominente Vertreter aus Politik und Kirche zu akktuellen Fragen der Gesellschaft. Gesprächspartner und Gesprächspartnerinnen waren u.a. Malu Dreyer, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familien und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz, Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rede und Antwort (beide SPD). Dabei ging es unter anderem um das Thema Ehrenamt, aber auch den Beginn der rot-grünen Regierungspolitik.


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18. Mai 2011
„Gemeinsam soziale Herausforderungen bewältigen“

Kurt Beck, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz„Es ist ein Erfolg für die Diakonie, dass die Mainzer Erklärung zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung als Selbstverpflichtung im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung aufgenommen wurde“, betont Albrecht Bähr, der Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz. Rot-grün bekenne sich zu sozialer Verantwortung in Rheinland-Pfalz. Die Diakonie sei gesprächsbereit. Der vorliegende Koalitionsvertrag unter dem Motto ‚Den sozial-ökologischen Wandel gestalten’ sei eine gute Grundlage.


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5. Mai 2011
Bähr fordert Einschränkungen beim Automatenglücksspiel

Pfarrer Albrecht Bähr, Sprecher der Geschäftsführung der Diakonie in Rheinland-Pfalz„Für immer mehr glücksspielabhängige Menschen sind Geldspielautomaten das große Problem“, sagt Landespfarrer Diakonie Albrecht Bähr. Um für diese Menschen einen wirkungsvollen Spielerschutz zu erreichen, fordert Bähr deutliche Einschränkungen beim Spielhallenbetrieb und an den Spielgeräten. „Es ist notwendig, die Spielhallendichte einzuschränken und damit ihr Suchtpotential zu minimieren“, sagt Bähr weiter. Dadurch würden Abhängigkeiten mit ihren dramatischen Folgen im sozialen und wirtschaftlichen Bereich erst gar nicht entstehen. Die erforderlichen Änderungen müssten unter anderem im neuen Glücksspielvertrag geregelt werden.


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4. Mai 2011
Mitgliederversammlung des Verbandes Evangelischer Krankenhäuser Rheinland-Pfalz/Saarpfalz e.V.

Fragen der Weiterentwicklung von Krankenhäusern stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung des Verbandes Evangelischer Krankenhäuser Rheinland-Pfalz/Saarland.
Dabei werden  die Vertreterinnen und Vertreter evangelischer Krankenhäuser in den beiden Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland sich intensiv mit der Sichtweise der Krankenkassen zu diesem Thema auseinandersetzen, diesmal hochrangig vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden der AOK - die Gesundheitskasse in Rheinland-Pfalz, Herrn Walter Bockemühl.


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15. April 2011
Nikolaus Immer übernimmt Vorsitz der Kommission "Soziale Integration, Armutsbekämpfung und Migration"

Herr Immer, seit 1. April 2011 sind Sie – nach einer entsprechenden Wahl durch die Liga-Vollversammlung – Vorsitzender der Kommission 4 der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege im Land Rheinland-Pfalz. Zunächst herzlichen Glückwunsch zu dieser Wahl und zu Ihrer neuen Aufgabe. Worum geht es inhaltlich bei der Arbeit der Kommission 4?

Nikolaus Immer: Danke fĂĽr den GlĂĽckwunsch - nach vielen Jahren, in denen unser Kollege Professor Dr. Franz Segbers aus Hessen-Nassau die Kommission geleitet hat, waren jetzt wir von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe an der Reihe. So habe ich mich gerne dieser neuen Aufgabe gestellt.


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14. April 2011
Bähr: Selbstverpflichtung zur Bekämpfung von Armut im Koalitionsvertrag wünschenswert

„Bis heute wurde die Mainzer Erklärung zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung von 41 rheinlandpfälzischen Politikerinnen und Politikern von SPD, Grünen und Linken unterzeichnet“, sagt Landespfarrer für Diakonie und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz Albrecht Bähr. „Nun wollen wir erreichen, dass eine entsprechende Selbstverpflichtungserklärung im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen aufgenommen wird.“


Bähr ist zuversichtlich, dass das Anliegen der Landesarmutskonferenz, künftige Gesetzesvorhaben auf Armut und Ausgrenzung hin zu überprüfen bei den Koalitionsverhandlungen berücksichtigt wird. Denn sowohl Ministerpräsident Kurt Beck als auch die Grünen–Landesvorsitzenden Eveline Lemke und Daniel Köbler hatten die Mainzer Erklärung unterzeichnet. „Wenn es im Laufe der Legislaturperiode gelingt, die Armut in Rheinland-Pfalz zu verringern, ist dies ein riesiger Erfolg“, erklärt Bähr. Denn immerhin sei nach aktuellen Zahlen der Bertelsmann-Stiftung jedes achte Kind in Rheinland-Pfalz arm oder von Armut bedroht und lebe in einer Hartz IV-Familie.


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16. Januar 2011
Albrecht Bähr als Landespfarrer für Diakonie eingeführt

„Das prophetische Amt, in dem wir den Schwachen eine Stimme geben, und der Samariterdienst sind in der Diakonie untrennbar verbunden“, sagte Oberkirchenrat Manfred Sutter zur Einführung des neuen Landespfarrers für Diakonie Albrecht Bähr in der Speyerer Gedächtniskirche. Zu dem Amt des Landespfarrers gehöre auch die Funktion des Sprechers der Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz. Diese Verbindung vereine die beiden Aufgaben der Diakonie, das politisch-prophetische Amt und das Samariteramt. Bähr sei eine Persönlichkeit, die beide Dimensionen im Blick habe. Es sei eine hohe Kunst, verbindend und verbindlich zu reden und doch Partei für die Schwachen zu ergreifen. „Wer in der Diakonie stark sein will für andere, braucht selbst innere Stärke und Festigkeit“, sagte Sutter weiter. 


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25. November 2010
Freie Wohlfahrtspflege und bpa rufen Pflegegesellschaft ins Leben

Die Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) haben gemeinsam die Pflegegesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. gegründet.

Der Verein versteht sich als Arbeitsgemeinschaft, dem neben dem bpa die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege, wie die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas, die Diakonie, der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband und das Deutsche Rote Kreuz angehören. Sie vertreten gemeinsam die ambulante, teilstationäre und stationäre Pflege in Rheinland-Pfalz. Die Pflegegesellschaft hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, gemeinsam Perspektiven zur Zukunft der pflegerischen Versorgung zu entwickeln und umzusetzen, die Förderung der pflegerischen Aus-, Fort- und Weiterbildung zu stärken und abgestimmt die Interessen der Einrichtungen gegenüber der Politik zu vertreten.


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23. November 2010
Ministerpräsident Kurt Beck überreicht Helmut-Simon-Preis der Diakonie an den Verein "Armut und Gesundheit e.V.", Mainz

Der Verein „Armut und Gesundheit e.V.“, Mainz, ist Träger des Helmut-Simon-Preises der Diakonie in Rheinland-Pfalz. Kurt Beck, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und Schirmherr des Preises, überreichte heute im Festsaal der Staatskanzlei die Urkunde an Gisela Bill, Mitarbeitende des Vereins. Der mit 4.000 Euro dotierte erste Preis geht damit an das Projekt „Street Jumper“ des Vereins, einem Freizeit- und Gesundheitsmobil, mit dem haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende in benachteiligte Stadtteile von Mainz fahren, um dort insbesondere Kinder und Jugendliche aufzusuchen, um ihnen Hilfen zur Stabilität ihrer Gesundheit und Stärkung der Persönlichkeit zu geben.


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23. November 2010
Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz: GrĂĽndung der Gesellschafterversammlung

„Mit der Gründung der Gesellschafterversammlung haben wir einen Meilenstein für die Diakonie in Rheinland-Pfalz erreicht“, sagt der pfälzische Oberkirchenrat Manfred Sutter. Die Gesellschafterversammlung sei das oberste Organ der im Juni gegründeten Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz. Zu ihren Aufgaben gehöre unter anderem die Berufung und Beaufsichtigung der Geschäftsführung, die Aufsicht über Finanzen und Investitionen sowie der Beschluss über die Ordnung der Arbeitsgemeinschaft.


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5. Mai 2010
Gemeinsam Inklusion verwirklichen – jetzt!

Auf dem Europäischen Protesttag in der Mainzer Staatskanzlei fordern rund 450 Teilnehmende die schnelle Umsetzung der UN-Konvention. Unter dem Motto „Auf in die Mitte – Teilhabe jetzt!“ stellen die Diakonische Behindertenhilfe und Psychiatrie Rheinland-Pfalz und der Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz Ottmar Miles-Paul die Rechte von Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt. Menschen mit Behinderungen aus rheinland-pfälzischen  Mitgliedseinrichtungen der Diakonie setzen sich mit Aktionen für mehr Selbstbestimmung und Teilhabe ein.


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9. Februar 2010
„Urteil ist ein Triumph für das Recht der Schwachen": Urteil des Bundesverfassungsgerichts zum Existenzminimum

„Ich begrüße das Urteil des Bundesverfassungsgerichts. Das Urteil ist ein Triumph für das Recht der Schwachen. Das Existenzminimum beim Kinderregelsatz muss neu definiert und die Kinderregelsätze müssen angehoben werden. Beides ist längst überfällig, der jahrelange Widerstand der Nationalen Armutskonferenz hat sich gelohnt“, kommentierte der Sprecher der Nationalen Armutskonferenz (NAK), Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, das heute in Karlsruhe ergangene Urteil.

„Die bisherigen Kinderregelsätze reichen nicht, um auch nur ein Mindestmaß dessen zu sichern, was ein Kind zum menschenwürdigen Leben braucht“, so Gern. Die NAK habe immer darauf hingewiesen, dass die Hartz IV-Reformen besonders Kinder ausgrenzen. Insgesamt leben drei Millionen Kinder in Armut.

„Kinderarmut bedeutet: keinen Platz haben zum Hausaufgabenmachen oder Spielen, schlecht ernährt und häufiger krank sein, weniger Hilfen bei schulischen Problemen haben. Es bedeutet häufiger Schulabbrüche, geringe Chancen im Berufsleben – und vor allem: früh erfahren, dass man nicht mithalten kann“, schilderte NAK-Sprecher Gern, der auch Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau ist.


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4. Februar 2010
Ă–kumenische Sozialstationen werden als Ausbildungsbetriebe geschult

Zehn Ökumenische Sozialstationen in der Pfalz wollen qualifiziertes Fachpersonal für die Altenpflege in ambulanten Einrichtungen gewinnen und ausbilden. Sie haben sich deshalb die Unterstützung des „Servicenetzwerkes Altenpflegeausbildung“, einem Projekt des Bundesministeriums für  Familie, Senioren, Frauen und Jugend, ins Haus geholt.

„Qualifiziertes Fachkräfte für die professionelle Pflege älterer Menschen zu finden, ist oftmals schwer“, sagt Landespfarrer für Diakonie Gordon Emrich. Ein wichtiger Bestandteil einer voraus denkenden und systematischen Personalentwicklung ist die Ausbildung. Hier setzt das bundesweite Projekt an. Einrichtungen der Altenpflege werden geschult, neue Ausbildungsplätze zu schaffen sowie geeignete Bewerber/-innen zu finden. Denn schon heute fragen Pflege-Experten, mit welchen Fachkräften der zukünftig wachsende Bedarf an professioneller Pflege gedeckt werden soll.


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25. Januar 2010
Diakonie: Trägerkonferenz fordert Solidarität mit Armen und Benachteiligten in Rheinland-Pfalz

Die Trägerkonferenz der diakonischen Einrichtungen im Land Rheinland-Pfalz tagte heute in Speyer. Unter der Fragestellung: Was ist uns die soziale Arbeit in Rheinland-Pfalz wert? diskutierten rund 120 Teilnehmende mit Politikern über die Zukunft des Sozialstaates.


Die Diakonie in Rheinland-Pfalz blickt mit Sorge in die Zukunft. Angesichts der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise, die auch in Rheinland-Pfalz immer stärker spürbar ist, wird der weitere Abbau des Sozialstaates auf Kosten der Armen und Schwachen in der Bevölkerung befürchtet. Der Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz, der pfälzische Oberkirchenrat Manfred Sutter, bat den rheinland-pfälzischen Ministerpräsidenten Kurt Beck, die soziale Verantwortung des Landes auch zukünftig aufrecht zu erhalten. „Als Spitzenverband versteht sich die Diakonie in Rheinland-Pfalz als sozialpolitischer Anwalt für die Armen und Benachteiligten im Land“, unterstrich Sutter.


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