4. August 2011
Diakonie kritisiert im Verbund der Freien Wohlfahrtspflege die Pläne des Bundesfamilienministeriums zu den Freiwilligendiensten

Mitarbeiterin im Freiwilligendienst hält liebevoll eine alte Dame im ArmMit Unverständnis haben die Landesarbeitsgemeinschaft der Träger des Freiwilligen Sozialen Jahres in Rheinland-Pfalz und das rheinland-pfälzische Familienministerium die Absicht des Bundesfamilienministeriums zurückgewiesen, Mittel für das Freiwillige Soziale Jahr ab sofort an die Zahl tatsächlich akquirierter Plätze beim Bundesfreiwilligendienst zu koppeln.

Die Staatssekretärin im rheinland-pfälzischen Familienministerium, Margit Gottstein, sagte, die neuen Vorgaben des Bundesfamilienministeriums würden allen Absprachen mit den Ländern im Vorfeld der Gesetzgebung zum Bundesfreiwilligendienst widersprechen. Gottstein forderte Bundesministerin Schröder auf, umgehend die Direktive ihres zuständigen Staatssekretärs zurückzunehmen und zu einer partnerschaftlichen und vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Trägern und Ländern zurückzukehren.


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25. Juli 2011
Somalia - Soforthilfe fĂĽr DĂĽrreopfer

Hungernde Menschen in SomaliaDie beiden kirchlichen Hilfswerke Diakonie Katastrophenhilfe und Caritas international haben jetzt zusätzlich 600.000 Euro bereitgestellt, um rund 15 000 hungernde Menschen in ländlichen Gebieten mit Trinkwasser und Nahrungsmitteln zu versorgen. In der Region Galguduud wird die Partnerorganisation auch weitere Hilfsgüter wie Decken, Planen und Moskitonetze verteilen.
Täglich müssen tausende Menschen in Somalia ihre Dörfer verlassen, weil sie nichts mehr zu trinken und zu essen haben. Millionen leiden unter der schlimmsten Hungersnot seit 60 Jahren. "Die Brunnen in den Dörfern sind versiegt, die Vorräte sind aufgebraucht und die Tiere sterben", berichten die Helfer. "Die Trockenheit zerstört alles", heißt es. "Die Menschen brauchen schnell Hilfe", sagen die Mitarbeiter.


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21. Juni 2011
Caritas und Diakonie: Neukonzeption der Abschiebungshaft in Ingelheim positives Signal

Verbesserungen im Koalitionsvertrag der neuen rheinland-pfälzischen Regierung begrüßt /
Bilanz zu Rechtshilfefonds: Inhaftierungen häufig rechtswidrig


Pfarrer Wolfgang GernDiakonie und Caritas begrüßen die geplanten Vorhaben der neuen Landesregierung in Rheinland-Pfalz, die eine Überprüfung der Haftsituation in der Abschiebungshaft in Ingelheim vorsehen. „Die Überprüfung ist überfällig, denn Menschen, die sich nichts anderes zuschulden kommen lassen, als in Deutschland Zuflucht zu suchen, werden in der Abschiebungshaft in Ingelheim wie Kriminelle festgehalten“, sagte Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werks in Hessen und Nassau (DWHN). Im zukünftigen Vollzugskonzept sollten die humanitären Fragen gegenüber den Sicherheitsaspekten an Bedeutung gewinnen, so Gern.


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17. Juni 2011
Fachkräftemangel in der Pflege - Praktikums- und Ausbildungsplätze gesucht

Die Kampagne „Pflegesignal“ hat sich in den letzten zwei Jahren vor allem mit den Rahmenbedingungen in der Pflege auseinandergesetzt. Jetzt soll es darum gehen, den Fokus in den nächsten Monaten auf den Fachkräftemangel in der Pflege zu legen.
Für diese Neuausrichtung wird auch die Kampagnen-Homepage (www.pflegesignal.de) überarbeitet Die Internetseite wird künftig über die Ausbildung und den Pflegeberuf informieren. In diesem Zusammenhang sollen alle ambulanten und stationären Pflegeeinrichtungen mit den jeweiligen Kontaktdaten veröffentlichen, die Praktikums- und / oder Ausbildungsplätze anbieten, umfür die Interessierten die Suche nach Praktikums- und Ausbildungsplätzen in Rheinland-Pfalz zu erleichtern.


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26. Mai 2011
Neue Lieder gegen unangenehm schräge Töne

Pfarrer Albrecht Bähr hält die Andacht bei der Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes im Rheinland

Zu einem neuen Lied gegen die Leier des Alltäglichen rief Pfarrer Albrecht Bähr die Delegierten des Diakonischen Werkes im Rheinland auf. Bähr hielt in diesem Jahr die Andacht zum Beginn der Mitgliederversammlung in Duisburg.
Gegen die unangenehm schrägen Töne, die in der Gesellschaft etwa beim Thema Einbürgerung von Migrantinnen und Mirganten zu hören seien, sollten Diakonie und Kirche vom Wochenspruch her eine neue Melodie des Lebens singen. "Wir sollten tonangebend sein für alle, die nur am Rande unserer Gesellschaft ihren Platz finden.", so Bähr weiter, "Töne der Sanftmut und Geduld für alle, die mit einer leistungsorientierten Gesellschaft nicht mithalten können." Eine Gemeinschaft, die gute Töne singe, wecke auch die Aufmerksamkeit von Außenstehenden.


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26. Mai 2011
Nehmen Sie Platz auf der blauen Couch

Pfarrer Albrecht Bähr interviewt den Ministerpräsidenten Kurt Beck auf dem Rheinland-Pfalz-Tag 2009Von 27. bis 29. Mai fand der Rheinland-Pfalz-Tag in Prüm in der Eifel statt. Beim Landesfest präsentierten sich diakonische und kirchliche Einrichtungen und Gruppen auf einer „ökumenischen Kirchenmeile“. Auf der „blauen Couch“ der Diakonie befragte Pfarrer Albrecht Bähr, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz prominente Vertreter aus Politik und Kirche zu akktuellen Fragen der Gesellschaft. Gesprächspartner und Gesprächspartnerinnen waren u.a. Malu Dreyer, Ministerin für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Familien und Frauen des Landes Rheinland-Pfalz, Doris Ahnen, Ministerin für Bildung, Wissenschaft, Jugend und Kultur, Rede und Antwort (beide SPD). Dabei ging es unter anderem um das Thema Ehrenamt, aber auch den Beginn der rot-grünen Regierungspolitik.


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18. Mai 2011
„Gemeinsam soziale Herausforderungen bewältigen“

Kurt Beck, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz„Es ist ein Erfolg für die Diakonie, dass die Mainzer Erklärung zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung als Selbstverpflichtung im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung aufgenommen wurde“, betont Albrecht Bähr, der Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz. Rot-grün bekenne sich zu sozialer Verantwortung in Rheinland-Pfalz. Die Diakonie sei gesprächsbereit. Der vorliegende Koalitionsvertrag unter dem Motto ‚Den sozial-ökologischen Wandel gestalten’ sei eine gute Grundlage.


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5. Mai 2011
Bähr fordert Einschränkungen beim Automatenglücksspiel

Pfarrer Albrecht Bähr, Sprecher der Geschäftsführung der Diakonie in Rheinland-Pfalz„Für immer mehr glücksspielabhängige Menschen sind Geldspielautomaten das große Problem“, sagt Landespfarrer Diakonie Albrecht Bähr. Um für diese Menschen einen wirkungsvollen Spielerschutz zu erreichen, fordert Bähr deutliche Einschränkungen beim Spielhallenbetrieb und an den Spielgeräten. „Es ist notwendig, die Spielhallendichte einzuschränken und damit ihr Suchtpotential zu minimieren“, sagt Bähr weiter. Dadurch würden Abhängigkeiten mit ihren dramatischen Folgen im sozialen und wirtschaftlichen Bereich erst gar nicht entstehen. Die erforderlichen Änderungen müssten unter anderem im neuen Glücksspielvertrag geregelt werden.


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4. Mai 2011
Mitgliederversammlung des Verbandes Evangelischer Krankenhäuser Rheinland-Pfalz/Saarpfalz e.V.

Fragen der Weiterentwicklung von Krankenhäusern stehen im Mittelpunkt der diesjährigen Mitgliederversammlung des Verbandes Evangelischer Krankenhäuser Rheinland-Pfalz/Saarland.
Dabei werden  die Vertreterinnen und Vertreter evangelischer Krankenhäuser in den beiden Bundesländern Rheinland-Pfalz und Saarland sich intensiv mit der Sichtweise der Krankenkassen zu diesem Thema auseinandersetzen, diesmal hochrangig vertreten durch den Vorstandsvorsitzenden der AOK - die Gesundheitskasse in Rheinland-Pfalz, Herrn Walter Bockemühl.


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15. April 2011
Nikolaus Immer übernimmt Vorsitz der Kommission "Soziale Integration, Armutsbekämpfung und Migration"

Herr Immer, seit 1. April 2011 sind Sie – nach einer entsprechenden Wahl durch die Liga-Vollversammlung – Vorsitzender der Kommission 4 der Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege im Land Rheinland-Pfalz. Zunächst herzlichen Glückwunsch zu dieser Wahl und zu Ihrer neuen Aufgabe. Worum geht es inhaltlich bei der Arbeit der Kommission 4?

Nikolaus Immer: Danke fĂĽr den GlĂĽckwunsch - nach vielen Jahren, in denen unser Kollege Professor Dr. Franz Segbers aus Hessen-Nassau die Kommission geleitet hat, waren jetzt wir von der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe an der Reihe. So habe ich mich gerne dieser neuen Aufgabe gestellt.


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14. April 2011
Bähr: Selbstverpflichtung zur Bekämpfung von Armut im Koalitionsvertrag wünschenswert

„Bis heute wurde die Mainzer Erklärung zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung von 41 rheinlandpfälzischen Politikerinnen und Politikern von SPD, Grünen und Linken unterzeichnet“, sagt Landespfarrer für Diakonie und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz Albrecht Bähr. „Nun wollen wir erreichen, dass eine entsprechende Selbstverpflichtungserklärung im Koalitionsvertrag von SPD und Grünen aufgenommen wird.“


Bähr ist zuversichtlich, dass das Anliegen der Landesarmutskonferenz, künftige Gesetzesvorhaben auf Armut und Ausgrenzung hin zu überprüfen bei den Koalitionsverhandlungen berücksichtigt wird. Denn sowohl Ministerpräsident Kurt Beck als auch die Grünen–Landesvorsitzenden Eveline Lemke und Daniel Köbler hatten die Mainzer Erklärung unterzeichnet. „Wenn es im Laufe der Legislaturperiode gelingt, die Armut in Rheinland-Pfalz zu verringern, ist dies ein riesiger Erfolg“, erklärt Bähr. Denn immerhin sei nach aktuellen Zahlen der Bertelsmann-Stiftung jedes achte Kind in Rheinland-Pfalz arm oder von Armut bedroht und lebe in einer Hartz IV-Familie.


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16. Januar 2011
Albrecht Bähr als Landespfarrer für Diakonie eingeführt

„Das prophetische Amt, in dem wir den Schwachen eine Stimme geben, und der Samariterdienst sind in der Diakonie untrennbar verbunden“, sagte Oberkirchenrat Manfred Sutter zur Einführung des neuen Landespfarrers für Diakonie Albrecht Bähr in der Speyerer Gedächtniskirche. Zu dem Amt des Landespfarrers gehöre auch die Funktion des Sprechers der Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz. Diese Verbindung vereine die beiden Aufgaben der Diakonie, das politisch-prophetische Amt und das Samariteramt. Bähr sei eine Persönlichkeit, die beide Dimensionen im Blick habe. Es sei eine hohe Kunst, verbindend und verbindlich zu reden und doch Partei für die Schwachen zu ergreifen. „Wer in der Diakonie stark sein will für andere, braucht selbst innere Stärke und Festigkeit“, sagte Sutter weiter. 


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25. November 2010
Freie Wohlfahrtspflege und bpa rufen Pflegegesellschaft ins Leben

Die Liga der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege und der Bundesverband privater Anbieter sozialer Dienste (bpa) haben gemeinsam die Pflegegesellschaft Rheinland-Pfalz e.V. gegründet.

Der Verein versteht sich als Arbeitsgemeinschaft, dem neben dem bpa die Verbände der Freien Wohlfahrtspflege, wie die Arbeiterwohlfahrt, die Caritas, die Diakonie, der Deutsche Paritätische Wohlfahrtsverband und das Deutsche Rote Kreuz angehören. Sie vertreten gemeinsam die ambulante, teilstationäre und stationäre Pflege in Rheinland-Pfalz. Die Pflegegesellschaft hat sich unter anderem zum Ziel gesetzt, gemeinsam Perspektiven zur Zukunft der pflegerischen Versorgung zu entwickeln und umzusetzen, die Förderung der pflegerischen Aus-, Fort- und Weiterbildung zu stärken und abgestimmt die Interessen der Einrichtungen gegenüber der Politik zu vertreten.


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23. November 2010
Ministerpräsident Kurt Beck überreicht Helmut-Simon-Preis der Diakonie an den Verein "Armut und Gesundheit e.V.", Mainz

Der Verein „Armut und Gesundheit e.V.“, Mainz, ist Träger des Helmut-Simon-Preises der Diakonie in Rheinland-Pfalz. Kurt Beck, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz und Schirmherr des Preises, überreichte heute im Festsaal der Staatskanzlei die Urkunde an Gisela Bill, Mitarbeitende des Vereins. Der mit 4.000 Euro dotierte erste Preis geht damit an das Projekt „Street Jumper“ des Vereins, einem Freizeit- und Gesundheitsmobil, mit dem haupt- und ehrenamtlich Mitarbeitende in benachteiligte Stadtteile von Mainz fahren, um dort insbesondere Kinder und Jugendliche aufzusuchen, um ihnen Hilfen zur Stabilität ihrer Gesundheit und Stärkung der Persönlichkeit zu geben.


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23. November 2010
Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz: GrĂĽndung der Gesellschafterversammlung

„Mit der Gründung der Gesellschafterversammlung haben wir einen Meilenstein für die Diakonie in Rheinland-Pfalz erreicht“, sagt der pfälzische Oberkirchenrat Manfred Sutter. Die Gesellschafterversammlung sei das oberste Organ der im Juni gegründeten Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz. Zu ihren Aufgaben gehöre unter anderem die Berufung und Beaufsichtigung der Geschäftsführung, die Aufsicht über Finanzen und Investitionen sowie der Beschluss über die Ordnung der Arbeitsgemeinschaft.


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