16. September 2012
Bähr forderte bessere Rahmenbedingungen für Familien - Herbstopferwoche der pfälzischen Diakonie in Otterbach eröffnet

„Die Rahmenbedingungen für Familien müssen so ausgestaltet sein, dass sie den vielfältigen Bedürfnissen von Familien gerecht werden“, sagte Landespfarrer für Diakonie Albrecht Bähr bei der Eröffnung der pfälzischen Herbstopferwoche in Otterbach.


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16. September 2012
Wer arbeitet, erzieht und pflegt, darf im Alter nicht auf Tafeln angewiesen sein


Diakonie-Spitzen Gern und Rühl für armutsfeste Mindestrente – Gemeinsamer Jahresempfangder beiden Diakonischen Werke in Hessen zum Thema Alter und Dialog der Generationen – Gottesdienst mit Kirchenpräsident Dr. Volker Jung – special Guests Gabriele Wohmann und Lars Ruppel


Für eine armutsfeste Mindestrente, die die Situation von Frauen besonders berücksichtigt,haben sich Pfarrer Dr. Wolfgang Gern, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes inHessen und Nassau (DWHN), und Landespfarrer Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender des Diakonischen Werkes in Kurhessen-Waldeck (DWKW), unisono anlässlich des Jahresempfangs beider Verbände heute in der Marburger Stadthalle ausgesprochen.„Wer arbeitet, erzieht und pflegt, darf im Alter nicht auf  Tafeln angewiesen sein.


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22. August 2012
„Wertgeschätzt statt ausgenutzt“ – Fachtag zur stärkeren Anerkennung von Ehrenamt und Freiwilligendiensten

Eine stärkere Anerkennung von Ehrenamt und Freiwilligendiensten war an diesem Mittwoch Thema eines Fachtages der LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz. Unter dem Motto „Wertgeschätzt statt ausgenutzt“ diskutierten in Mainz rund 100 Ehrenamtliche und Freiwillige aus der Sozialen Arbeit der Wohlfahrtsverbände sowie hauptamtliche Mitarbeiter, wie eine Kultur der Anerkennung gefördert werden kann.


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13. August 2012
Pfändungsschutzkonto (P-Konto) darf nicht teurer als normales Girokonto sein

In seinem Urteil vom 28.03.2012 hat das Oberlandesgericht Frankfurt entschieden, dass das Führen eines sog. P. Kontos keine teureren Gebühren nach sich ziehen darf als es bei einem Girokonto üblich wäre.


Dort heißt es: „Es stellt eine unangemessene Benachteiligung der privaten Kunden…dar, weil das -auf entsprechendes Verlangen des Kunden- Führen eines Girokontos als Pfändungsschutzkonto …eine Dienstleistung zur Erfüllung einer gesetzlichen Pflicht darstellt…“.


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19. Juli 2012
Es gibt ein Recht auf Leben, aber keine Pflicht zu leben

 

"Ethische Fragestellungen am Lebensende lassen sich nicht pauschal beantworten, sondern müssen individuell betrachtet werden", insofern könne man dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte zur Sterbehilfe nur zustimmen, so Pfarrer Albrecht Bähr, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz. Nach dem Urteil des EGMR müssen Deutsche Behörden und Gerichte das Ansinnen eines Angehörigen prüfen und dürfen es nicht einfach abweisen. 
 
Im Übrigen verwies Bähr auf die Positionierung von Ulrich Christofczik, Leiter des Geschäftsbereiches Pflege-, Alten- und Behindertenarbeit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. „Es gibt ein Recht auf Leben, aber keine Pflicht zu leben“, so fasst Christofczik,  seine Reaktion auf das Urteil zusammen.

 


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19. Juli 2012
FlĂĽchtlinge sind keine Menschen dritter Klasse

 

Die Diakonie begrüßt die erneute Bestätigung des Grundrechtes auf ein menschenwürdiges Existenzminimum durch das Bundesverfassungsgericht.
 
"Wir begrüßen ausdrücklich das Urteil des Bundesverfassungsgericht zum sogenannten Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG).", so Pfarrer Albrecht Bähr, Sprecher der AG der Diakonie in Rheinland Pfalz und Nikolaus Immer, Vorsitzer der LIGA-Kommission "Soziale Integration, Armutsbekämpfung und Migration" und zuständiger Geschäftsbereichsleiter für Migration und Flüchtlinge bei der Diakonie RWL. 
Seit Jahren beklagen Mitarbeitende der 130 Beratungsdienste der Diakonie RWL die menschenunwürdigen Zustände. In ihrer Beratungspraxis erleben sie täglich, wie Flüchtlingsfamilien über Jahre hinweg unterversorgt ihr Dasein fristen müssen. "Wer hier ist, aus welchen Gründen auch immer, muss einen Anspruch auf Gewährleistung des Existenzminimums haben", erklärt Nikolaus Immer. Für Flüchtlinge gilt das aber nur sehr eingeschränkt. "Sie dürfen in der Regel nicht arbeiten, sollten besser nicht krank werden und viele leben durch schleppende Anerkennungsverfahren über Jahre hinweg ständig in Ungewissheit. Wo bleibt da die Menschenwürde, von der unser Grundgesetz spricht?", so Nikolaus Immer.

 


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20. Juli 2012
FortbildungsankĂĽndigung - Ehrenamtliche in Alphabetisierung und Grundbildung

Das ProjektbĂĽro AlphaNetze der Evangelische Landesarbeitsgemeinschaft fĂĽr Erwachsenenbildung Rheinland-Pfalz macht auf eine neue Fortbildungsreihe fĂĽr ehrenamtlich Lehrende aufmerksam. Die Einzelheiten sind den beiden Flyern zu entnehmen.


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17. Juli 2012
Bettelei in den Innenstädten

Nachfolgende Bewertung zu Bettelei in den Innenstädten hat der verantwortliche Referent der Gefährdetenhilfe in Rheinland-Pfalz Stefan Gillich (DW HN) für die Evangelische Obdachlosenhilfe in Deutschland e.V. verfasst:


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11. Juli 2012
Arbeitnehmer gesucht – Mangel im ambulanten und stationären Bereich

Fast 1000 qualifizierte Fachkräfte in der Altenpflege fehlen aktuell in Rheinland-Pfalz. „Viele Einrichtungen suchen händeringend Mitarbeiter. Vor allem höher qualifizierte Stellen bleiben oft lange Zeit unbesetzt“, sagt Solveigh Schneider, Vorsitzende der rheinland-pfälzischen Pflegegesellschaft und Abteilungsleiterin für stationäre und teilstationäre Altenhilfe im Diakonischen Werk Pfalz.


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5. Juli 2012
Landespfarrer Albrecht Bähr und Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz dankt Ministerin Irene Alt

Zum neunten Mal bietet das Familienministerium Alleinerziehenden und kinderreichen Familien eine Woche Urlaub in Jugendherbergen und Familienferienstätten an.


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5. Juli 2012
"Die Politik traut pflegebedürftigen Menschen eine eigene Entscheidung nicht zu" - SPD in Rheinland-Pfalz will pflegebedürftigen Menschen und deren Angehörigen vorschreiben, was gut für sie sei.

Die rheinland-pfälzische SPD will durchsetzten, dass im Land künftig keine neuen Altenheime mehr errichtet werden. „Der Ausbau alternativer Wohnformen und ambulanter Strukturen in Rheinland-Pfalz ist längst überfällig. Es wird aber auch in Zukunft immer pflegebedürftige Menschen geben, die aufgrund ihrer Erkrankung stationär versorgt werden müssen“, sagt Solveigh Schneider, Vorsitzende der Pflegegesellschaft Rheinland-Pfalz.


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28. Juni 2012
„Dublin II-Verordnung: Trauriges Zeugnis dafür, dass Menschenrechte in Europa mit Füßen getreten werden“

Diakonisches Werk in Hessen und Nassau und Caritasverband für die Diözese Mainz ziehen bedrückende Bilanz zum Rechtshilfefonds in der Abschiebungshaft in Ingelheim – Neukonzipierung der Haft durch Landesregierung wird begrüßt


Frankfurt am Main/Mainz/Ingelheim. Auch für das zurückliegende Jahr fällt die Bilanz der beiden Verbände zum gemeinsamen Rechtshilfefonds in der Abschiebungshaft in Ingelheim bedrückend aus: Denn nach wie vor werden zu viele Menschen zu Unrecht inhaftiert. Zugleich begrüßen Diakonisches Werk in Hessen und Nassau (DWHN) und Caritasverband für die Diözese Mainz (DiCV) die Bemühungen der Landesregierung, die Haftbedingungen grundsätzlich zu ändern. Die breite Beteiligung auch von Nichtregierungsorganisationen an der Neukonzipierung der Abschiebungshaft in Rheinland-Pfalz sei beispielhaft, so Domkapitular Hans Jürgen Eberhardt, DiCV-Vorstand, und Dr. Wolfgang Gern, DWHN-Vorstandsvorsitzender. Beide ergänzen: „Wir hoffen, dass die auf diesem Wege erarbeiteten Änderungsvorschläge auch tatsächlich umgesetzt werden.“


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22. Juni 2012
Fach- und Führungskräfte binden und finden: Fachtag für Leitungsverantwortliche in Diakonie-/Sozialstationen und stationären Altenpflegeeinrichtungen in Rheinland-Pfalz

Unter dem Titel "Fach- und Führungskräfte binden und finden" tagten mehr als 60 Personalverantwortliche, Geschäftsführungen, Vorstände und Pflegedienstleitungen am 12. Juni 2012 in Bingen am Rhein. Die Tagung wurde von der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz in Zusammenarbeit mit der Führungsakademie für Kirche und Diakonie in Berlin veranstaltet.


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22. Juni 2012
Diakonie begrüßt angekündigte Hilfe für Opfer der Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren durch den rheinland-pfälzischen Landtag

„Die Anerkennung des erlittenen Unrechts, das Kindern und Jugendlichen in Heimen in Rheinland-Pfalz widerfahren ist, war überfällig“, sagt der Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz Albrecht Bähr. Es sei ein Schritt in die richtige Richtung, dass der rheinland-pfälzische Landtag das Leid der Opfer zutiefst bedauere.


Der Landtag hat einem Antrag der Fraktionen der SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zugestimmt, in dem es heißt: „Der Landtag sieht, dass es ebenfalls in Rheinland-Pfalz im Zeitraum zwischen 1949 und 1975 zu zahlreichen Rechtsverstößen gekommen ist …“. Er unterstützt deshalb die Einrichtung des Fonds „Heimerziehung West“, der mit 120 Millionen Euro für die Jahre 2012 bis 2016 ausgestattet werden soll. Leistungen aus dem Fonds orientieren sich an heute bestehenden Beeinträchtigungen, die mit einiger Wahrscheinlichkeit aus Erfahrungen in der Heimerziehung zurückzuführen sind.


Ein Programm der Landesregierung auf der Grundlage der Empfehlungen des Abschlussberichts des Runden Tisches „Heimerziehung in den 50er und 60er Jahren“ liegt bereits zur Umsetzung vor.


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14. Juni 2012
Diakonisches Werk der EKD mit Brot fĂĽr die Welt und Evangelischer Entwicklungsdienst besiegeln Fusion

Der Evangelische Entwicklungsdienst (EED) und das Diakonische Werk der Evangelischen Kirche in Deutschland mit Brot für die Welt haben heute ihre Fusion zum Evangelischen Werk für Diakonie und Entwicklung besiegelt. Die Mitgliederversammlung des EED und die Diakonische Konferenz, die Delegiertenversammlung der Diakonie, haben in Berlin in einer gemeinsamen Sitzung dem Verschmelzungsvertrag zugestimmt. "Das Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung unterstreicht eindrucksvoll die Selbstverpflichtung evangelischer Kirchen in Deutschland zur sozialen Arbeit weltweit, in Europa und in unserem Land", sagte Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier nach der Sitzung.


 Das neue Evangelische Werk für Diakonie und Entwicklung besteht aus den zwei Teilwerken: Brot für die Welt  - Evangelischer Entwicklungsdienst und Diakonie Deutschland - Evangelischer Bundesverband. Beide Teilwerke nehmen ihre Arbeit im Oktober 2012 in Berlin-Mitte, in der Caroline-Michaelis-Straße 1 in der Nähe des Nordbahnhofes auf. Die Standorte Bonn und Stuttgart werden aufgegeben.


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