25. Februar 2013
Suchtberatungsstellen in Rheinland- Pfalz mit unsicherer Zukunft? Ein Positionspapier der Landesstelle fĂĽr Suchtfragen Rheinland-Pfalz

 „Die Landespolitik ist gefordert, auch in Rheinland-Pfalz entsprechende gesetzliche Regelungen zu schaffen wie in anderen Bundesländern und für eine angemessene Finanzierungzu sorgen“, sagt der Vorsitzende der Landesstelle für Suchtfragen Achim Hoffmann vom Diakonischen Werk Pfalz.

Die derzeitige Regelung, lediglich die reinen Personalkosten von Land und Kommunen bis zu 25 Prozent zu bezuschussen,gefährde akut den Bestand der von den Wohlfahrtsverbänden getragenen Suchtberatungsstellen. Die Bezuschussung müsse daherdringend dynamisiert und zudem deutlich aufgestockt werden, um das Angebot der Suchtberatungsstellen in der Fläche zu erhalten. „Darüber hinaus fordern wir Rentenversicherungsträger und Krankenkassen dazu auf, Leistungen, die für sie erbracht werden, auch kostendeckend zu finanzieren“, betont Hoffmann.

Diese und weitere Überlegungen zur Zukunft der ambulanten Suchtberatung in Rheinland-Pfalz können Sie hier nachlesen:

Positionspapier der Landesstelle fĂĽr Suchtfragen Rheinland-Pfalz


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25. Februar 2013
Schneider: „Fachkräftesicherung hat oberste Priorität“

„Auch aus unserer Sicht hat die Fachkräftesicherung oberste Priorität. Es ist darum ein Schritt in die richtige Richtung, dass der neue Arbeits- und Sozialminister Alexander Schweitzer die Fachkräftesicherung in der Pflege in den Mittelpunkt seiner Arbeit gerückt hat“, sagt die Vorsitzende der rheinland-pfälzischen Pflegegesellschaft Solveigh Schneider vom Diakonischen Werk Pfalz. „Wir haben schon heute einen Fachkräftemangel in den Pflegeberufen. Um angesichts der wachsenden Zahl älterer und pflegebedürftiger Menschen auch in Zukunft eine gute und qualitativ hochwertige Pflege anbieten zu können, benötigen wir dringend professionelle Pflegekräfte“, betont Schneider. In Rheinland-Pfalz fehlten momentan rund 8.400 Fachkräfte. 


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20. Februar 2013
Vertrauensvolle Zusammenarbeit - Spitzengespräch der rheinischen und pfälzischen Landeskirchen in Bad Dürkheim

Präses Nikolaus Schneider, Vizepräsident Christian Drägert, Kirchenpräsident Christian Schad und der künftige Präses Manfred Rekowski (vorne von links). Die Zusammenarbeit der Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz und dem Saarland auf dem Gebiet von Diakonie und Medienarbeit hat sich bewährt und geschieht in großem gegenseitigem Vertrauen. Dieses Resümee  haben der Präses der Evangelischen Kirche im Rheinland (EKiR), Nikolaus Schneider, und der Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche der Pfalz (EKP), Christian Schad, zum Abschluss einer zweitägigen Konsultation der Kollegien beider Landeskirchen in Bad Dürkheim gezogen.


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20. Februar 2013
Diakonie begrüßt rheinland-pfälzische Gesetzesinitiative zum Mindestlohn im Bundesrat

„Wir begrüßen die Initiative des Landes Rheinland-Pfalz gemeinsam mit den Ländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Schleswig-Holstein einen Gesetzentwurf über die Festsetzung des Mindestlohns in den Bundesrat einbringen“, sagt der pfälzische Landespfarrer für Diakonie und Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz Albrecht Bähr.


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05. Februar 2013
Das Ehrenamt wird gestärkt: Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes

Der Finanzausschuss hat das von den Koalitionsfraktionen CDU/CSU und FDP vorgelegte Gesetz zur Stärkung des Ehrenamtes (17/11316, 17/11632) gebilligt. Neben den Koalitionsfraktionen stimmte auch die SPD-Fraktion dafür, deren Änderungsanträge allerdings von der Koalitionsmehrheit abgelehnt wurden. Die Fraktionen Die Linke und Bündnis 90/Die Grünen enthielten sich.


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01. Februar 2013
Der AK Ehrenamt der AG Diakonie in Rheinland-Pfalz möchte an die Grundlagenpapiere zum ehrenamtlichen Engagement erinnern:

Auf der EKD-Synode 2009, die sich mit dem Thema „Ehrenamt“ beschäftigte, wurde eine Kundgebung zum Thema „Ehrenamt Evangelisch. Engagiert“ formuliert, die Sie unter folgendem Link finden:
http://www.ekd.de/download/Kundgebung_Ehrenamt_formatiert.pdf


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25. Januar 2013
Aktion Sternenregen unterstĂĽtzt Diakonie in der Saarpfalz

Mit 9.500 Euro aus der „Aktion Sternenregen 2012“ hilft die Diakonie in Homburg mit ihren Außenstellen in Blieskastel und St. Ingbert bedürftigen Kindern und ihren Familien. „Sternenregen“ ist eine Spendenaktion der evangelischen und katholischen Kirchen sowie RADIO SALÜ, die 2004 gestartet wurde. „Die Aktion Sternenregen hat einen festen Spendenzweck. Das ist die Hilfe für Kinder und Familien in Not“, erklärt Pfarrer Wolfgang Glitt, Initiator und Vorsitzender des Vereins „RADIO SALÜ – Wir helfen e.V.“.


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23. Januar 2013
Diakonie ist empört - Dringender Klärungsbedarf bei nicht genutzten Eingliederungsmitteln

Die Diakonie Rheinland-Pfalz ist empört darüber, dass die Jobcenter und Arbeitsagenturen die 2012 zur Verfügung stehenden Mittel für Eingliederungsmaßnahmen für Langzeitarbeitslose nicht umfänglich abgerufen haben. „Jobcenter in Rheinland-Pfalz gaben im vergangenen Jahr weniger als 79 Prozent der Mittel aus, die ihnen zur Eingliederung von langzeitarbeitslosen Menschen ins Berufsleben zur Verfügung standen“, sagt der Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz und pfälzische Landespfarrer Albrecht Bähr.


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16. Januar 2013
„Soziale Arbeit soll Chefsache bleiben“ – Diakonie gratuliert Malu Dreyer zum neuen Amt

„Wir wünschen uns, dass die Soziale Arbeit für Malu Dreyer auch in ihrem neuen Amt als Ministerpräsidentin eine hohe Priorität haben wird“, sagt der Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz und pfälzische Landespfarrer für Diakonie Albrecht Bähr anlässlich der Amtseinführung von Ministerpräsidentin Malu Dreyer. „Sozialpolitik ist eine Querschnittsaufgabe und soll Chefsache bleiben“, betont Bähr.


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4. Januar 2013
Erste Frau im Amt: Solveigh Schneider ist die neue Vorsitzende des Landespflegeausschusses in Rheinland-Pfalz

Seit dem 1. Januar 2013 ist Solveigh Schneider vom Diakonischen Werk Pfalz die neue Vorsitzende des Landespflegeausschusses. Seit der GrĂĽndung des Landespflegeausschusses im Jahr 1995 ist Schneider die erste Frau an der Spitze dieses Gremiums.


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21. Dezember 2012
Themenpatin Karen Sommer-Loeffen beantwortet Fragen von Ehrenamtlichen im Internet-Portal Gemeindemenschen.de

Ist Ihre Kirchengemeinde oder diakonische Einrichtung gut aufgestellt fĂĽr ehrenamtliche Mitarbeit? Kann ich auch nur ab und zu mal ehrenamtlich helfen? Auf solche Fragen gibt das neue Internetportal www.gemeindemenschen.de, das der Medienverband der Evangelischen Kirche im Rheinland unter Mitarbeit der Diakonie RWL gestartet hat, Antworten fĂĽr Ehrenamtliche in Kirche und Diakonie. Auf konkrete Fragen antwortet dabei auch Karen Sommer-Loeffen, Referentin fĂĽr Ehrenamt bei der Diakonie RWL.


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20. Dezember 2012
„Europäische Charta zu Rechten von Freiwilligen und Freiwilligenorganisationen“

In 2011 fand der 2. Europäische Jugendkonvent für Freiwilligenarbeit statt. Hier wurde eine „Europäische Charta zu Rechten von Freiwilligen und Freiwilligenorganisationen“ initiiert und veröffentlicht.


Nach Konsultationen mit Organisationen, Freiwilligen und Verbänden, erarbeitete eine Arbeitsgruppe unter Federführung des Europäischen Jugendforums diese Charta, die grundsätzliche Rechte und Qualitätsmerkmale bei Ehrenamt und Freiwilligenarbeit beschreibt.


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17. Dezember 2012
Das Bundesarbeitsgericht hat das kirchliche Arbeitsrecht bestätigt. Ein ordentliches Verfahren schließt den Streik aus.

Auf der Jahreshauptversammlung informiert das Diakonische Werk Westfalen seine Mitglieder ĂĽber Perspektiven des kirchlichen Arbeitsrechts.


(Münster, 17. Dezember 2012) „Das Bundesarbeitsgericht in Erfurt hat das kirchliche Selbstbestimmungsrecht bestätigt. Der Weg der Aushandlung von Tarifen in Arbeitsrechtlichen Kommissionen mit verbindlicher Schlichtung ist rechtens. Dieses geordnete Verfahren des dritten Weges schließt einen Streik aus.“ So fasste Pastor Günther Barenhoff, Vorstand des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche von Westfalen (DW Westfalen), für die Delegierten der Hauptversammlung des Werkes das Urteil des Bundesarbeitsgerichts vom 20. November 2012 zusammen. Dies gelte für alle Mitarbeitenden, die nach kirchlichem Tarif bezahlt werden – unabhängig davon, wie sie eingesetzt sind, ob als Pflegekraft, Erzieherin, Hausmeister oder Verwaltungskraft.


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12. Dezember 2012
BuchankĂĽndigung: Sammelbuch "Schule und bĂĽrgerschaftliches Engagement"

2013 wird ein Sammelbuch "Schule und bürgerschaftliches Engagement" erscheinen. Die Herausgeber/ -innen sind Birger Hartnuss, Dr. Reinhild Hugenroth und Thomas Kegel. Der Band fasst die Diskurse der Fachtagungen, die in den verschiedenen Bundesländern stattfanden, zusammen.


 


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12. Dezember 2012
Suchtberatungsstellen mit unsicherer Zukunft

Landestelle fĂĽr Suchtfragen befĂĽrchtet SchlieĂźung von Beratungsstellen in Rheinland-Pfalz


Die finanzielle Absicherung der Alkohol- und Drogenberatungsstellen in Rheinland-Pfalz istnicht ausreichend. Die Träger –überwiegend Verbände der freien Wohlfahrtspflege wie beispielsweise Caritas und Diakonie – zahlen meist über die Hälfte der Kosten. In Zeiten von weg brechenden Kirchensteuereinnahmen können viele kirchliche Träger die Arbeit, wegen der ungenügenden öffentlichen Förderung, nicht weiter bewältigen. So prüft das Diakonische Werk Pfalz gegenwärtig die Überleitung von Suchtberatungsberatungsstellen an andere Träger. Sollte dies nicht zum Erfolg führen und Zuschüsse nicht deutlich erhöht werden, droht die Schließung von Beratungsstellen. An anderen Orten unseres Bundeslandes musste man bereits Stellen reduzieren.


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