16. Oktober 2017
Armut von Frauen in Deutschland nicht länger hinnehmen

Der 17. Oktober ist der Internationale Tag zur Bekämpfung von Armut. Die Nationale Armutskonferenz und die Landesarmutskonferenzen lenken zu diesem Anlass die Aufmerksamkeit auf eines der größten Armutsrisiken in Deutschland: Eine Frau zu sein.

Berlin (nak).   Job weg, Geld weg, Wohnung weg, Freunde weg - so beschreibt die Hamburgerin Almut Hische ihren "Sinkflug ins soziale Abseits".  Als alleinerziehende Mutter sitzt sie in der Armutsfalle - wie viele Frauen in Deutschland. Denn eines der größten Armutsrisiken in Deutschland ist, eine Frau zu sein. Die verschiedenen Aspekte der Armut von Frauen hat die Nationale Armutskonferenz jetzt in der Broschüre "Armutsrisiko Geschlecht. Armutslagen von Frauen in Deutschland" zusammengefasst und gemeinsam mit dem Aufruf "Armut von Frauen in Deutschland nicht länger hinnehmen" veröffentlicht. Anlass ist der morgige Internationale Tag zur Beseitigung von Armut.


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25. September 2017
Informationen fĂĽr die Vergabe von Landesmitteln 2017

Die drei Diakonischen Landesverbände in Rheinland Pfalz erhalten regelmäßig für das laufende Kalenderjahr Mittel vom Land Rheinland-Pfalz, um das freiwillige Engagement zu fördern. Information über die Vergabe dieser Landesmittel, die Vergaberichtlinien der Liga, das Antragsformular sowie das Formular für den Verwendungsnachweis finden Sie hier:


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18. September 2017
"Unsere Reformation heiĂźt Inklusion"

Unter dem Motto "Hört mal her" trafen sich mehr als 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus ganz Reinland-Pfalz zum Aktionstag für die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Worms

Worms (dwp). "Hier stehe ich und will nicht anders.": So eröffnete Albrecht Bähr, Landespfarrer für Diakonie im Bereich der Evangelischen Landeskirche der Pfalz und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz, in Anlehnung an das berühmte Luther-Zitat den Aktionstag im Lutherjahr für die Rechte von Menschen mit Behinderungen am Lutherdenkmal in Worms. Menschen mit Behinderungen aus ganz Rheinland-Pfalz waren nach Worms gekommen, um für ihre Rechte einzutreten und 500 Jahre nach Luther ihre Thesen - ihre Forderungen nach gerechter Teilhabe -  öffentlichkeitswirksam unters Volk zu bringen. Von allen Seiten waren sie auf den Lutherplatz geströmt, aufgeregt und voller Vorfreude auf den Tag.

"Ich habe Martin Luther die Hand geschüttelt", sagt eine Frau begeistert: Das historische Kostüm, in das der Landespfarrer für diesen Anlass geschlüpft ist, zieht alle Blicke auf sich. Alle paar Meter bleibt Martin Luther alias Albrecht Bähr für gemeinsame Fotos stehen. Doch nicht nur die Organisatoren haben viel Mühe in die Vorbereitung gesteckt, auch die Beteiligten hatten sich in Workshops im Vorfeld mit dem Thema Reformation und Luther auseinandergesetzt.  Auf Plakaten ist nun zu sehen und zu lesen, welche Forderungen, welche Thesen die Menschen mit Behinderung an die Gesellschaft, an die Kirchengemeinden, die Kommunen, Arbeitgeber und Dienstleister haben. Leichte Sprache, keine Behördenwillkür, bessere Bezahlung, Barrierefreiheit - so lauten unter anderem die Stichworte.  "Unsere Reformation heißt Inklusion" fasst es eine These gut zusammen. Die Forderungen waren auch in einem Lied vertont worden, das nun von allen Teilnehmern einstudiert wird.


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Mehrheit der Deutschen findet Deutschland sozial ungerecht - Diakonie Deutschland veröffentlicht neue Umfrage und Sozial-O-Mat zur Bundestagswahl / Landespfarrer Bähr: Wählen gehen!

61,7 Prozent der Deutschen sind der Meinung, in Deutschland ginge es nicht sozial gerecht zu. Dies ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage der Diakonie Deutschland, die vom Berliner Meinungsforschungsinstitut Civey erstellt wurde.

„Die Ergebnisse der Umfrage sind nicht überraschend“, sagt der pfälzische Landespfarrer für Diakonie und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz, Albrecht Bähr. „Viele Menschen in unserem Land sehen eine wachsende soziale Ungleichheit. Es braucht mehr politisches Engagement, damit Deutschland sozial gerechter wird!“ Dazu könne jeder mit seiner Entscheidung bei der nächsten Wahl beitragen: „Wer bei der Bundestagswahl wählen geht, beeinflusst entscheidend die politische und soziale Entwicklung in unserem Land“, betont Bähr und ruft zum Gang an die Wahlurne auf.


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21. Juli 2017
BrĂĽckenpreis 2017

Mit dem Preis

ENGAGEMENT LEBEN,
BRĂśCKEN BAUEN, INTEGRATION STĂ„RKEN
IN ZIVILGESELLSCHAFT UND KOMMUNEN
IN RHEINLAND-PFALZ


sollen Projekte und Organisationen in Rheinland-Pfalz geehrt werden, die mit ihrem Engagement das Miteinander von Menschen mit und ohne Behinderung, die Begegnung und den Dialog von Jung und Alt, das Zusammenleben mit unseren europäischen Nachbarn sowie die Integration von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Sprache und Hautfarbe fördern.


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17. Juli 2017
Diakonie fordert Abschiebungsstopp nach Italien - Diakonie Hessen und Rheinland-Pfalz: Verschiebebahnhof für Flüchtlinge beenden / Solidarität statt Abschottung

Eine sofortige Aussetzung der Abschiebungen von Asylsuchenden nach Italien fordern Horst Rühl, Vorstandsvorsitzender der Diakonie Hessen, und Albrecht Bähr, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz. Rühl und Bähr reagieren damit auf die Ankündigung des Auswärtigen Amtes, künftig monatlich 750 Asylbewerber von Italien in Deutschland aufzunehmen.


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3. Juli 2017
Weniger Schutz fĂĽr Prostituierte durch das Prostituiertenschutzgesetz

Am 1. Juli ist das Prostituiertenschutzgesetz in Kraft getreten. In weiten Teilen hilft es den Menschen in der Prostitution nicht. Ganz im Gegenteil: Durch die Einführung einer Anmeldepflicht drängt es Prostituierte eher dazu, im "Verborgenen" zu arbeiten. Nach wie vor werden Prostituierte diskriminiert, sodass sie ihre Tätigkeit oft verschweigen.


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20. Juni 2017
Aktionswoche Schuldnerberatung 2017: Ăśberschuldete brauchen schnelle und starke Beratung!

Vom 19. bis 23. Juni findet die diesjährige bundesweite Aktionswoche Schuldnerberatung statt.

Unter dem Motto „Überschuldete brauchen starke Beratung“ fordert die Arbeitsgemeinschaft „Schuldnerberatung der Verbände“ (AG SBV), dass alle Menschen, die mit ihrer Schuldenlast nicht mehr klar kommen, Zugang zu einer Beratung bekommen. 

Anlässlich der Aktionswoche weist die LIGA der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland-Pfalz auf die Situation im Bundesland hin: Viele Beratungsstellen haben Wartezeiten oder sind zu bevorzugter Beratung einzelner Klienten verpflichtet. Damit ist ihre Beratungskapazität gebunden und bereits weitgehend erschöpft. Darüber hinaus haben sich für die Beratungsstellen in den letzten Jahren zusätzliche Aufgaben und Anforderungen z. B. durch die Ausstellung einer Bescheinigung für ein Pfändungsschutzkonto ergeben. Nach wie vor fehlt es in den Beratungsstellen an der Finanzierung einer adäquaten Ausstattung mit Verwaltungskräften.


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17. Mai 2017
NEUE Termine 2017/ 2018 - Ehrenamt und Freiwilliges Engagement systematisch und professionell begleiten

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Kolleginnen und Kollegen,

das Referat Freiwilliges Engagement  der Diakonie Hessen, die Ehrenamtsakademie der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und die Landesehrenamtsagentur Hessen,
bieten wieder gemeinsam eine Freiwilligenmanagement Fortbildung an.

Ehrenamt und Freiwilliges Engagement systematisch und professionell begleiten

Themen der 10-tägigen Fortbildung sind:
• Freiwillige in unserer Organisation – Organisationsanalyse und Vorbereitung auf die Zusammenarbeit mit Freiwillig Engagierten
• Freiwillige gewinnen und integrieren
• Freiwilligen Raum und Unterstützung geben
• Freiwilligenmanagement – eine bleibende Aufgabe
• Exkursion und Praxisprojekt


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16. Mai 2017
70. Verfassungstag von Rheinland-Pfalz

Sozialpartner und Kirchen rufen zur Verteidigung unserer Werte auf

„Ein Leben in Frieden und Freiheit braucht eine offene Gesellschaft, Demokratie, Achtung der Presse-, Rede- und Religionsfreiheit sowie internationale Kooperation und die europäische Integration“, erklärten die Kirchen und Sozialpartner in Rheinland-Pfalz zum 70. Verfassungstag. Die am 18. Mai 1947 verabschiedete Verfassung des Landes sei gemeinsam mit dem Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland und den europäischen Verträgen die Grundlage unseres Gemeinwesens, so der Deutsche Gewerkschaftsbund Reinland-Pfalz / Saarland (DGB), die Landesvereinigung Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU), die Evangelischen Kirchen in Rheinland-Pfalz und die Katholischen (Erz-)Bistümer in Rheinland-Pfalz heute in Mainz.


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12. Mai 2017
Pflegekräfte wünschen sich mehr Zeit für Pflege

Um eine würdevolle Pflege zu ermöglichen fordert Ulrich Lilie im Rahmen des Aktionstages Pflege zu mehr Gesprächen zwischen Politik und Gesellschaft

Wofür wünschen sich Pflegekräfte mehr Zeit? Das wollte die Diakonie von ihren Pflegekräften anlässlich des Internationalen Tages der Pflege am 12. Mai wissen. Unter dem Hashtag "#pflegezeit" hat sie die Wünsche und Forderungen ihrer Mitarbeitenden gesammelt und auf einer Social Wall veröffentlicht. 

"Mit unserem Aktionstag wollen wir einen gesellschaftlichen Dialog über die würdevolle Versorgung von Menschen mit Pflegebedarf anstoßen", sagt Diakonie- Präsident Ulrich Lilie. "In den letzten Jahren haben sich die Aufgaben in der Pflege stark verändert. Die Menschen, die in unsere Pflegeheime kommen, werden immer älter, sind gebrechlicher und leiden häufiger an dementiellen Erkrankungen als früher. Die Pflege wird zeitaufwändiger und darauf müssen wir reagieren.


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10. Mai 2017
Luthermahl zelebriert kulturelle Vielfalt in Neuwied - Sozialpolitik | Tischredner sprechen zum Reformationsjubiläum aktuelleThemen an

Jeder Mensch ist irgendwo fremd, deswegen sind wir bei der aktiven Integration verschiedener Kulturen alle gefordert – das war der Tenor des ersten sozialpolitischen Luthermahls im Kirchenkreis Wied. Auf Einladung des Diakonischen Werks Neuwied, der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Oberbieber sowie der Ev. Kirchengemeinde Oberbieber kamen rund 80 Gäste zu einem Abendessen mit Tischreden in Neuwied-Oberbieber zusammen.

Die Küche der Evangelischen Kinder- und Jugendhilfe Oberbieber servierte ein dreigängiges Menü mit Spezialitäten aus Afrika, dem Orient und Deutschland. Vor jedem Gang hörten die Gäste eine Rede mit politischen Fokus:


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27. April 2017
Beratungsangebote auf einen Blick - BroschĂĽre aller kirchlich-diakonischen Angebote im Bereich Flucht und Migration erschienen

Mainz. Die Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz hat eine Ăśbersicht aller Beratungsstellen und Fachdienste und der aktuellen Projekte im Handlungsfeld Flucht und Migration im Bereich der Diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz und im Saarland erstellt.

In dieser Broschüre sind alle kirchlich-diakonischen Angebote in diesem Bereich mit Adressen und AnsprechpartnerInnen aufgeführt. Sie soll als Arbeitshilfe dienen und die gegenseitige Vernetzung fördern. Zu den Angeboten zählen alle Beratungsstellen und Fachdienste im Arbeitsfeld Migration und Flucht:  Jugendmigrationsdienste, Migrationsberatung für Erwachsene, Migrationsfachdienste in Rheinland-Pfalz und im Saarland, Flüchtlingsberatung, Ehrenamtskoordination, Projektarbeit, Psychosoziale Zentren, Unabhängige Sozial- und Verfahrensberatung in den Erstaufnahmeeinrichtungen des Landes Rheinland-Pfalz und im Saarland sowie die Gewahrsamseinrichtung für Ausreisepflichtige (Abschiebungshaft).

 


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7. April 2017
Positionspapier der Diakonie RWL zu Schutz und Teilhabe geflĂĽchteter Menschen

Unter dem Titel „Geflüchtete schützen – Teilhabe fördern. Positionen der Diakonie RWL“ hat die Diakonie RWL Grundpositionen formuliert, die das Fundament der ihrer Arbeit mit geflüchteten Menschen in ihrem Verbandsgebiet in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland bilden. Die Menschenwürde jedes Individuums muss im Zentrum aller Überlegungen zu Aufnahme, Integration und Teilhabe stehen. Die rund 4900 evangelischen Einrichtungen der Diakonie RWL tun viel für die Integration der neu angekommenen Menschen. Mit dieser Positionierung wird den dort Beschäftigten der Rücken gestärkt.

Die Diakonie RWL tritt in ihrem Papier für eine starke, offene Gemeinschaft in Deutschland ein. Außerdem bekräftigt sie bekräftigt ihren Einsatz für die Bedürfnisse aller Menschen, die in Deutschland leben, speziell für die, die besonderen Schutz benötigen.

Gemeinsam mit den Mitstreitern in der Freien Wohlfahrt, den Landesministerien sowie den vielen Akteuren der Zivilgesellschaft möchte die Diakonie die Aufnahme und Teilhabe der neu ankommenden Menschen gestalten.


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6. April 2017
Zehn Pfälzer Türen auf dem Weg zur Weltausstellung nach Wittenberg - Reformationsjubiläum: Diakonie stellt in Wittenberg Türen der Gerechtigkeit aus

"Türen öffnen. Gerechtigkeit leben" heißt die Kampagne der Diakonie zum Reformationsjubiläum. Bundesweit haben haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende und kirchliche Gruppen über 170 Türen gestaltet, die das Engagement der Diakonie für Gerechtigkeit zum Ausdruck bringen. "Die Suche nach Gerechtigkeit verbindet religiöse Impulse der Reformation mit den sozialen Themen unserer Zeit", sagt Diakonie-Präsident Ulrich Lilie.

Die Diakonie Pfalz hat sich mit 30 Beiträgen an der Aktion beteiligt. „Wir sind überwältigt von der hohen Beteiligung und dem Ideenreichtum unserer diakonischen Träger und deren Kooperationspartnern. Kinder und Jugendliche, Menschen mit Behinderung, Seniorinnen und Senioren, Flüchtlinge, Mitarbeitende und Freiwillige haben ihre Gedanken zum Thema Gerechtigkeit kreativ umgesetzt. Sie haben gebastelt und gemalt, geschraubt und geklebt. Herausgekommen sind wunderbare und beeindruckende Kunstwerke“, sagt der Landespfarrer für Diakonie, Albrecht Bähr.


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