20. Januar 2017
Unterhaltsvorschuss sicherstellen

20 Verbände und Organisationen – darunter die Diakonie Deutschland – wenden sich mit einem Aufruf an die Öffentlichkeit und fordern: "Schluss mit dem Finanzgerangel auf dem Rücken der Kinder"!

Die Fakten sind bekannt, die Lösung ist bekannt, es fehlt die Tat: Obwohl der Ausbau des Unterhaltsvorschusses von Familienministerin Schwesig bereits im letzten Jahr auf die Agenda gesetzt und von der Ministerpräsident/innenkonferenz und vom Bundeskabinett beschlossen wurde, scheitert er bislang an Verwaltungsargumenten und Bürokratiebedenken der Städte und Kommunen. Für diese Blockadehaltung haben die Unterstützer/innen des Aufrufs kein Verständnis.


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EinfĂĽhrung zum Thema und zu Arbeitsschwerpunkten

„Jeder junge Mensch hat ein Recht auf Förderung seiner Entwicklung und auf Erziehung zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit.“ (SGB VIII, §1 Absatz 1)

Wenn Eltern die Bedürfnisse ihrer Kinder wahrnehmen und ihnen  Zeit,  Aufmerksamkeit  und Anregung anbieten können, ist  gutes Aufwachsen möglich.

Doch der Druck auf Familien  wächst. Der Spagat zwischen Familie  und Beruf, prekäre  oder ökonomisch unsichere Lebenslagen und die zunehmende Brüchigkeit familiärer Beziehungen überfordern immer mehr Eltern. Das bedeutet in vielen Fällen  Benachteiligung und mangelnde Chancengerechtigkeit  für  ihre Kinder.


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11. April 2016
Arbeitsgemeinschaft Diakonische Kinder- und Jugendhilfe setzt sich fĂĽr benachteiligte, junge Menschen in Rheinland-Pfalz ein

Die Arbeitsgemeinschaft "Kinder, Jugend und Familie" der Diakonie in Rheinland-Pfalz hat die Koalitionsgespräche zur Bildung einer neuen Landesregierung zum Anlass genommen, einen Brief mit ihr wichtigen Anliegen in Bezug auf benachteiligte, junge Menschen an die beteiligten Parteien zu schicken.


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26. März 2015
Diakonie kritisiert die längst überfällige Anhebung des Kindergeldes. Familien im Hartz IV-Bezug und Alleinerziehende gehen leer aus.

Das Bundeskabinett hat heute die Erhöhung des Kindergeldes beschlossen. Es soll in diesem Jahr um vier Euro und im nächsten Jahr um weitere zwei Euro steigen. "Das ist alles andere als großzügig. Es ist im Gegenteil eine große Enttäuschung und beschämend, wie die Bundesregierung bei der verfassungsrechtlich gebotenen Anpassung von Familienleistungen die Bedürfnisse vieler Familien ignoriert ", erklärt dazu Albrecht Bähr, Landespfarrer für Diakonie und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland Pfalz.


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30. Juli 2014
Diakonie Rheinland-Pfalz: Betreuungsgeld völlig falsches Signal

Die Diakonie in Rheinland- Pfalz erneuert ihre grundsätzliche Kritik am Betreuungsgeld und warnt gleichzeitig vor einer Stigmatisierung benachteiligter Familien, die Betreuungsgeld beantragen.

Seit August 2013 können Eltern, die ihre Kleinkinder weder in einer Kindertagesstätte noch von einer Tagesmutter betreuen lassen, vom 15. Lebensmonat bis zum dritten Lebensjahr auf Antrag monatlich 100 Euro Betreuungsgeld erhalten. Ab 1. August dieses Jahres wird das Betreuungsgeld auf 150 Euro für alle Kinder im zweiten und dritten Lebensjahr erhöht.


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13. Februar 2014
Inklusion ist nicht zum Billigtarif zu haben - Diakonie RWL-Vorstandssprecher Dr. Uwe Becker fordert mehr Substanz und Qualität im inklusiven Bildungssystem

„Inklusion im Bildungssystem ist nicht zum Billigtarif zu haben“, so Professor Dr. Uwe Becker, Sprecher des Vorstands der Diakonie RWL. Das jüngst vom Bildungsforscher Professor Klaus Klemm veröffentlichte Gutachten sage endlich die inklusionspolitische Wahrheit. „Wir brauchen mehr Substanz und Qualität im inklusiven Bildungssystem und weniger politische Rhetorik, die meint, mit der Vergabe von Inklusionspreisen sei die politische Aufgabe erfüllt“, meint Dr. Becker. Das alles habe die Diakonie RWL schon vor Monaten in ihrem „Diakonischen Zwischenruf“ zur Inklusion moniert. „Dass wir nun Recht behalten haben, ist eher ein Trauerspiel“, stellt Becker fest.   


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10. Februar 2014
Diakonie kritisiert die Streichung von Fördermitteln für Kurmaßnahmen in Rheinland-Pfalz

„Nach den Kürzungen in der Schwangerenberatung ist dies wieder ein Schritt, der die Schwachen in unserer Gesellschaft belastet“, sagt der Sprecher der Diakonie Rheinland-Pfalz angesichts der Pläne der Landesregierung, künftig die Fördermittel für Kur- und Erholungsmaßnahmen für Mütter und Väter zu streichen. Im Rahmen der Haushaltskonsolidierung zum 1. Januar 2014 sollen die bisherigen Fördermittel in Höhe von insgesamt 102 258 Euro jährlich eingespart werden.


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03. Dezember 2013
Neuer Vorstand der Diakonischen Kinder- und Jugendhilfe RLP ist gewählt

Die Vollversammlung der Arbeitsgemeinschaft Diakonische Kinder und Jugendhilfe Rheinland-Pfalz hat  Ende letzten Jahres satzungsgemäß einen neuen Vorstand gewählt.


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16. November 2013
Wissenschaftsjahr 2013 - "Die Demografische Chance"

Im Rahmen des Wissenschaftsjahres 2013 führt das Bundesministerium für Bildung und Forschung ein politisches Experiment zum Thema "Demografie" durch. An diesem "Parlament der Generationen" nimmt Frau Christiane Giersen als Vertreterin der Generation der 30- bis 50-jährigen teil. Ihr Themenfeld ist dabei Bildung . Weitere Informationen finden Sie hier.
 


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12. Juni 2013
Immer mehr junge Wohnungslose – Fachtagung fördert gemeinsames Engagement

Fast elf Prozent aller Menschen ohne Wohnung in Rheinland-Pfalz sind jünger als 24 Jahre. Das zeigen Daten der LIGA der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege in Rheinland Pfalz.

Dass sich Heranwachsende nicht dauerhaft mit einem Leben am Rande der Gesellschaft arrangieren, ist das Ziel aller Akteure auf dem Feld der Jugendhilfe und der Wohnungslosenhilfe. Wohnungslose Jugendliche benötigen professionelle Unterstützung, die aber durch ungeklärte Zuständigkeitsfragen an der Schnittstelle von Jugend- und Wohnungslosenhilfe oft erschwert wird.


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11. Juni 2013
Bundestagswahl 2013: Der Jugend eine Stimme geben

Die Evangelische Jugendsozialarbeit hat zur Bundestagswahl im September 2013 jugendpolitische Forderungen und Positionierungen formuliert. Damit sprechen wir insbesondere die Kandidatinnen und Kandidaten für den neu zu wählenden Bundestag an.


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31. Mai 2013
Fit für die Arbeit mit Kindern ab einem Jahr - Diakonisches Werk Pfalz qualifiziert pädagogische Fachkräfte

Ab dem 1. August 2013 haben Kinder vom ersten Geburtstag an einen Rechtsanspruch auf einen Betreuungsplatz. Evangelische Kindertagesstätten arbeiten engagiert an der Umsetzung dieses  Rechtsanspruchs für die Aufnahme von Kindern unter drei Jahren.


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17. Mai 2013
Mütter- und Mutter-Kind-Kuren richtig beantragen - Diakonisches Werk Pfalz informiert: Zuständigkeit liegt nur bei der Krankenkasse

Nach wie vor werden Mütter- und Mutter-Kind-Kurmaßnahmen von den Krankenkassen mit dem Hinweis abgelehnt, sich an den Rentenversicherungsträger zu wenden. Dabei sind diese Kuren medizinische Leistungen, die nach dem Sozialgesetzbuch ausschließlich in der Zuständigkeit von Krankenkassen liegen.


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27. September 2012
Diakonie fordert Masterplan zur Finanzierung sozialer Arbeit

Gruppenbild: Posern, Rautenberg, Bähr, KunstSpeyer/Mainz (epd). Die Diakonie in Rheinland-Pfalz hat die Landesregierung aufgefordert, die soziale Arbeit im Land finanziell langfristig abzusichern. "Wir brauchen dafür einen Masterplan", sagte der Diakonie-Sprecher Pfarrer Albrecht Bähr am Donnerstag dem Evangelischen Pressedienst (epd) in Speyer. Für die Refinanzierung der Arbeit der drei diakonischen Werke in Rheinland-Pfalz bestehe eine große Planungsunsicherheit, sagte Bähr, der auch pfälzischer Diakoniepfarrer ist, am Rande der Trägerversammlung der Arbeitsgemeinschaft Diakonie in Rheinland-Pfalz. Die Mainzer Landesregierung habe das Problem der Unterfinanzierung zwar erkannt, unternehme aber noch nicht wirklich etwas, um das Problem zu lösen.


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16. September 2012
Bähr forderte bessere Rahmenbedingungen für Familien - Herbstopferwoche der pfälzischen Diakonie in Otterbach eröffnet

„Die Rahmenbedingungen für Familien müssen so ausgestaltet sein, dass sie den vielfältigen Bedürfnissen von Familien gerecht werden“, sagte Landespfarrer für Diakonie Albrecht Bähr bei der Eröffnung der pfälzischen Herbstopferwoche in Otterbach.


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5. Juli 2012
Landespfarrer Albrecht Bähr und Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz dankt Ministerin Irene Alt

Zum neunten Mal bietet das Familienministerium Alleinerziehenden und kinderreichen Familien eine Woche Urlaub in Jugendherbergen und Familienferienstätten an.


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6. Juni 2012
Diakonie: Betreuungsgeld ist sozialpolitische Luftnummer

PortraitfotoAlbrecht Bähr, Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz, schließt sich dem Urteil der Bundesdiakonie an: Die Einführung des Betreuungsgeldes, wie heute vom Kabinett beschlossen, ist eine sozialpolitische Luftnummer. Familienministerin Kristina Schröder wisse, dass ihr Ministerium den Rechtsanspruch für einen Krippenplatz für Unterdreijährige bis August 2013 nicht realisieren könne. Deshalb versuche sie, die Eltern mit einem finanziellen Anreiz davon abzubringen, ihre Kinder in eine Kindertageseinrichtung zu schicken.


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23. Mai 2012
Mitgliederversammlung des Diakonischen Werks Rheinland: "Das Soziale hat mehr Systemrelevanz als der Bankensektor".

Auf dem PodiumDie Menschen, für die die Diakonie arbeitet, bekommen bereits heute die negativen Auswirkungen der gesetzlich verankerten Schuldenbremse deutlich zu spüren. „Die Haushalte der Länder und Kommunen stehen unter dem Würgegriff der Schuldenbremse“, so Professor Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf der Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes Rheinland am 23. Mai in Duisburg. Spürbare Einschnitte gibt es nicht nur bei den freiwilligen, sondern auch bei Pflicht- und Regelleistungen für Menschen, die in Armut leben, für Alte und Kranke, für Menschen am Rand der Gesellschaft, für Kinder und Menschen mit Behinderungen. „Die Leidtragenden sind die Menschen, die dringend Hilfe und Unterstützung benötigen und keine Lobby haben.“


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31. März 2012
Bildungs- und Teilhabepaket: „Ein Reinfall auf ganzer Linie“

Wohlfahrtsverbände ziehen ernüchternde Bilanz


„Wir können aus unserer Erfahrung vor Ort nur konstatieren, dass dieses Paket bei vielen Empfängern noch nicht angekommen ist“, sind sich Regine Schuster und Nikolaus Immer von der LIGA der Wohlfahrtsverbände mit Sitz in Mainz einig. Die beiden sprechen stellvertretend für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die in den sozialen Einrichtungen von Caritas, Diakonie, AWO, Parität und Rotem Kreuz tätig und mit der Umsetzung des Bildungs- und Teilhabepakets befasst sind.


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30. März 2012
Das Bildungs- und Teilhabepaket ist bei zu vielen Kindern nicht angekommen

Die Diakonie RWL beklagt einen hohen formalen Aufwand und kritisiert besonders die Benachteiligung von FlĂĽchtlingskindern


„Das Bildungs- und Teilhabepaket ist bei zu vielen Kindern und Jugendlichen noch nicht angekommen“, so Nikolaus Immer, Geschäftsbereichsleiter für Soziales und Integration bei der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Dies zeigten Erfahrungen diakonischer Einrichtungen – von Kindertagesstätten über die Träger der offenen Ganztagsschule bis hin zu Beratungsstellen –, die sich von Anfang an bereit erklärt hatten, an der Umsetzung des Paketes mitzuwirken.


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