1. Dezember 2017
Hauptversammlung der Diakonie RWL trifft sich in Dortmund - und blickt nach Rheinland-Pfalz
 
PortraitDie Hauptversammlung 2017 der Diakonie RWL fand in Dortmund statt. Blickt man auf die Karte des Verbandsgebiets, ist das der Osten des diakonischen Westens. Die Situation in Rheinland-Pfalz fand trotzdem viel Beachtung. Helga Siemens-Weibring berichtete ausführlich über die Arbeit der AG Diakonie in RLP und über wichtige sozialpolitische Entwicklungen im Land. 
 
EinfĂĽhrung zum Thema und zu Arbeitsschwerpunkten

Die Angebote für Rheinland-Pfalz sind sehr vielfältig, von verschiedenen Wohn- und Betreuungsangeboten zwischen stationär und ambulant, gibt es etwa 10 Behindertenwerkstätten und einige Integrationsbetriebe, in denen Menschen mit Behinderung in den normalen Arbeitsablauf integriert sind. Dazu gibt es in jeder Gemeinde eine Tageseinrichtung zur Strukturierung des Alltags.


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23. April 2015
Das Leben ist bunt – Aktionstag auf der Landesgartenschau

Unter dem Motto „Das Leben ist bunt“ beteiligt sich die Arbeitsgemeinschaft Diakonische Behindertenhilfe und Psychiatrie  Rheinland-Pfalz mit einem eigenen Programm am Europäischen Protesttag für die Gleichstellung von Menschen mit Behinderungen, der jährlich am 5. Mai stattfindet. Passend zum Motto findet der Aktionstag der AG Diakonische Behindertenhilfe und Psychiatrie auf der Landesgartenschau in Landau statt. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung hat Ministerpräsidentin Malu Dreyer übernommen.


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20. März 2015
Kein Geld fĂĽr bessere gesellschaftliche Teilhabe von Menschen mit Behinderung - Diakonie kritisiert die heutige Kabinettsentscheidung, die ursprĂĽnglich fĂĽr die Eingliederungshilfe geplanten fĂĽnf Milliarden Euro fĂĽr andere Aufgaben zu verwenden.

„Menschen mit Behinderung hoffen seit Jahren, dass die geplante Reform der Eingliederungshilfe ihnen mehr Selbstbestimmung und Teilhabe am gesellschaftlichen Leben bringen wird", sagt Albrecht Bähr, Landespfarrer für Diakonie anlässlich der heutigen Kabinettsentscheidung. „Wir sind enttäuscht, dass die ursprünglich dafür vorgesehenen Mittel nun für andere Aufgaben eingesetzt werden sollen."


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13. Februar 2014
Inklusion ist nicht zum Billigtarif zu haben - Diakonie RWL-Vorstandssprecher Dr. Uwe Becker fordert mehr Substanz und Qualität im inklusiven Bildungssystem

„Inklusion im Bildungssystem ist nicht zum Billigtarif zu haben“, so Professor Dr. Uwe Becker, Sprecher des Vorstands der Diakonie RWL. Das jüngst vom Bildungsforscher Professor Klaus Klemm veröffentlichte Gutachten sage endlich die inklusionspolitische Wahrheit. „Wir brauchen mehr Substanz und Qualität im inklusiven Bildungssystem und weniger politische Rhetorik, die meint, mit der Vergabe von Inklusionspreisen sei die politische Aufgabe erfüllt“, meint Dr. Becker. Das alles habe die Diakonie RWL schon vor Monaten in ihrem „Diakonischen Zwischenruf“ zur Inklusion moniert. „Dass wir nun Recht behalten haben, ist eher ein Trauerspiel“, stellt Becker fest.   


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10. Januar 2014
Fachtagung „Autismus verstehen - Menschen begleiten Autismus bei erwachsenen Menschen mit Intelligenzminderung

Der Bundesverband evangelische Behindertenhilfe e.V. (BeB) veranstaltet mit der Arbeitsgemeinschaft diakonische Behindertenhilfe und Psychiatrie Rheinland-Pfalz und in Kooperation mit dem Ev. Krankenhaus Königin Elisabeth Herzberg gGmbH (KEH), Berlin und AUTEA- gemeinnütziges Institut für Autismus, Gelsenkirchen eine Fachtagung „Autismus verstehen - Menschen begleiten

Autismus  bei erwachsenen Menschen mit Intelligenzminderung“, am 6. März 2014 im Erbacher Hof in Mainz.


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3. Juni 2013
Diakonie: Heine-Göttelmann folgt auf Barenhoff - Neuer Theologischer Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe

Pfarrer Christian Heine-Göttelmann Pfarrer Christian Heine-Göttelmann (46) wird Theologischer Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. Dazu hat ihn der Verwaltungsrat gewählt.
Der Gütersloher Superintendent löst zum 1. Januar 2014 Günther Barenhoff ab, der in den Ruhestand geht.

Die Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe (RWL) mit Sitz in Düsseldorf ist einer der größten deutschen Sozialverbände. Sie repräsentiert etwa 4 900 Einrichtungen mit rund 130 000 Beschäftigten. Die Diakonie RWL ist den drei Landeskirchen im Rheinland, in Westfalen und Lippe zugeordnet. Zu den Arbeitsfeldern gehören Behindertenhilfe, Krankenhäuser, Altenheime, häusliche Pflege, ein breit gefächertes Angebot an Ausbildungsmöglichkeiten sowie vielfältiger Einsatz für Menschen in Notlagen, zum Beispiel Arbeitslose, Flüchtlinge, Suchtkranke oder Wohnungslose.


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27. April 2013
“Wir sind alle individuell, wir sind alle irgendwie Crazy“

Gottesdienst im Speyerer Dom; Bildnachweis: Caritasverband

1000 Besucher beim ökumenischen Gottesdienst im Dom beim „Tag der Begegnung – Bühnenprogramm im Dom als schönste Form der Verkündigung

Speyer, 29. April 2013. Auf besondere Weise hat sich am Samstag das Motto des „Tages der Begegnung“ am Speyerer Dom bewahrheitet: „Wege in die Gemeinde“ wollten die rund 500 TeilnehmerInnen suchen. Weil das Wetter dem Programm auf der Außenbühne in die Quere kam, stellten die Gruppen sich im Altarraum des Doms vor. Die Organisatoren von Caritasverband und Diakonie hatten diese Verlegung spontan beschlossen.


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12. März 2013
Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft der diakonischen Behindertenhilfe und Psychiatrie Rheinland-Pfalz

 

Am 7. März trafen sich die Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der diakonischen Behindertenhilfe und Psychiatrie Rheinland-Pfalz zur Frühjahrsmitgliederversammlung im rheinhessischen Jugendheim. Die Teilnehmenden beschäftigten sich unter anderem mit der künftigen Ausrichtung der Landessozialpolitik und den befürchteten Einsparmaßnahmen.


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27. Februar 2013
Veranstaltungen zum Thema Inklusion in der Gemeinde

 

Gleich zwei Veranstaltungen, eine am 12. April 2013 in Ludwigshafen und eine am 27. April 2013 in Speyer, wollen Anstöße geben, wie eine inklusive Gemeinde aussehen kann. Die Fachtagung in Ludwigshafen  zeigt auf, welche Beispiele und Handlungsstrategien es heute schon gibt. Die Teilnehmer sollen dabei auch Impulse für inklusives Arbeiten vor Ort erhalten.


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19. Juli 2012
Es gibt ein Recht auf Leben, aber keine Pflicht zu leben

 

"Ethische Fragestellungen am Lebensende lassen sich nicht pauschal beantworten, sondern müssen individuell betrachtet werden", insofern könne man dem Urteil des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte zur Sterbehilfe nur zustimmen, so Pfarrer Albrecht Bähr, Sprecher der Arbeitsgemeinschaft der Diakonie in Rheinland-Pfalz. Nach dem Urteil des EGMR müssen Deutsche Behörden und Gerichte das Ansinnen eines Angehörigen prüfen und dürfen es nicht einfach abweisen. 
 
Im Übrigen verwies Bähr auf die Positionierung von Ulrich Christofczik, Leiter des Geschäftsbereiches Pflege-, Alten- und Behindertenarbeit der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe. „Es gibt ein Recht auf Leben, aber keine Pflicht zu leben“, so fasst Christofczik,  seine Reaktion auf das Urteil zusammen.

 


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4. Juni 2012
Mitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Diakonische Behindertenhilfe und Psychiatrie Rheinland- Pfalz wählt neuen Vorstand

Am 23. Mai fand in Rockenhausen die Frühjahrsmitgliederversammlung der Arbeitsgemeinschaft Diakonische Behindertenhilfe und Psychiatrie Rheinland- Pfalz statt. Schwerpunkt der Mitgliederversammlung war die Neuwahl des Vorstands. Für die sechs Vorstandspositionen hatten sich sieben Kandidaten der Wahl gestellt. Nach einer Stichwahl wurden alle bisherigen Vorstandsmitglieder wieder in das Amt gewählt.  


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23. Mai 2012
Mitgliederversammlung des Diakonischen Werks Rheinland: "Das Soziale hat mehr Systemrelevanz als der Bankensektor".

Auf dem PodiumDie Menschen, für die die Diakonie arbeitet, bekommen bereits heute die negativen Auswirkungen der gesetzlich verankerten Schuldenbremse deutlich zu spüren. „Die Haushalte der Länder und Kommunen stehen unter dem Würgegriff der Schuldenbremse“, so Professor Dr. Uwe Becker, Vorstand der Diakonie Rheinland-Westfalen-Lippe auf der Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes Rheinland am 23. Mai in Duisburg. Spürbare Einschnitte gibt es nicht nur bei den freiwilligen, sondern auch bei Pflicht- und Regelleistungen für Menschen, die in Armut leben, für Alte und Kranke, für Menschen am Rand der Gesellschaft, für Kinder und Menschen mit Behinderungen. „Die Leidtragenden sind die Menschen, die dringend Hilfe und Unterstützung benötigen und keine Lobby haben.“


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18. Mai 2011
„Gemeinsam soziale Herausforderungen bewältigen“

Kurt Beck, Ministerpräsident des Landes Rheinland-Pfalz„Es ist ein Erfolg für die Diakonie, dass die Mainzer Erklärung zur Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung als Selbstverpflichtung im Koalitionsvertrag der neuen Landesregierung aufgenommen wurde“, betont Albrecht Bähr, der Sprecher der Diakonie in Rheinland-Pfalz. Rot-grün bekenne sich zu sozialer Verantwortung in Rheinland-Pfalz. Die Diakonie sei gesprächsbereit. Der vorliegende Koalitionsvertrag unter dem Motto ‚Den sozial-ökologischen Wandel gestalten’ sei eine gute Grundlage.


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5. Mai 2010
Gemeinsam Inklusion verwirklichen – jetzt!

Auf dem Europäischen Protesttag in der Mainzer Staatskanzlei fordern rund 450 Teilnehmende die schnelle Umsetzung der UN-Konvention. Unter dem Motto „Auf in die Mitte – Teilhabe jetzt!“ stellen die Diakonische Behindertenhilfe und Psychiatrie Rheinland-Pfalz und der Landesbeauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen in Rheinland-Pfalz Ottmar Miles-Paul die Rechte von Menschen mit Behinderungen in den Mittelpunkt. Menschen mit Behinderungen aus rheinland-pfälzischen  Mitgliedseinrichtungen der Diakonie setzen sich mit Aktionen für mehr Selbstbestimmung und Teilhabe ein.


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